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UlliTD

"So einfach ruiniert man das Kinoerlebnis"

36 Beiträge in diesem Thema

Ich glaube, ich hatte das schon mal mit einem Kollegen zumindest vereinzelt nachgerechnet....

Der Mindestabrechnungssatz ist in unseren Tests noch nicht erreicht.  Aus abrechnungstechnischer Sicht kann es also gehen (Ohne alle Abrechnungsbedingungen aller getestet zu haben).
 

(Toll finde ich die Idee indess auch nicht!) Und scheint auch nicht immer einen gewünschten Effekt zu haben.

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Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass den Verleihern das Ganze schmeckt. Aber es sind nun mal die Umsatzbringer bzw. die bekannten Marken, da halten sie wohl -noch- die Beine still.

Und insgeheim nehme ich mal stark an, dass auch die Verleiher wissen, dass es anders, zumindest momentan, gar nicht funktioniert.

Immer weniger Menschen sind bereit, für die angebotene Ware viel Geld zu zahlen, das ist leider Fakt.

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Tja, da frag ich mich, wie dass,  Betriebswirtschaftlich funktioniert? Fährt man eine "Marktbereinigungsstrategie"? in der Hoffnung den längeren Atem zu haben und die anderen weg drücken zu können, zumindest dort, wo Konkurrentzsituationen herschen, oder ist es ein letzer verzweifelter Versuch überhaupt Besucher in seine Kinos zu bekommen?

Ich kann dem guten Herr Flebbe, da auf jeden Fall nur recht geben,

Kann dass auch nicht befürworten, ich weiß nicht worum es denen geht, Kostendeckend kann es doch nicht sein bzw. hat man mit der Absenkung der Ticketpreise gleichzeitig die Consession Artikel in der gleichen Höhe erhöht?

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Viele von deren Abspielstellen bieten ein Kinoerlebnis, das wirklich den Preis nicht wert ist. Und da einen an der oberen Grenze für das gebotene liegenden Preis zu fordern, ist das Mindeste. In viele der Großmultiplexe wurde 25 Jahre nicht investiert, der Begriff "Filmpalast" an der Fassade ist da kontraproduktiv.

Niedrige Preise mögen einige Besucher mehr locken, aber ein herabgewirtschaftetes Objekt wird auch damit nicht attraktiv.

Ich glaube, ich bin nicht allein, wenn ich mich über einen Niedrigpreis ärgere, wenn die Qualität schlecht war. Es ist weggeworfenes Geld. Wir sind zu arm, um billig zu kaufen.

 

Was den Preis angeht, 2001 betrug der Kinopreis im örtlichen Kino 6,80 DM, ab 2002 dann 6,50 Euro. Wer sich erinnert, die Mindestabrechnungsgrundlage der Majors stieg von 5 DM auf 5 Euro.

Die Gehälter änderten sich von 5000 DM in 2000 auf 2640 EURO in 2018. 

Ich finde die Preise der herabgewirtschafteten Plexe immer noch nicht attraktiv, und zusammen mit den wenigen, guten Filmen, wird das bei mir und vielen Freunden und Kollegen, immer noch kein Anreiz zu mehr Kinobesuchen in diesen Stellen sein.

Hingegen ein gutes Kinoerlebnis werden viele sich auch etwas kosten lassen. Bis dahin haben die Plexe noch viel Aufbauarbeit zu leisten.

 

-St

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vor 3 Stunden schrieb stefan2:

Was den Preis angeht, 2001 betrug der Kinopreis im örtlichen Kino 6,80 DM, ab 2002 dann 6,50 Euro. Wer sich erinnert, die Mindestabrechnungsgrundlage der Majors stieg von 5 DM auf 5 Euro.

-St

Den Sprung von 6,80 DM auf 6,50 Euro mit der Euro-Umstellung möchte ich hier stark anzweifeln.

Laut FFA-Statistik lag der durchschnittliche Eintrittspreis 2001 bei 5,55 Euro (also bei 10,85 DM) und 2002 bei 5,86 Euro.

 

FFA_2001-2002.JPG

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Ach so. Der Lehrer der Nation! Man zitiere aus dem interessanten Link mit Verlaub:

 

"niemand bringt seinen Unmut deutlicher zum Ausdruck als der ursprüngliche Cinemaxx-Gründer Hans-Joachim Flebbe"

 

Eindeutige Gegenrede: er selbst, wäre er noch bei CinemaxX, würde die gleiche Dumping- und Verdrängungspolitik betreiben, getrieben durch den Bootstrapper Dr. Kloiber und die Aktionäre. Mit Standorten (Wegdrängen der Traditionsbetriebe) hat er es sehr wissentlich getan. Alibi: das sind dann halt wirtschaftliche Gründe - Schicksal der anderen.

 

Nun raus aus CinemaxX trift ihn der Bumerang seiner Gier, die er selbst ingang gesetzt hatte. Raus aus CinemaxX -> rein ins Luxussegment - und dort droht die Pleite.

Also hofft man (völlig ungeniert!) auf die Pleite der anderen. Das Zitat:

 

"Man muss halt Geduld haben, bis die ersten Kinoruinen kostengünstig angeboten werden."

(O-Ton Flebbe . Zitat Ende.)

bearbeitet von cinerama (Änderungen anzeigen)
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vor 51 Minuten schrieb EIX:

Den Sprung von 6,80 DM auf 6,50 Euro mit der Euro-Umstellung möchte ich hier stark anzweifeln.

Laut FFA-Statistik lag der durchschnittliche Eintrittspreis 2001 bei 5,55 Euro (also bei 10,85 DM) und 2002 bei 5,86 Euro.

 

FFA_2001-2002.JPG

 

Ich frage mich ernsthaft, wer überhaupt noch die Beiträge eines gewissen Herren hier im Forum liest, der ständig nur gegen alle Kinos wettert ...

 

Das ist doch die Zeit gar nicht Wert! 

Einfach auf die ignore Liste setzen und Ruhe haben 😀

 

Zum Thema selbst: Auch mit billigen Preisen zu werben hilft auf Dauer gar nichts, wenn die Qualität nicht stimmt. Wie sicher schon 100x geschrieben sind die Leute nicht bereit zig Kilometer zu fahren um einen Film paar Cent günstiger anschauen zu können. 

 

Aber auch die Zeit des Preisdumping wird wieder vorbeigehen, denn auf Dauer werden diese Preise nicht zu halten sein, gerade Cinemaxx hat (fast) alles gemietet.

Sieht man sich aber mal den Kontostand der Cinemaxxgruppe zum Abschluss 2017 an und vergleicht den mit Kinopolis, so kann man den Schritt verstehen. Kommt eben der nächste Management Fehler zu den anderen hinzu 😏

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Sieht man sich aber mal den Kontostand der Cinemaxxgruppe zum Abschluss 2017 an und vergleicht den mit Kinopolis, so kann man den Schritt verstehen. Kommt eben der nächste Management Fehler zu den anderen hinzu 😏

 

Evtl.Anforderungen der betr. Organisation, weniger Anforderungen an die Politik des Absatzes. Ohne Dumping droht Herauslösung aus dem Konzern oder Übernahme durch den "Weissen Ritter" (der könnte wiederum Flebbe heissen, der aufkauft. Wird aber nicht eintreten: das Dumping hat Erfolg, Luxuskinos im selben Einzugsgebiet können dem Strudel nicht standhalten.)

bearbeitet von cinerama (Änderungen anzeigen)

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Wir müssen das Problem von der anderen Seite angehen, liebe Kino-Freunde :

 

Deutschland ist zu einem widerlichen Ausbeuter-Staat degeneriert, der die arbeitende Bevölkerung auf schäbigstem Niveau darben lässt. Gebt den Leuten anständige Arbeit, behandelt sie anständig und gebt ihnen genug zum Leben, und das Problem Kino wird sich von alleine lösen.

 

Solange aber alleinerziehende Frauen im Regen stehen, Arbeiter vom Lohn  nicht leben können, Rentner Pfandflaschen aus Mülleimern fischen und Obdachlose erfrieren, ist sich echauffieren über den Saulus Flebbe scheinheilig...

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Zu 100% Zustimmung - mit Bonuspunkten gerne. Ohne "gesellschaftlichen Wandel" kein nachhaltiges, inhaltlich wertvolles und kreatives Kinowesen glaubhaft zu vermitteln.  So lange schleift weiterhin (in dieser Verkettung als x-beliebiges Beispiel) Flebbe die Programm- oder Roadshowkinos, sein CinemaxX-Konzern ihn selbst, er als Retourkutsche insolvente CinemaxXe ... und das böse Spiel dreht sich weiter. Nur zum Schein geht es dabei um die "Zukunft des Kinos", könnte man annehmen.

 

Da einige CinemaxXe den Luxus-Stil imitieren und vom Sessel bis zum 4K MaxXimum oder Meyer-Sound einbauten, sind sie auch nicht heruntergekommen. Sondern ein aggressiver und erfolgreicher Wettbewerber (nicht nur) zu Luxus-Kinos. Daher regt der Flebbe sich auch auf. Futterneid, sonst nix. Er spricht ja fast verächtlich von den "Jugendlichen", an die man sich mit einem reduzierten Eintrittspreis (nach seinem Jargon als "Billigpapenheimer") andient. Demnach geht es ihm ums High-Society-Geschäft, nicht um die Jugendlichen. Am wenigsten um die von Dir genannten sozial benachteiligten Gruppen. Genau die Gruppen, die eines Tages die Zukunft aufbauen müssen, wenn die alte Klasse der Standort-Terminatoren abtritt.

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vor 1 Stunde schrieb ChrisL:

Ich frage mich ernsthaft, wer überhaupt noch die Beiträge eines gewissen Herren hier im Forum liest, der ständig nur gegen alle Kinos wettert ...

 

Das ist doch die Zeit gar nicht Wert! 

Einfach auf die ignore Liste setzen und Ruhe haben 😀


Das stimmt natürlich. Aber wenn hier jemand mit völlig falschen Zahlen jongliert, muss man das zwischendurch auch mal richtigstellen.

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4 hours ago, EIX said:

Den Sprung von 6,80 DM auf 6,50 Euro mit der Euro-Umstellung möchte ich hier stark anzweifeln.

Laut FFA-Statistik lag der durchschnittliche Eintrittspreis 2001 bei 5,55 Euro (also bei 10,85 DM) und 2002 bei 5,86 Euro.

 

FFA_2001-2002.JPG

Damit ist das geschriebene doch richtig, der MEP wurde angehoben, und Betreiber, die bisher am unteren Ende eines statischen Mittels lagen, mußten anheben. Nicht jeder konnte 1999 11 Mark am Markt durchsetzen.

Statistiken sagen wenig, wenn sie nicht selber erstellt wurden.

Auch 2018 konnte ich Kinokarten zwischen 5 Euro und 26 Euro für den selben Filmtitel kaufen. Beträgt der mittlere Preis jetzt 15,5 Euro?

Wer ein ordentliches Angebot macht, das sein Geld wert ist, der wird auch besucht, unabhängig vom Kartenpreis.

 

Nur, die seit den 90ern sinkenden Realeinkommen sollten auch nicht aus dem Blickfeld verschwinden. Steigende Steuern, Abgaben, Mieten, Energiekosten, usw. Irgendwo muß gespart werden. Wer heute mit Mindestlohn die durchschnittlichen 160 Monatsstunden arbeiten geht, hat als LedigeR in Berlin nach Abzug der Wohnung etwa Harz 4, oder gering mehr,  übrig. Da bleibt nicht viel für Freizeitgestaltung. Das eigentliche Problem liegt in zu niedrigen Einkommen, Renten, usw.

 

-St

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Die Bedarfsluecke für filmfreudige Niedrigentlohnte füllen dann die Ondemand- und Streamung-Dienste ungebrochen (es beduerfte des protektionistischen Verbots) hoechst populär. Es begann mit der Fernsehdurchdringung in Dtld. ab den 60er Jahren über die VHS-Kassette und dem ungebrochenen Volkssport der Raubkopierung seit den 70ern, DVD und setzte sich fort mil dem PC seit den 90ern und Blu raus, HD-Streamings und Smartphones seit den 00er Jahren. "So einfach ruiniert man das Kinoerlebnis". Und weitaus geringfuegiger als gedacht durch mittelmäßige Filme, duerftige Technik, ungeschulte Mitarbeiter, durch Kinotickets zum Dumping-Preis oder durch existenten resp. fehlenden Luxus. Die Bedeutung dieser Faktoren ist bei weitem nicht von solcher Einschlagwirkung wie die obige Multi-Media-Flutung. 

Dennoch ist Dumping das Last-Minute- Signal zum Resteverkauf, aber ein natürliches Instrument der Marktwirtschaft. 

Würde man sinnvoller Weise die Preisbindung und staatliche Kino-Verwaltung nebst Einschränkung des Streamings einführen, waere dies das erfreuliche Ende der destruktiven und sinnentleerten Marktwirtschaft.

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vor 18 Minuten schrieb cinerama:

Die Bedarfsluecke für filmfreudige Niedrigentlohnte füllen dann die Ondemand- und Streamung-Dienste ungebrochen (es beduerfte des protektionistischen staatlichen Verbots) hoechst populär. Es begann mit der Fernsehdurchdringung in Dtld. ab den 60er Jahren über die VHS-Kassette und dem ungebrochenen Volkssport der Raubkopierung seit den 70ern, DVD und setzte sich fort mil dem PC seit den 90ern und Blu raus, HD-Streamings und Smartphones seit den 00er Jahren. "So einfach ruiniert man das Kinoerlebnis".

 

Du willst den Leuten verbieten selbst zu entscheiden, wann und wo sie Filme sehen wollen?

 

 

vor 22 Minuten schrieb cinerama:

Würde man sinnvoller Weise die Preisbindung und staatliche Kino-Verwaltung nebst Einschränkung des Streamings einführen, waere dies das erfreuliche Ende der destruktiven und sinnentleerten Marktwirtschaft.

 

Daß das mit der DDR nicht so wirklich funktioniert hat, hast Du aber schon nebenbei mitbekommen?

 

 

Viele Grüße

 

Salvatore

 

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Der Neustart in Westeuropa nach 1945 (der Wirtschaftskollaps und Hungersnöte drohten) funktionierte auch nicht. Wenn überhaupt etwas funktionierte, so erst nach Anlauf der ERP ("Marshall"-Plan: Staatshilfen). Eine evtl in wenigen Jahren ruinierte Kinosituation (wie sie oben scheinbar angenommen wird) ist durch das freie Spiel der Marktkraefte nicht abzuwenden.

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vor 10 Stunden schrieb cinerama:

Die Bedarfsluecke für filmfreudige Niedrigentlohnte füllen dann die Ondemand- und Streamung-Dienste ungebrochen (es beduerfte des protektionistischen Verbots) hoechst populär. Es begann mit der Fernsehdurchdringung in Dtld. ab den 60er Jahren über die VHS-Kassette und dem ungebrochenen Volkssport der Raubkopierung seit den 70ern, DVD und setzte sich fort mil dem PC seit den 90ern und Blu raus, HD-Streamings und Smartphones seit den 00er Jahren. "So einfach ruiniert man das Kinoerlebnis". Und weitaus geringfuegiger als gedacht durch mittelmäßige Filme, duerftige Technik, ungeschulte Mitarbeiter, durch Kinotickets zum Dumping-Preis oder durch existenten resp. fehlenden Luxus. Die Bedeutung dieser Faktoren ist bei weitem nicht von solcher Einschlagwirkung wie die obige Multi-Media-Flutung. 

Dennoch ist Dumping das Last-Minute- Signal zum Resteverkauf, aber ein natürliches Instrument der Marktwirtschaft. 

Würde man sinnvoller Weise die Preisbindung und staatliche Kino-Verwaltung nebst Einschränkung des Streamings einführen, waere dies das erfreuliche Ende der destruktiven und sinnentleerten Marktwirtschaft.

 

Das ist ja wohl Realsatire oder`?

 

Hört sich an wie ein Mönch der sich aufregt das durch den Buchdruck nun auf einmal eine große Masse zugang zum Medium Buch hat.

Die Technik schreitet eben voran, ich selbst liebe ja auch Kinofilme, aber so ein 60/65 Zoll 4K  Fernseher mit ner guten 5.1 Anlage, ist nunmal was anderes als ein grieselndes Fernsehbild 1970. Dies zu leugnen bedeutet die Realität zu ignorieren.

 

Von der Parkplatzsuche in Kinonähe, Zeit totschlagen bis der Film beginnt, immer weiter steigenden Preisen für Ticket und Concession, immer nervenderen anderen Kinobesuchern (Smartphone an, lautes reden, Instagrambildchen mit der Kinoleinwand während des Films) und immer kürzeren Spielfenstern (oft muss ich mich entscheiden, an den 6 abenden oder der Film ist wieder weg) ganz abgesehen.

 

 

Wenn die Leute kein Kino mehr wollen, ist das eben so, und Streaming zu verbieten (von der technischen Unmöglichkeit, wenn man nicht das Internet nach Vorbild China aufbaut ganz abgesehen) würde noch einen viel größeren Backlash verursachen.

wenn du einem Vegetarier seinen Tofu wegnimmst und ihm nen Truthahnkeule geben, wird er sie ihnen um die Ohren hauen 😉

 

 

Und jeglicher großer staatlicher Eingriff ala staatliche Kino Verwaltung oder irgendwelche Staatskinos ala Sowjetunion ist quatsch solange der Kinomarkt eben Großteils von den ausländischen Filmen lebt, die ja weiterhin die gleichen Bedingungen stellen würden oder ihre Filme sonst nicht in Deutschland anbieten würden.

Wenn du in einem Kino nur Filme aus Deutschland zeigst und Vollprogramm spielen willst, kannst den Laden gleich zu machen oder wenn es als staatliches Unternehmen läuft eben mit extremen Verlusten laufen lassen.

 

Der Sowjetfilm hat sich getragen weil die Bürger der Sowjetunion Großteils eben keine Chance hatten an die guten filme aus dem Ausland ranzukommen, nicht weil die das alles so toll fanden und nur Sowjetfilme sehen wollten.

bearbeitet von Angrist (Änderungen anzeigen)
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Dumpingpreise für ein zwei Stunden Erlebnis, mit neuster Filmware in durchaus renovierten Häusern für 5,99...

Man kann nur allen Kollegen raten sich darauf nicht einzulassen und weiter mit qualitativem, persönlichem Kino seine Gäste zu unterhalten.

Der Kinoeintrittspreis steht selbst bei 9,00€ im Durschnitt am unteren Ende der Freizeiterlebnisskosten in diesem Land. 

 

Cinemax killt sich selbst und hat nach dem schwachen Jahr 2018 natürlich nur eine Markverdrängung im Sinn. Soweit legitim betriebswirtschaftlich. Soweit nicht legitim, dass wir keine Automobilbrache mit zehntausenden Gewerben und tausenden Produkten sind, sondern eine kleine Branche in der jeder Player ein Maß an Weitsicht für alle walten lassen sollte.

5,99 sind selbstverständlich keine gute Marketingkampange für das Kino.

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vor 10 Minuten schrieb Jean:

Der Kinoeintrittspreis steht selbst bei 9,00€ im Durschnitt am unteren Ende der Freizeiterlebnisskosten in diesem Land. 

Im Verhältnis mit was`?

 

 

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Gerade eben schrieb Angrist:

Im Verhältnis mit was`?

 

 

Im Verhältnis zu bspw. Bowling, Klettern, Squash, Laser Tec, Jumphouse, Erlebnisbäder, Planetarium etc.
 

Zu allen NICHT-Subventionierten Privatunternehmen stellt Kino das günstigste Erlebnis dar und hat meistens die beste Qualität. Bitte nicht verwechseln mit dem Schwimmbad vor Ort. Dessen Verluste (und sie machen alle Verluste in D) werden durch den Steuerzahler aufgefangen, weshalb aber auch ein Eintrittspreis von 3 Euro zustande kommen kann.

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vor 1 Minute schrieb Angrist:

das sind aber eben auch Sachen mit weit mehr materialeinsatz als sich einfach in einen Saal zu setzen und jemand drückt auf Play.

 

 

Junge, Junge....

 

Im Vorfeld muss aber so einiges investiert werden um nachher "nur" auf PLAY drücken zu können.

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