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Beliebte Inhalte

Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 18.09.2026 in allen Bereichen

  1. Ich muss mich gerade noch mal freuen. Kürzlich fiel mir aus einem Keller eine 16mm Filmkopie von 1978 entgegen, deren Negativ verschollen ist und von der keine einzige weitere Kopie bekannt ist (es gab wohl auch nur 3-4). Leider ist die Kopie nicht nur sehr verkratzt, sondern auch sehr rotstichig. Also flugs in 4K mit dem Filmkorn-Scanner gescannt (1.2 TB Rohdaten, 60.000 Einzelbilder...) und kurz an den Kurven gezerrt. Hier zeigt sich deutlich, was Raw ausmacht... Unten zwei Beispiel-Frames, einmal "as is" (so erscheinen sie auf der Leinwand) und einmal nach schneller Korrektur der Farbgradationskurven: Ich glaub, das wird ein schönes Restaurationsprojekt.
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  2. Ich habe so ein paar Super 8 Projekte, die aus zwei 15m Rollen bestehen. Zur Lagerung und Projektion wären also 30m Spulen ideal, und da ich keine einzige 30m Spule habe, habe ich die selbst entworfen und gedruckt. Die beiden Hälften werden einfach "Snap-Fit" zusammengeklickt - kein Kleben notwendig. S8 reel 30m B.stl S8 reel 30m A.stl
    6 Punkte
  3. Eine sehr liebevoll gemachte Doku. Und ein liebevoll und offenbar mit viel Engagement geführtes Kino. Hut ab! Wie kostbar ist es doch, wenn insbesondere junge Menschen das Handwerk des Filmvorführens bewahren. Und über Geschmack kann man immer streiten. Am besten jedoch, ohne das Engagement anderer dadurch in den Schatten zu stellen;) Danke für den Link!
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  4. Ich sehe das auch als ein DANKE für die Stammgäste und es kommen auch einige die fast nie ins Kino kommen mal wieder. Einmal im Jahr kann man so eine Aktion schon machen. Wichtig ist das man sie gut bewirbt, sonst bringt das nix.
    3 Punkte
  5. Die hintere Rutschkupplung ( Abwickelspule ) ist hier eine Reibkupplung. Keine Kugeln gefunden. Ein Nylon-Zahnrad, welches den Antrieb zum Spulenarm bewirkt, ist mit zwei dünnen Stahlscheiben welche auf eine Reibfläche des Nylonrades drücken, mit Federringen eingespannt. Ich säuberte die Reibflächen. Das Vorspannen über den Andruck der Federringe ist Gefühlssache. Habe diesen so eingestellt, daß bei mittelstarkerer Drehung der Welle ein Durchrutschen geschieht. Man kann es ja ohne doch aufwendigere Montage nicht testen. Ich sehe das hauptsächlich als Sicherheit, um bei einer Blockade einen gröberen Schaden zu verhindern. Die Kupplung war ursprunglich so, daß man selbst mit Gewalt kein Durchrutschen verursachen konnte. Wird sich zeigen, ob die Kupplung paßt.
    2 Punkte
  6. Den digitalisierten Film habe ich jetzt auch in meinem YT-Kanal eingestellt:
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  7. Nichts selbergedreht? Nadann habe ich nichts gesagt. Vorgefundene Filmmaterialien, ich weiß, man sagt found footage zum Dabeisein, sind weniger meins. Diese Musik spricht mich auch nicht an. Warum habe ich überhaupt etwas geschrieben hier. Verzeiht dem alternden Schrauber.
    2 Punkte
  8. Du hast das schon echt meisterhaft raus mit den Found Footage Filmen. Und @Regular8 ist ein begnadeter Sprecher...
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  9. Super 8 ist bei mir ja immer ein sehr langer Prozess und in dem Fall dauerte es über 10 Jahre, bis ich Euch das Endergebnis präsentieren kann. Die Aufnahmen für diesen Film sind bereits im Sommer 2014 entstanden und entwickelt habe ich das abgelaufene Orwo-UT15-DS8-Material dann Anfang 2015 zusammen mit anderen Filmen die denselben alten Orwo-Farbprozess benötigen (ich hatte auf Filmkorn seinerzeit darüber berichtet: Farb-Umkehrentwicklung mit original Orwo-Chemie ). Danach ist geraume Zeit vergangen bis es mir gelungen ist für die abzufilmenden Titel nochmal eine UT15-Kassette zu ergattern, die sich noch (leidlich) erfolgreich hat entwickeln lassen. Ich glaube es war mein dritter Versuch und meine letzte Charge an 0,5l-Orwo-Originalchemie. Es dauerte dann erneut, bis sich genug Material angesammelt hatte, mit dem zusammen der fertig geschnittene Film auf einer 120m-Spule seine Reise nach Italien zum Auftragen der Magnettonspur antreten konnte. Der fertig geschnittene und vertonte Original-Super8-Film war dann irgendwann im Laufe 2024 fertig. Jetzt liegt auch eine Digitalfassung für die Verbreitung via Internet vor: P.S. Ich mag es normalerweise nicht, wenn die Perforation mitgescannt wird. In diesem Fall aber mit den aus dem Bildfenster hinauslaufenden Entwicklungsspuren erschien es mir passend.
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  10. Er liest mit und kann beruhigen, dass er nicht derjenige ist, der die Puppe gebastelt hat oder die Farbe im Saal ausgesucht hat und es sich bei dem Geräusch aber einfach um die Klappen in der Trommelblende handelt, wie Chris richtig vermutet. Das Handrad dreht leichtgängig und gleichmäßig.
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  11. Ggf. einfach vorher selber das entsprechende Gewicht abnehmen. 0,5-1kg schafft man recht easy pro Woche... 🙂
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  12. Eine Frage hätte ich da noch: wann hast du zuletzt eine schwere Filmkamera bei einer Bergwanderung mitgeschleppt? Zugdem hatte ich ja festgestellt, dass die kleine Eumig nicht nur deutlich leichter ist, sondern sich für manche Anforderungen besser eignet. Im übrigen treffe ich kaum noch jemanden, der irgendeine Kamera trägt. Alles Schwachmotten, die nur das Handy dabeihaben😄.
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  13. So, das Ende eines aufwendiger als erwarteten Projekts ist erreicht 😀. Das Objektiv wurde zerlegt, gereinigt und wieder zusammengebaut. Für das "Verkleben" des Objektivs habe ich Loctite 243 (für die Zoom-Sektion) und Pattex Kraftkleber (für das hintere Tubussegment) verwendet. Zum Zwecke der Dokumentation habe ich den gesamten Prozeß in meinem Reparaturblog beschrieben: Elmo 1:1.2 25-50mm: How to Disassemble Nochmals Danke an alle, die mich auf dem Weg zum "refurbishten" Objektiv unterstützt haben. Viele Grüße, Sven
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  14. Ich weiß nicht von wann und woher dieses Bild stammt und was @Martin Rowek uns damit mitteilen willst. 2018 aber hatte ich im Rahmen des 1. Analog Resistance Festivals im Nahe gelegenen Yverdon-les-bain Gelegenheit mit den Festival-Veranstaltern das Gebäude zu besichtigen. Die ehemaligen Bolex-Fabrikationsräume in den Obergeschossen standen wohl alle leer. Im EG waren ein paar Trödelläden eingezogen. Insgesamt eher deprimierend.
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  15. Mir selbst erkläre ich es nicht, aber gerne der Welt. Die Sache ist die, daß bei Filmgeräten mit Greifer der Greiferhub und innerhalb von Grenzen auch der tatsächliche Lochabstand im Material unerheblich sind. Der Greifer geht in ein Perforationsloch, schlägt auf den Film oder setzt sanft auf, und bewegt ihn bis zum unteren Totpunkt. Da dieser immer wieder an der gleichen Stelle stattfindet, kommt es nur darauf an, daß die Greiferspitze am oberen Totpunkt oder in dessen Nähe ein Loch erwischt. Bei den Quarz-Kameras wurde der Greifer so gestaltet, daß sowohl DS-8-Film wie Doppelachtmaterial geschaltet wird. Den Rest macht das Bildfenster. Das kommt auch bei Zweiformatprojektoren vor. Bei einigen Modellen wird noch der Filmkanal seitlich verschoben, bei anderen findet man gestufte Greiferspitzen.
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  16. Bei mir liegt (noch unbesehen) "Es donnert über San Francisco" 3D o/u.
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  17. Ganz ehrlich - es macht mir alleine schon unbändig Spaß, an dieser raffiniert bis in das kleinste Schräubchen durchdachten Konstruktion zu schrauben. Da kann man seinen Mechanikertrieb - auch als eingefleischter Elektroniker - voll ausleben. Ich habe ja auch mal zu Kindesbeinen das Schrauben an einem mechanischen Wecker begonnen. Natürlich auch mit Märklin gebaut. Das hat geprägt und wirkt lebenslang nach . Alleine das Beschaffen dieses Teiles hat sich bereits mehr als gelohnt. Freizeitbeschäftigung " par excellence " ! Ist reinste deutsche mechanische Wertarbeit, wie man sie heute im Konsumbereich nicht mehr kaufen kann. Na ja - die analoge Welt hatte auch Vorteile. Mehr als man vermuten könnte. Wenn so ein Ding mal streikte, konnte man es reparieren. Das Schmierfilzstück ist " zurechtgebogen " und gut justiert. Tränke ich mit etwas Öl. Denn der alte Zustand, bei dem ein Batzen verharzten Fettes, welcher weggeschoben keinerlei Funktion mehr hatte, dran war ist wertlos. Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an meinen ersten S8 / N8 - Revue Projektor, den ich bei Porst Anfang der 70er gekauft hatte. Der war ähnlich aufgebaut und hatte ein Schmierfilzchen wie das hier an der Nockenscheibe. War mit Öl getränkt. Der Projektor hatte einen Doppelzahngreifer, ebenfalls Wechselstrommotor mit Serienwiderstand. Mechanisch war er auch recht solide gebaut. Die Porst - Produkte kamen damals aus der ehem. DDR. Die bauten sehr solide. Habe mich dann wegen des Tones zu einem Noris verleiten lassen. An den damit erzeugten Metern Tonfilm gemessen war es eine teure Fehlinvestition - ehrlich gesagt. Verständlich, denn technisch affine junge Männer wollen eben immer das Neueste 🙄
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  18. Englischsprachiger ausführlicher Testbericht: https://www.super8.tv/en/developing-super-8-film-yourself/
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  19. Dies ist m.E. dem Orwo-Material bzw. dessen Perforation geschuldet. Mit aktuellem Fomapan ( oder altem Printfilm, mit dem ich z.b. die Titel für die beiden found-footage-Filme gefilmt habe ) gibt es diese Probleme nicht. Als Schmalfilmamateur in der DDR muss man da ganz schön leidensfähig gewesen sein. Für über 30 Jahre abgelaufenes Material UND Chemie finde ich das Resultat eigentl. ziemlich gut, insbesondere was die Farben angeht.
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  20. Ich sehe keine Daumen nach unten. Sind vielleicht wieder weg Auf mich wirkt die Sache als Berieselung, es geht eigentlich so vor mir vorüber. Die technischen Mängel* erzeugen bei mir die Reaktion Istnichtsoernstgemeintalsohalteichabstand. Du lädtst nicht ein, der Film scheint Selbstreflexion zu sein. Die Musik trägt bei mir zu innerer Distanz bei. Was mich richtig beschäftigt, ist Nichteinlösen des Versprechens des Titels. Daß der englisch sein muß, ist deine Sache, doch Männer an der Arbeit sehe ich nur wenig. Das Ganze zeichnet sich dadurch aus, daß man keine Werktätigen sieht, und wenn, dann beschleunigt, warum auch immer, und nicht zusammenhängend. Ich verstehe nicht ein Mal, was mit den Baggern bewegt wird. Warum es das alte Orwo-Verfahren sein mußte, weißt auch nur du. __________________________________________________ * Der Bildstand ist stellenweise nicht gut. Die technische Schärfe läßt für Momente nach. Die Belichtung scheint gut zu sein. Die Entwicklungsresultate finde ich, wie soll ich’s sagen, beeinträchtigend.
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  21. Ich stelle gern meine beiden 3D Filme zur Verfügung.
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  22. Die sind aber meist super flimsy, stinken gerne und sind fast nie kleiner als für 12m Film. Manchmal ist die Qualität aber akzeptabel.
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  23. https://www.merkur.de/lokales/dachau/dachau-ort28553/dachauer-kino-soll-am-bahnhof-neu-entstehen-stadt-sucht-betreiber-94501242.html
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  24. Beim Scharfstellen ändert sich tatsächlcih etwas die Brennweite. Man kann es tollerieren, oder man rechnet es ein, indem man etwas mehr reinzoomt als nötig. Dann ist es nicht so schlimm, wenn beim Scharfstellen die Brennweite wieder etwas kürzer wird. Oder wenn es ganz exakt sein soll, geht man iterativ vor. Die Nizos sind mit Naheinstellgrenze 1m schon recht komfortabel, wobei die große 801 auch nur 1,5m hat. Dafür ist bei den Nizos das Macro, wenn überhaupt vorhanden, nur auf die kürzeste Brennweite beschränkt. Von daher ist da die Bauer wesentlich universeller. Und bei den 6mm der Bauer wird ab mittlerem Licht (f >5,6 oder 8 ) eh alles ab 30-40cm scharf. Die Naheinstellgrenze ist in erster Linie bei den starken Zoomstufen relevant.
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  25. Ein wahres Wort, gelassen ausgesprochen 💪😁 🏋️‍♀️
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  26. Also ich habe vor kurzem den Filmkorn-scanner zusammengebaut. Ich hatte einen Wechselstrommotor im Projektor und habe einen Gleichstrommotor eingebaut. Da habe ich einen selbstgebastelten Halter und eine Anstriebsrolle mit 6 mm Lochaufnahme auf die 5 mm Spindel gesetzt. Das ist alles nicht ausgerichtet und eiert. Trotzdem wird der Film perfekt gescannt. Der Motor dreht sich beim Scan kaum dadurch kann der Motorlauf auch unrund sein. Durch den Riemenantrieb wird der ganze unrunde Lauf wieder stabilisiert. Natürlich habe ich einen erhöhten Abrieb vom Riemen, aber der ist beim Noris Projektor so fett, der hält noch Jahre. Ich komme auch aus der technischen Richtung und habe keine Ahnung von Fotografie. Deshalb kann ich jetzt aus meiner kurzen Erfahrung sagen, dass der Zusammenbau des Filmkornscanners die wenigste Zeit in Anspruch nimmt. In der Platine und im Image sind so viel Know-How drin, dass die 200 € das alle mal Wert sind, was das dir an Zeit erspart. Wenn du keine Ahnung von der Filmmaterie hast, muss du viel Zeit bei der Bearbeitung der Filme einplanen. Ich sitze relativ regelmäßig seit 2 Wochen an einen schon eingescannten Film und bearbeitet diesen mit DaVinci Resolve und bin immer noch am ausprobieren. Letztendlich denke ich, sollte man auch die Lösung der professionellen Digitalisierung immer im Kopf haben. Wenn du dir deine Super 8 Filme vorher mal anschaust, kann es sein, dass sich viele Sachen vielleicht nicht lohnen zu scannen, da irgendwelche Blumen oder dir unbekannte Personen drin vorkommen. Wenn du das alles dann neu zusammenschneidest und denn bei 5 Spulen oder so landest, lohnt sich nicht der Aufwand des Selbst-scannen. ... und zur Zeit sind Festplatten usw sehr teuer und beim einscannen kommen doch ein Haufen Terrabytes zusammen. Ich habe mir schon lauter Festplatten von Freunden geborgt um die Filme speichern zu können.
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  27. Ich habe bisher auch immer den "klassischen" Spannschlüssel mit den beiden Querstangen verwendet. Den fand ich schon ganz brauchbar (und nicht wackelig), aber das viele Rumgeschraube bei Änderung der Spannweite hat mich auch gestört. Besonders, wenn man immer abwechselnd zwei Spannweiten (oder zwei verschiedene Einsätze) braucht. Das war eigentlich der primäre Grund, mir zusätzlich den oben gezeigten zu kaufen. Bei dem kann man die Spannweite ganz einfach über die einzelne Stellmutter verstellen. Der Wechsel der Einsätze ist aber genauso aufwendig/fummelig. Aber zumindest habe ich jetzt zwei Spannschlüssel und muß nicht mehr ständig zwischen den Spannweiten oder Einsätzen wechseln. Viel Erfahrungen habe ich mit dem neuen noch nicht, das Elmo-Objektiv war der erste Einsatz. Er erscheint mir aber genauso stabil wie mein klassischer Spannschlüssel (wie gesagt, der ist bei mir nicht wackelig). Soweit ich weiß, handelt es sich um eine chinesische "Kopie" eines teuren Spannschlüssels eines klassischen Herstellers, ich kenne aber dessen Namen nicht. Meine Version hat mich vor ein paar Monaten bei Aliexpress etwa 20 Euro gekostet. Ich versuche normalerweise schon, mir hochwertiges Werkzeug von renommierten (meist deutschen) Herstellern zu kaufen. In diesem speziellen Fall war es mir aber nicht Wert, vielleicht das Fünffache (oder mehr) für das Werkzeug zu bezahlen.
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  28. Hallo, ich bin neu im Forum und möchte mich kurz vorstellen: Mein Name ist Heinrich Weinkopf. Von 1958 bis in die 80er Jahre stellte meine Firma diverses Zubehör, besonders zur Automatisierung, für Kinos her. Bekannt bei euch Nostalgikern könnte noch der erste 4000 m Spulenturm oder auch mein Objektivschieber sein. Vertrieben wurde vieles über die Firma Hasso z.B. der Überblendautomat Hassomat. Seit kurzem habe ich mir jetzt doch noch Internet zugelegt, über Kontakte zu alten Kinoveteranen würde ich mich sehr freuen. Gerne auch per Telefon 08432 441. Viele Grüße Heinrich Weinkopf
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  29. Bin hier zufällig über den alten Thread gestolpert. Gabs das PDF schon? Die Weinkopf-Memoiren würden mich schon interessieren.
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  30. Meine Meinung: zerbrich Dir nicht den Kopf und baue einfach erst mal den Filmkorn Scanner nach Anleitung von Friedemann. Der funktioniert einwandfrei. Wenn dann noch Bedürfnisse von Dir unerfüllt sind, denke über Modifikationen und Neuerfindung nach. Du hast jetzt schon so viele Einfälle und Fragen (Nizo Optik, Stepper Motor, Zahnriemen, Kleinbild Objektiv), dass das sehr nach verzetteln und nie fertig werden riecht…
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  31. Am Rande: Das ist ein interessanter Spannschlüssel, den Du da hast! Hab ihn auf Anhieb sogar bei Ebay entdeckt. Ich habe zwei verschiedene. Der eine ist furchtbar wackelig, der andere will erst gefühlt 10 Schrauben festgezogen haben, bis er immer noch nicht passt. Kannst Du den empfehlen?
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  32. Hallo Technikfreunde und Projektorensammler, ich trenne mich von meinem 16mm Filmprojektor der Marke Zeiss Ikon. Das Gerät wurde Anfang der 30er Jahre in Deutschland hergestellt. Ein ungewöhnliches Gerät, bei welchem die beiden Filmspulen (die mit dem Film und die Auffangspule) wie im letzten Bild zu sehen unterhalb der Optik auf eine Achse gesteckt werden. Der Projektor ist für Stummfilme mit Doppelperforation ausgelegt, bis zur Spulengröße von 120 Metern. Ein wunderschönes Dekoobjekt, welches allerdings auch funktioniert. Ich habe ihn noch einmal kurz getestet (ohne Film), sowohl die Lampe als auch der Motor funktionieren. Netzkabel liegt bei. Mir scheint dieser Projektor vollkommen original erhalten, incl. der historischen Verkabelung, welche noch stabil ist. Preisvorstellung: 125,-- € zzgl. Porto, bin hier aber flexibel.
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  33. Am 31. Mai 1955 wurde für ein US-Patent angemeldet, am 15. März 1960 die Nr. 2'928'315 an Jacques Jean Broido ausgegeben. Dieses Patent, das er meines Erachtens gekauft hatte, schützt auch den Federmotor im Handgriff der Carena. In der Cross scheint der Schwenkverschluß verwendet worden zu sein, welchem der spätere der Eclair ACL ähnelt. Die französische crosse bedeutet Kolben wie bei einem Gewehr. Mir kommt die Geschichte so vor, daß diese Kamera bald zu Gunsten der Géva-Carena aufgegeben worden ist. Bei Gevaert hat man dann auch die Lust verloren, worauf die Carena-Contina-Leute, vom Schieber Broido verführt, das Projekt übernahmen. Ich bin wohl der einzige, der es wagt, Broido das zu nennen, was er war. Cosma, im Hintergrund wirkend bei der Entstehung der Eclair ACL, war auch so einer. https://www.vcalc.net/Documents/Curta_Carena_Co_Buchauszug.pdf
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  34. Alles Gut 🙂 Darfst du ruhig machen 🙂 "Super Girls" in 3D hätte ich auch noch
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  35. Das Format wurde auch als Arrivision 3D durchaus bezeichnet, zumindest in USA. Als Objektive gab eigentlich die Jscovision 3D Optiken, die yuletyt als Technicolor gelabelt noch mal von Schneider (nach deren Übernahme der Plezte Jsco= gefertigt und geliefert wurden. Hie mal Bespiele von 2 Versionen, beide over under, wie im oben gezeigten Testfilm. Einmal sphärisch, Bildformat dann projiziert 2.39:1 Scope Zweitens Anarphische Version mit 0.5x in der Breite für Filme wie Dial M for Murder in der Wiederaufführungsfassung, wo aus Bildgüte )aber wohl eher aus Helligkeitsgründen= das Normalbild gestreckt kopiert wurde und dann im Projektor 2 x in der Höhe hochgezogen wurde. Das 2 Bilder auf einem Film ist aber nicht neu. In den 30ern kommt Zeiß Ikon mit dem Sterikon Format. Hier werden die Bilder aber mit einem Prisma um 90° gedreht auf dem Film aufgezeichnet und damit nebeneinander in einen Normalbildrahmen geschrieben. Bei der Projektion im Theater dreht ein Prisma die Teilbilder wieder um 90°. Im Übrigen waren auch die dazugehörigen Filme farbig. Anaglzph 2 Farb Schwarz Weiß ist eine eigentlich ungebräuchliche Billig Form gewesen, die in den 1970ern einige Verwendung hatte. Aber das ist ein anderes Thema. Bei den Trennfilter gab es bei den Technicolor Optiken 2 Verfahren. Einmal die Standard Polarisation mit Circularpol Filtern, wie auch bdi Real D Digital gebräuchlich. Und einmal mit Farb Kammfilterszstem Panavision für die Verwendung auf weißer Bildwand (normenkonform, Silberbildwand erfüllt nicht die Projektionsnormen). Das YI Sterikon nutzte lineare Polarisation. Ein gutes Kino verfügt über diese Projektionsoptiken.
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  36. Hier die erwähnte Siriuscope K35 Optik ... es gab aber mehrere Projektions-Optik-Varianten für Over/Under 3-D ...
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  37. Hier Ausschnitt aus der Testschleife zum Einstellen der 3-D Optik ...
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  38. Hallo an alle, zu meinem Hinweis auf meinen Vortrag muss ich hier doch noch einiges klar stellen. Den Vortrag halte ich nicht um Geld zu verdienen. Ich mache dies rein als Hobby und habe noch nie Geld für einen Eintritt dafür verlagt. Es macht mir Spaß die Technik der analogen Projektion anderen Menschen die diese Arbeit nicht kennen zu vermitteln. Außerdem bin ich der Meinung, dass diese Technik nicht in Vergesseheit geraten darf. Ich glaube, darüber sind wir uns alle einig! Das Einzige was ich nach der Arbeit bekomme, evtl. eine Spende für die Ausgaben der angeschafften Unterlagen. Diese sind leider noch nicht ganz zusammengekommen. Im Umkreis von ca. 100 km um Stuttgart komme ich mit dem Auto, da fallen keinerlei Kosten an. Je weiter von Struttgat entfernt würden Bahnkosten, und ganz weit weg, Übernachtungskosten dazu kommen. Die Übernachtung kann aber auch Privat erfolgen. So, ich glaube dass der Vortrag nun im richtigen Licht steht und ich würde mich freuen über einen weiteren Vortrag im Rahmen der Filmvorführer(-Gemeinde) de.
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  39. Grundsätzlich kann man den Fungus selbst eigentlich immer problemlos entfernen (solange er nicht in verkitteten Linsengruppen sitzt). Wogegen man aber machtlos ist, sind die Verätzungen der Linsenvergütung durch säurehaltige Stoffwechselprodukte des Fungus. Das Ausmaß dieser Verätzung ist aber sehr individuell, wahrscheinlich abhängig von der Art des Fungus, den Umweltbedingungen, der Einwirkzeit und der Vergütung. Das kann von 'keinerlei sichtbare Verätzung' bis zu 'ab in die Tonne' reichen. In meiner bisherigen Praxis hatte ich vorwiegend Fälle mit keiner oder nur geringfügiger Verätzung. So auch beim Elmo, da gab es keine sichtbaren Verätzungen. Nach der Behandlung sieht die Linse dann praktisch wie neu aus. Zur Fungusentfernung verwende ich eine 50:50-Lösung aus Wasserstoffperoxid (3%) und Ammoniumhydroxid ("Salmiakgeist", 9%). Man braucht nur wenige Milliliter dieser Lösung (5-10ml reichen meist). Obacht: Handschuhe und Schutzbrille tragen. Müffelt auch ziemlich streng. Diese Lösung bringe ich mit einem Q-Tip auf die betroffene Linse auf, lasse sie kurz einwirken und spüle sie dann mit destilliertem Wasser ab. Dann Trocknen der Linse durch Abblasen des Wassers. Dann eine abschließende Reinigung mit Optikreiniger und -papier. Das ist meine persönliche Prozedur, Nachmachen auf eigene Gefahr und ohne Erfolgsversprechen. Wie immer bei der Reparatur von Objektiven kann alles passieren, inklusive Komplettverlust. Das Risiko gehe ich dann ein, wenn das Objektiv ansonsten sowieso nicht mehr nutzbar wäre. War beim Elmo der Fall.
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  40. Der Prototyp des Fränk ist in der Redaktion des Super 8 Magazins eingetrudelt. Morgen wird getestet und dann kommt der Bericht schnell noch ins nächste Super 8 Magazin, das dann sofort in Druck geht. Das Crowdfunding für Fränk hat schon über 61.000 Euro erreicht (70 Unterstützer) und läuft noch 25 Tage.
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  41. Kleines Update von uns: Letzte OV-Sneak: Teenage Sex and Death at Camp Miasma (MUBI) Nächste Sneak: The End of Oak Street (Warner) Beide Titel habe ich übrigens nur durch gezieltes Nachfragen beim jeweiligen Verleih erfahren. Genau deshalb fände ich einen regelmäßigen Austausch hier so hilfreich – oft kommt man an die Infos eben nur, wenn man aktiv nachhakt.
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  42. 🥱 Lies das einfach selber nach mit deinem Nord-Ost Süd-West Gefälle und rechter Szene. Diese Einfältigkeit ist kaum mehr zu ertragen und nur gleich mal vorab: mehr schreibe ich hier auch nicht dazu. Falls du nach deinem nächsten Post also nichts mehr von mir hierzu hörst, brauchst du dich nicht als Sieger fühlen, der es dem anderen gezeigt hat.
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  43. Ah ja, also sind fast alle Ossis rechte Nazis, interessante Pauschalisierung.
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  44. Ich mag diese Boxen, die es aber auch in schwarz gab und von Inter-Pathé und AS-Film zur Konfiguration ihrer Spielfilme verwendet wurden. Die Firma Schneider GmbH & Co. KG produzierte Filmspulen, Tonbandspulen, Wickelkerne und Musikkassetten. Die Firma war in Ober-Ramstadt Ortsteil Rohrbach angesiedelt (auch wenn auf den Kartonverpackungen das größere Darmstadt mit angegeben wurde: "Carl Schneider KG 6101 Rohrbach/Darmstadt"), zwei Kilometer von mir entfernt. Die Firma wurde 1925 als Reparaturbetrieb für Landmaschinen gegründet. Ab 1951 war das Hauptgeschäft die Herstellung von Tonband-/Filmspulen und Aufbewahrungskassetten. Die Firma ging im August 1992 Konkurs. Die Beschäftigten wurden wohl recht gut bezahlt. Meine Nachbarin erzählte von sehr guten Löhnen für das wenig anspruchsvolle Einfüllen von Kunststoffgranulat in die Spritzgussmaschinen. Heute erinnert nur noch die Carl-Schneider-Straße an die Existenz der Firma. Auf dem Gelände befindet sich heute die baier & michels GmbH & Co. KG. Genug off-topic für den Moment.
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  45. Auch wenn ich vielleicht im Filmvorführer Safe Space für ältere Männer mit meiner Meinung eher in der Minderheit bin, muss ich doch loswerden, dass ich es erst einmal gut finde, wenn eine lange leer gebliebenen Kino-Immobilie aufmerksamkeitswirksam wieder als Kino genutzt wird. Dass das jetzt nicht von Dauer sein kann/ wird, okay. Aber dass es jetzt hier zum Teil darum geht, dass die keine Ahnung haben (hatte ich am Anfang auch nicht), dass sich hier dann auch misogyn über queere Lebensweise oder Feministinnen lustig gemacht wird, und teilweise der erste Gedanke "Lesbensex" ist, überrascht mich gar nicht so sehr, Frauen gibt es hier ja nicht, finde ich aber doch etwas unangenehm. Sorry, will aber auch nicht der Spielverderber am Stammtisch sein.
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  46. Hallo, ich habe die große Freude, immer noch mit einem alten Projektor ab und zu vorführen zu dürfen. Vor einiger Zeit haben wir einen Spulenturm bekommen (er ist genauso einer wie im ersten Foto von showmanship). Mir ist aber nicht so ganz klar, wie man einen Film damit abziehen kann (ich mache das zur Zeit sehr "rustikal", aber nicht zufriedenstellend). Kann mir jemand ein Paar Tipps geben? Wäre sehr dankbar! Vielen Dank (besonders an showmanship) Race
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  47. ... Ähnlich legendär wie der "Weinkopf-Turm" ist ja (zumindest in Bayern) die Tontechnik von Hr. Wiesmüller. Wer (ausser Chris! ;-) ) kennt sowas noch? Liebevoll selbst gebaut (um das Wort "gebastelt" zu vermeiden) und irgendwie nicht kaputt zu kriegen!
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  48. Hallo Herr Weinkopf! Das ist ja ein Ding hier von Ihnen zu lesen! Hoffe sie erfreuen sich guter Gesundheit. Habe seit Kindertagen mit ihrem Spulenturm gearbeitet (zuerst in FRG, dann in PA), ein absolut robustes und einfach zu reparierendes Gerät, wenn man die kleineren Macken abgestellt hat (Überspringe Zahnstange, Filmzug...). Jahre später sah ich dann in Kinos viele "sog. Spulentürme", in deren Nähe ich mich doch nicht aufhalten wollte während ein Film umgespult wird. Viele Grüße, Sascha
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