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Erkennen kann man das nicht, man musste die Bedeutung kennen. Jeder Fuji-Fotohändler hatte eine Verbindung zum Fuji-Zentrallabor, das in erster Linie Fotoarbeiten erledigte und sie wieder zurück zum Händler brachte. Durch diesen sowieso bestehenden Lieferservice wurden auch Single-8-Kassetten eingesammelt und entwickelt wieder zurück gebracht. Das Schild galt ab 1965 als Synonym für den Verkauf von Fujica Single-8-Kameras sowie Fujichrome und Fujipan Filmen sowie für die Rückgabe belichteter Kassetten zur Entwicklung.5 Punkte
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Vielen Dank für das aufwändige Festival! Vielen Dank für das gesamte Team der Schauburg! In 4 Tagen konnten wir 17 Technicolor-Kopien sehen. Da ließ ich mich auch nicht durch das sogenannte "schöne Wetter" stören. Hier ein paar Anmerkungen: MONEY FROM HOME/DER TOLLKÜHNE JOCKEY Ursprünglich in 3-D und Technicolor. Da benutzt man tatsächlich zwei gekoppelte Kameras mit 6 Filmen gleichzeitig. Eine Martin- und Lewis-Komödie. Dean Martin hat Schulden, braucht Geld, wird von Gangstern gejagt und gerät immer mehr in Schwierigkeiten (ähnlich wie in SOME LIKE IT HOT, wo das die Story massiv vorantreibt.). Eine Gangsterfilmparodie, die vor Einfällen strotzt. Einmal will Jerry Lewis einer Frau ein Ständchen bringen, macht aber nur Mundbewegungen, während um die Ecke Dean Martin "I Only Have Eyes For You" trällert. RED SUNDOWN/AUF DER SPUR DES TODES Vom Regisseur Jack Arnold kannte ich bisher Horror- und Science-Fiction. Diesmal ein Western, der erst allmählich spannend wird. MONDO CANDIDO/JACOPETTI: MONDO CANDIDO Voltaires Candide als Ausstattungsstück im Pop-Art-Stil: Jüngling liebt Adelige und wird als nicht standesgemäß aus dem Schloss geworfen. Dann taumelt er von Schrecken zu Schrecken: Kriege, Inquisition - bis hin ins moderne Manhattan. Kein Mondo-Film, aber immer wieder Anklänge. Sehr aufwändig ausgestattet mit originellen Schauplätzen. ON THE RIVIERA/AN DER RIVIERA Ein 3-Streifen-Technicolor-Film ("Process No. 4), wie zwischen 1932-1955 üblich. Darauf freue ich mich immer am meisten. Farbdruckkopien dieser Art sind fast wie 70mm. Danny Kaye in einer Doppelrolle als Entertainer und als französischer Flugkapitän. Schöne, fetzige Musiknummern, witzige Wendungen. Ein Highlight! BANDITI A MILANO/DIE BANDITEN VON MAILAND Polizeifilm voller witziger Momente, mit wilder Cinema-Verité-Kamera. In Techniscope gedreht, also mit kleinerem Negativ, dann auf Scope und Technicolor-Druckkopie herausgebracht; ein häufiges Format bei Italowestern. Anfangs erst mal ernüchtend, weil diesige Stadtaufnahmen, rasche Flüge; später optisch ansprechender. Ein Team kriegt es hin, immer mehrere Bankeinbrüche kurz nacheinander zu machen und so die Polizei völlig zu überlasten. Dazu kommen immer wieder amüsante Details aus alltäglicher Polizeiarbeit. (Man denkt an POLIZEIREVIER DAVIDSWACHE, ein rares Beispiel, wie Deutsche so etwas auch mal hinbekamen.) THE LONG, LONG TRAILER/VILLA MIT 100 PS Kurz vor der Hochzeit überredet eine Braut ihren zukünftigen Gatten, doch statt eines Hauses einen Riesen-Wohnwagen zu kaufen. Der 13-Meter-Wagen steckt voller Tücken und verdirbt Hochzeitsreise wie Alltag. Komödie für die damaligen Fernsehlieblinge Lucille Ball und Desi Arnaz. Viel Slapstick, aber auch 50er-Jahre-Realsatire (z.B. mit einer süßlich wirkenden Wohnwagen-Messe). Ein eher untypischer Film von Vincente Minnelli, zwischen THE BAND WAGON und BRIGADOON entstanden. THE SWIMMER Ein Mann läuft von Pool zu Pool, trifft überall Bekannte, redet und redet und eine Enttäuschung reiht sich an die Nächste. Für mich zu dialoglastig. Bei viel zu vielen Filmen wird fast alles über Dialoge erklärt und nicht visuell umgesetzt. Da heutzutage viele Filme davon strotzen fällt das vielen gar nicht mehr auf. Ein Film zum Wegschwimmen. SATANISCHE SPIELE nutzte ich für eine Pause. JAGT DEN FUCHS Überdrehte italienische Komödie über einen Filmdreh, mit Peter Sellers, aber auch dem zähnebleckenden alternden Hollywoodstar Victor Mature. Schrill und schräg. Studenten der Filmwissenschaft empfiehlt man immer das Kulturindustriekapitel aus Adornos "Dialektik der der Aufklärung". Eine harsche Abrechnung, eher ein Fleischwolf, der Hollywood nur als Ideologiemaschine sieht; da kommen selbst Orson Welles oder Chaplin schlecht weg. Da heißt es süffisant: "Jahrhundertelang hat sich die Gesellschaft auf Victor Mature (...) vorbereitet. Indem sie auflösen, kommen sie, um zu erfüllen." Ob Mature das je gelesen hat? Immerhin spielte er hier an seiner eigenen Parodie mit. THE LEGEND OF LOBO Ein Live-Action-Film, produziert von Disney. Sehr gute Kopie. Beeindruckende Aufnahmen von Wölfen in freier Natur. Leider mit durchgängigem Off-Kommentar. Die Wölfe sind immer in Bewegung, laufen, rennen - und das immer vor interessanten Hintergründen, Bergen, Gipfeln, Felsen. Einmal balancieren sie sogar zu zweit über einen Baum. Auch die imdb bestätigt es: Da kamen Tiertrainer zum Einsatz. (Tieraufnahmen sind immer schwierig, man denke nur an das Kätzchen in Truffauts LA NUIT AMERICAINE, das partout die hingestellte Milch nicht trinken will.) MARY POPPINS Deutsche Fassung, tolle Kopie. (Ich sah den Film einmal in einer Eastman-Kopie, wo man ständig Drähte bei Flugszenen sah.) Aber nicht in dieser Kopie! Der Film strotzt vor Einfällen. Allein die Szene, wenn Mary Poppins am Anfang ihre große Tasche zückt und allerhand herausholt, das nie und nimmer in einer solchen Tasche sein kann. Zuerst ein zwei Meter langer Hut- und Kleiderständer, dann aber auch eine Stehlampe und später ein Blumentopf. Zwischendurch krabbelt der Junge unter den Tisch und sieht nach, ob da nicht gemogelt wird. So geht es weiter mit kühnen Einfällen, mit farbenfrohem Dekor, mit bewusst künstlichen Sets, mit einem Fantasie-London und plötzlich erscheinenden Trickfiguren, die andere Disneyfilme zitieren. Ein Film, den man gleich nochmal sehen möchte. PECCATO VENIALE/DER FILOU Ein Jugendlicher verliebt sich in seine kokettierende Schwägerin; ihr Ehemann, sein Bruder ahnt nichts davon und gibt ihm eindringlich Tipps, wie er endlich mal zum ersten Sex mit einer Frau kommt. Nette Schlusspointe. MEDIUM COOL Spielszenen und Dokumentaraufnahmen von 1968 zur Zeit des Parteitags der (damals regierenden) Demokraten in Chicago. Gleichzeitig sieht man die Proteste dagegen, gegen den Vietnamkrieg und bürgerkriegsähnliche Szenen. Also Polizeigewalt, Knüppelorgien, Panzer und Straßensperren. Mittendrin eine Spielhandlung über ein engagiertes TV-Filmteam und die Reaktionen auf sie, auch aus der Perspektive von Afro-Amerikanern. Eine kühne Variante von Cinema Verité. Angesichts der diesjährien ICE-Einsätze verblüffend aktuell. Die Fassung war deutsch, aber bei Parteitag und Demo-Szenen hätte man Untertitel gebraucht. DAVY CROCKETT, KING OF THE WILD FRONTIER/DAVY CROCKETT, KÖNIG DER TRAPPER Eine beliebte TV-Serie über einen Westernhelden in einem Film kompiliert. MODEL SHOP/DAS FOTOMODELL Ein untypischer Film von Jacques Demy. Eher ein Melodram über einen jungen Mann, der zum Vietnamkrieg einberufen wird. DIE LIEBESABENTEUER DES DON JUAN Noch ein 3-Streifen-Technicolorfilm. Diesmal dominieren Erdfarben. Kein Farbstich, sondern Absicht. Im Vorspann wird demgemäß auch die Farbberaterin Natalie Kalmus genannt, die stets für solche und für Pastelltöne schwärmte. KISS ME, KATE!/KÜSS MICH, KÄTCHEN! Bis jetzt wohl das einzige Musical in 3-D. Mit jazzigen Arrangements, mit mitreißender Choreographie. Wir wurden vorgewarnt: Es lief kein 3-D. Es lief eine deutsche Fassung mit deutschen Liedtexte, wie 1953 üblich. Damals gewöhnten sich die Deutschen erst langsam an Musicals. (Auch die Bühnenpremiere von KISS ME, KATE! war erst 1955, übrigens in Frankfurt.) Requisiten, Beine und Tänzer schwingen ins Publikum, da merkt man den Wunsch, auch das Format zu demonstrieren. Dazu freche Liedtexte zu einer frechen Vorlage. Das meiste klingt schon wie die spätere Übersetzung des Kabarettisten Günter Neumann ("Die Insulaner"). Die starken Gesangsstimmen passen auch zur Vorlage, zum Bühnenstück. Die langen Lieder von Fred/Petrucchio sind sowieso für einen Bariton geschrieben. Am Broadway wie im Kino. Daher erklingt in dieser Fassung auch der deutsche Bariton Josef Metternich. Eine Liste der deutschen Synchronisationsstimmen hätte mich interessiert. Online stieß ich nur noch auf Gitta Lind für Ann Miller bei WHY CAN'T YOU BEHAVE? auf deutsch: WANN WIRST DU JE ZAHM? Anzumerken ist, dass der Film eine sehr freie Bearbeitung des Broadway-Musicals ist, aber er verwendet fast alle Lieder. In einigen Szenen sieht man den sehr jungen Bob Fosse als akrobatischen Tänzer. Weiter oben hat @preston sturges die Tanzszene mit dem Song FROM THIS MOMENT ON verlinkt. Fosse ist der Tänzer in gelb, mit gelber Mütze; hier nur kurz zu sehen. Erst fliegt er quer über die Bühne, dann springt er auch noch hoch und tänzelte dann mit Flugbewegungen zurück. Der Ausschnitt gibt einen Vorgeschmack auf Bob Fosse und seine Vorliebe für schrille, jazzige Choreographie. Später Choreograph und Regisseur von Bühnen- und Filmmusicals: SWEET CHARITY, CABARET und die Bühnen-Choreographie von CHICAGO. (Bob Fosse wäre nächstes Jahr 100 geworden, vielleicht eine Anregung für künftige Filmreihen. Dazu gibts mindestens 2 interessante Biographien: Jenai Cutcher: Bob Fosse, New York 2006 Gottfried Martin: All his jazz: the life and death of Bob Fosse, New York 1990.) Als Zugabe gabs zum Schuss auch noch 3-D-Fotos aus Filmkopien, die in mühsamer Kleinarbeit zusammengestellt worden waren. Besonderen Dank auch für das opulente Büfett! Damit könnte ich sogar noch mal SONG OF NORWAY überleben.3 Punkte
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Chris, das sagt der Film ja auch. Man kann Nitrofilmbrände tatsächlich löschen, wenn es gelingt, die Temperatur unter den Entflammungspunkt zu senken. Und das ist halt nur in den ersten Phasen möglich. Eine brennendes Filmbad kann man zwischen den Händen noch ausquetschen, man muß mit bösen Verbrennungen leben. Oder durch Ausschäumen des Projektorwerks und der Spulenkasetten mit CO2 Schnee. Auch Feuerschutzkanäle mit ihrer größen, kühlen Metallmasse haben diesen Effekt, normalerweise kann kein Bildfensterbrand die Spulentrommeln erreichen. Ist eine größere Menge im Zersetzen, ist das kaum noch möglich. Dann hilft nur kontrolliertes Abbrennen lassen. Da gibt es zwei Philosophien, die europäische und die amerikanische. In Europa hat man Spulenkasetten so konstruiert, daß der Film schnell unter Sauerstoffzutritt verbrennt, und dabei nur wenige gefährliche Gase entstehen, auch kaum explosible Mischungen. Dadurch das der Film nur in der Kasette brennt, ist die Gefahr für das Umfeld minimal. Anders in den USA, wo man geschlossene Spulentrommeln mit Drahtglasverschluss anwendet. Da nur der im Stoff vorhandene Sauerstoff zur Zersetzung bereit steht, verlängert sich die Fluchtzeit für das Personal. Es entstehen aber hochgiftige und Dämpfe mit erheblicher Explosionsgefahr. Flucht aus dem Raum ist notwendig.3 Punkte
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. STAR WARS: THE MANDALORIAN AND GROGU 2. DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 3. MICHAEL 4. GLENNKILL: EIN SCHAFSKRIMI 5. NÜRNBERG 6. EIN MÜNCHNER IM HIMMEL 7. DER SUPER MARIO GALAXY FILM 8. IN THE GRAY 9. DRISHYAM 3 10. DER ASTRONAUT - PROJECT HAIL MARY Weitere Neustarts: 13. VIVALDI UND ICH 15. DIE LEGENDE DES WÜSTENKINDES 24. MOTHER MARY 29. THE NORTH 45. EAGLES OF THE REPUBLIC 46. MISS MOXY 60. HOME ENTERTAINMENT Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 800.000 Besuchern liegen ...3 Punkte
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Du wirst es kaum glauben, aber das ist in der Tat inzwischen möglich. Du kannst die Filme für Entwicklung & Scan jetzt bei click & surr abgeben. Das ist seit wenigen Wochen möglich.3 Punkte
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Finde den Thread hier prima, inspirierend und beeindruckend. Schön zu sehen, wie die Maschine wieder in neuem Glanz erstrahlt, und auch wie hier die "alten Hasen" gemeinsam nach Kräften beitragen. Bitte fortführen.3 Punkte
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Martin, hast Du überhaupt irgendwelche Erfahrungen mit der Canon DS8? Die ist wirklich nicht ohne, Man sollte mindestens 2-3 Stück als Opfer zerlegt haben, bevor man sich da an eine echte Reparatur wagt.2 Punkte
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Nitro kann man nicht löschen. Bei Verschwelung erzeugt er die Brenngase selbst und erhält sich so. Das Zeug brennt auch unter Wasser.2 Punkte
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Ich möchte hier gerne eine neue, positive Erfahrung mit einem Objektiv teilen. Vor geraumer Zeit habe ich es mir für meine Filmo 70 gekauft und vielleicht gibt es hier Forenten, die auch schon damit gefilmt haben? Som Berthiot Cinor 20-1,9 20mm ist eigentlich die Normalbrennweite vom Format 9,5 und mit C-Mount ist dieses Objektiv recht selten zu erhaschen aber dann trotzdem nicht zu teuer. Mich hatte es interessiert, da an meinem Filmo 70-D u.a. diese Brennweite am Sucher eingestellt werden kann. Mit dieser hat man ja auch etwas mehr Spielraum bei der Tiefenschärfe im Vergleich zu 25mm, welche als übliche Normalbrennweite für 16mm gilt. Ein erster S/W-Film mit diesem Objektiv am Filmo 70-D hat mich vor einiger Zeit von seiner Bildqualität sehr überzeugt. Alles ist schön kontrastreich und scharf. Nun wollte ich sehen, wie es sich mit Farbfilm schlägt. Also habe ich am diesjährigen Ostersonntag, zum ersten Ostereiersuchen unseres kleinen Sohnes, einen Ektachrome 100D in meinen Filmo 70-E geladen. Diese Kamera hat, im Gegensatz zu meinen anderen Filmo 70, nur eine Suchermaske für 25mm, aber an jeder Seite derselben kleine Einkerbungen, die das Bild erweitern und ziemlich genau der Brennweite von 20mm entsprechen. Wie sich beim Anschauen des fertigen Films zeigte, ist dieser Umstand für das Kadrieren völlig ausreichend. Dieses Modell ist, nur mit dem einen Sucher bestückt, vergleichsweise kompakt und das Cinor ist auch recht leicht. Das ist meine kompakteste und „leichteste“ 16mm-Kombination für 30m-Spulen. Normalerweise habe ich in der Vergangenheit sehr oft das Switar 25-1,4 für Farbaufnahmen genutzt und war immer sehr zufrieden damit. Nun aber ein Versuch mit dieser Optik. Schon beim Anschauen des entwickelten Materials durch meinen „B&H Picture Magnifier“ sahen die Bilder sehr scharf und kontrastreich aus. Auch die Farben des Ektachrome leuchteten sehr klar und intensiv. In der Projektion bestätigte sich der Eindruck und ich muss sagen, daß dieses Objektiv den Vergleich mit dem Switar 25 nicht zu scheuen braucht. Es scheint mir sogar ein wenig besser zu sein, zumindest im Vergleich mit dem Switar, welches sich in meinem Besitz befindet. Das ich natürlich nur meinen subjektiven Eindruck in die Waagschale werfen kann, ist klar. Also, in Zukunft wird das nun häufiger, auch an meinen anderen Filmo 70, genutzt.2 Punkte
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Ein Siebenlinser. Es kann sein, daß das Objektiv apochromatisch korrigiert ist, damit wären keine Farbsäume an unscharfen Kanten zu sehen. Selber habe ich es noch nicht ausprobiert, deshalb freue ich mich umso mehr über die Vorstellung.2 Punkte
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Bernhard Marsch & die handgemalten Filmplakate Eine Ausstellung und Verkaufsaktion im Rahmen des 8. Technicolor Festivals der Schauburg Karlsruhe Vom 22. bis 25. Mai findet in der Schauburg Karlsruhe das 8. Technicolor Festival statt – vier Tage im Zeichen des analogen Kinos, der großen Leinwand und der klassischen Filmkultur. Seit vielen Jahren gehörte auch Bernhard Marsch vom Filmclub 813 in Köln zu den regelmäßigen Gästen dieses Festivals. Mit seiner Leidenschaft für Filmgeschichte, seiner profunden Kenntnis analoger Filmformate und seiner Bereitschaft, Filmkopien, Einführungen und Hintergrundwissen mit anderen Cineasten zu teilen, war er für viele Besucher und Freunde des Festivals eine prägende Persönlichkeit. Im Juni des vergangenen Jahres verlor Bernhard Marsch bei einem tragischen Unfall plötzlich sein Leben. Noch wenige Tage vor seinem Tod hatte er die Schauburg besucht und uns einen Teil seiner außergewöhnlichen Sammlung anvertraut: handgemalte Filmplakate aus den 1960er Jahren, entstanden für deutsche Kinos und gemalt auf großen Leinwandbahnen. Bernhards Wunsch war es, diese Arbeiten im Rahmen eines kommenden Festivals öffentlich zu zeigen und einzelne Exemplare auch zum Verkauf anzubieten. Der Erlös sollte helfen, die hohen Lager- und Erhaltungskosten seiner über Jahrzehnte zusammengetragenen Sammlung zu finanzieren – einer Sammlung, die neben Filmplakaten auch seltene Filmkopien, Bücher und zahlreiche weitere Zeugnisse der Kinokultur umfasst. Durch seinen plötzlichen Tod konnte dieses Vorhaben nicht mehr gemeinsam umgesetzt werden. Zum diesjährigen Technicolor Festival möchten wir diesen Gedanken nun in seinem Sinne aufgreifen. Während des Festivals werden ausgewählte handgemalte Filmplakate in der Schauburg ausgestellt und zum Verkauf angeboten. Eine vollständige Liste der verfügbaren Motive erhalten Sie gerne auf Anfrage per E-Mail. Der Verkaufspreis ist verhandelbar. Der Erlös fließt zu 100 % in die Pflege und Sicherung von Bernhard Marschs Nachlass. Bei den ausgestellten Arbeiten handelt es sich nicht um moderne Reproduktionen, sondern um originale handgemalte Kinoplakate aus einer Zeit, in der Werbung für Filme noch vielfach direkt für einzelne Kinos angefertigt wurde. Viele dieser Werke entstanden im Umfeld des sogenannten Film-Plakate-Verleihs (F.P.V.), eines historischen Unternehmens, das insbesondere zwischen den 1920er und 1970er Jahren deutsche Kinos mit Werbematerial versorgte. In einer Ära vor großflächigem Offsetdruck ließen Kinobetreiber Plakate und monumentale Filmbanner häufig von Kunststudenten oder Dekorationsmalern von Hand auf Leinwand anfertigen. Jedes Plakat war damit zugleich Gebrauchsgegenstand und Unikat. Aus dieser Praxis entwickelte sich das Geschäftsmodell des Verleihs solcher Plakate – ein heute nahezu vergessenes Kapitel deutscher Kinogeschichte. Gerade deshalb besitzen die erhaltenen Originale heute eine besondere Aura. Sie erzählen nicht nur von den beworbenen Filmen, sondern auch von der handwerklichen Kultur des klassischen Lichtspielhauses – von einer Zeit, in der Kinofassaden noch individuell gestaltet wurden und Filmwerbung selbst Teil der Inszenierung war. Mit dem Erwerb eines dieser Plakate erhält der Käufer nicht nur ein außergewöhnliches Sammlerstück, sondern trägt zugleich dazu bei, einen cineastischen Nachlass von besonderem kulturellen Wert zu bewahren. Anfragen und Motivlisten an E-Mail: pp@schauburg.de2 Punkte
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Es ist alles nur armselige Angeberei wie die Entenschnabel-Botoxfressen und Implantatbrüste und Anabolikamuckis und aufgeblähte Autos.2 Punkte
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Chris, im Notfall kann ich Dir einen neuen Akku von Thomas überlassen oder leihen. So sportlich muss es also gar nicht werden… wir schauen mal… es ist nicht zufällig jemand aus Deiner Gegend in der Region Aachen/Köln in den nächsten 2-3 Wochen?1 Punkt
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Du antwortest auf einen 10 Monate alten Thread ... Der Grund für das Problem dürfte nicht die Zahl der DCPs sein, sondern ein Sonderzeichen in einem der Ordnernamen. Sofern da ein nicht zulässiges Zeichen auftaucht, bricht der Server das Einlesen ab. Das können z.B. Umlaute sein. Ich hab vor einiger Zeit hier mal den sehr gemeinen Fall beschrieben, dass jemand statt eines "-" ein "–" in einem Ordnernamen hatte, also einen langen Bindestrich.1 Punkt
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Neue Kontaktplatinchen sind bestellt und auf dem Weg zu Thomas. In Schwarz und beidseitig mit doppelter Vergoldung, mehrfach durchkontaktiert auch für große Stromspitzen.1 Punkt
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Hallo Kollegen, kennt sich jemand mit diesem Kinoton Lampenhaus aus? Ich wüsste gerne, ob man diese Lampen noch bekommt. Außerdem frage ich mich, ob da noch ein Kondensor davor gehört. Man sieht das Lampenhaus auf Fotos im Netz oft mit einem Zwischenteil montiert (siehe unteres Foto). Aber auch ohne. Grüße Pascal1 Punkt
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Moin, nunja ich hab eine MR16 von Osram mal kurz eingebaut um zu sehen ob das Gerät sonst noch funktioniert. Die hatte 3 LEDs mit Streulinse. Man konnte ein einwandfreies Bild sehen, leider nur im dunklen Raum. Ich werde weiter probieren bis ich die richtigen Leuchtmittel habe.1 Punkt
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Klaro! Muss ich heut Abend neu ordern.1 Punkt
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Sandro , sollen wir eine Neuauflage planen? Dann sollte der schmalere Teil des Zylinders noch 2mm länger sein und ich würde Friedemann bitten, nochmal 20 Kontaktplatten zu ordern?! Wäre dann für die kleine Akkuversion mit 2/3 AAA Zellen.1 Punkt
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So, hier Teil 4 der "Bastelstunde": Ich habe letztens eine Beaulieu 4008 ZM II für nicht auszuschlagende 30€ auf dem Flohmarkt ergattert und stand somit natürlich auch vor dem Akku-Problem. 100€+ für einen Ersatz waren für mich außer Frage. Der originale war noch drin, das machte es viel leichter. Meine Lösung ist zwar nicht die kompakteste, dafür super simpel und günstig, und verwendet weitestgehend die Teile des Original-Akkus. Was ich auch schön finde ist, daß ganz gewöhnliche AAA-NiMH Akkus verwendet werden können, so kann man für den Fall der Fälle (falls keine Steckdose oder keine Zeit zum Laden vorhanden ist) beliebig viele günstige Ersatzakkus mitführen. (Auch hier: Falls jemand genau diese Idee vor mir hatte bitte ich um Nachsicht, ich konnte nichts davon finden.) Das Wissen über die interne Struktur des Akkus setze ich mal voraus - wer das nicht weiß, dem sei dieses Youtube-Video und diese Anleitung ans Herz gelegt, da sieht man eigentlich alles nötige. Der Deckel ist sauschwer abzubekommen, wie vielerorts erwähnt. Was bei mir half, war den Akku vorsichtig mit einem Tuch um den geriffelten Ring (gegen Kratzer) in verschiedenen Drehwinkeln im Schraubstock leicht zusammenzudrücken - das hat das verbackene Gewinde freibekommen, danach konnte ich den Deckel leicht mit einer Spitzzange in den beiden Löchern abschrauben. (Belederung hat bei meinem von vornherein gefehlt.) Beim Abschrauben den Akku natürlich nicht im Schraubstock belassen, denn sonst quetscht man ja das Gewinde fest zusammen und nichts kann sich drehen! Dann den ganzen Akku zerlegen, alle Metallteile aufheben (vorerst auch die toten NiCd-Zellen) und aufpassen, daß die Plastik-Isolierungen nicht beschädigt werden. Der Deckel hat ein M40-Gewinde, das ist leider nicht so verbreitet wie das M40,5 aber z.B. einige Exa / Exakta-Kameras hatten dieses Maß, und die Zwischenringe sind sehr günstig auf i-bäh zu bekommen. Meiner hat 4,50€+Porto gekostet, Länge 30mm: Dann ein Batteriehalter für 6x AAA-Batterien, kostete 1,65€+Porto: Der Platz ist wirklich knapp, deshalb muß der Batteriehalter etwas "beschnitzt" werden - ich habe mit einer kleinen Metallsäge die äußeren Kanten/Ecken entfernt. Außerdem muß noch mindestens einer der Grate entfernt werden, die die Batterien ca. 1mm auseinanderhalten (da, wo der Cutter ist, war besagter Grat), dann passt das Paket gerade so in den M40-Ring: Ein Kabel noch an die "Mittelanzapfung" des Packs löten für den Beli-Motor (im Zweifelsfall mit eingelegten Batterien messen, wo 3,6V anliegen) - vorsichtig und kurz löten, sonst schmilzt das Plastik! (hab ich hier leider kein Photo von, da ich schon alles mit Isolierband überklebt hatte) Der Pluspol (der in der Mitte der Original-Batterie zu sehen ist) ist ja tatsächlich die Stirnseite der ersten Original NiCd-Batterie - die habe ich beherzt mit Kombizange aufgeknackt (wer mit Photochemikalien sicher umgehen kann, braucht sich vor ein paar Gramm NiCd-Geschmiere nicht fürchten...), gereinigt und das "+"-Kabel drangelötet. Minus kommt an den Außenkontakt (etwas freikratzen, sonst hält hier kein Lötzinn), und der mittlere Kontakt an den Ring, dann alles zusammensetzen wie vorher (am besten natürlich ohne eingelegte Akkus 😉 ) Dann einen Pappe-Ring reinlegen (zur Isolierung und Schutz des Isolier-Plastiks), unten ein wenig Luftpolsterfolie reinpacken, und das Akku-Paket reinschieben. Ich habe das Ende mit Isoband umwickelt, zur zusätzlichen Isolierung, und damit die Akkus nicht rausspringen. Dann den M40-Zwischenring drauf, nochmal Luftpolsterfolie, Deckel draufschrauben, fertig: Nun ja, die Akkus hatte ich schon - wenn man die dazukauft, sind es vielleicht etwas mehr als 10€, aber definitiv günstiger als das, was sonst so angeboten wird. Die Schmierung der Kamera wird wesentlich mehr Arbeit, das ist mir klar. Wenigstens laufen Blenden- und Zoom-Motor sehr glatt und leise, aber das Laufwerk braucht definitiv etwas Zuneigung und Pflege... ein nächstes Projekt.1 Punkt
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Positivfilm soll in 35 mm und in 16 mm erhältlich werden, frische Ware mit Polyesterunterlage. Ich finde das großartig, befördert es doch wieder ernsthafte Filmproduktion und die Projektion. Alles andere ist schnödes Video. https://www.wittnercinetec.com/1 Punkt
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Vor 10 Jahren gab es auch noch Firmen, die ein „recelling“ der Beaulieu-Akkus machten. Keine Ahnung, ob es die noch gibt. ( Laut dieser Website ja: https://ausgeknipst.de/blogs/guide/beaulieu-super-8-kameras-der-grosse-vergleich-aller-modelle#kaufberatung Auf dieser Website gibt es auch andere andere, billigere Adapter.)1 Punkt
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Noch ein Schnapperle😂 https://www.ebay.de/itm/206295660029?mkcid=16&mkevt=1&mkrid=707-127634-2357-0&ssspo=2xN3D6QjRye&sssrc=4429486&ssuid=irwT21TlTCG&stype=1&var=&widget_ver=artemis&media=MORE1 Punkt
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Das mag vielleicht (zu Bundespostzeiten) mal so gewesen sein, aber es gab vor einigen Jahren einen Bericht, in dem eine Firma aus - wie es Martin schon schrieb - Markt Schwaben diese Dinge gekauft und verwertet hat. Damals gab es dann einen riesen Aufschrei. Vernichtet wurde bei der Post AG nichts, was noch Geld bringt. Ist übrigens auch heute noch so, das macht jetzt das Aktionshaus Weideler in Nürnberg, siehe hier1 Punkt
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Stimmt, Du hast das ja tatächlich mal erwähnt. Ich bitte um Entschuldigung und danke Dir, für die Info 🙂1 Punkt
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Stimme mamigu zu. Der Elko ist jedenfalls nach meiner Erfahrung öfter kaputt als der Transistor. Meistens brennt auch einer von den Widerständen im Pfad vor dem Elko durch.1 Punkt
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Ja, DC Motor, und der ist nicht kaputt. Die Reglerplatine sitzt links aufrecht neben dem Motor. Die Feinsicherung darauf sieht durch aus, ersetze die mal durch gleichen Typ. Wenn die gleich wieder durchgeht, tippe ich auf Motortransistor. Der ist bei Bauer gern knapp dimensioniert, aber gut durch was moderneres ersetzbar. Ich hätte ggf auch noch ne ganze Reglerplatine zum Austauschen rumliegen...1 Punkt
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Schleier ist Schleier. Den kriegst Du nicht wieder weg. Anhand Deiner Beschreibungen würde ich sagen, dass Du schon alles machbare ausgereizt hast (Glückwunsch dazu, das erfordert viel Geduld und Disziplin!). Was jetzt noch bleibt ist deutlich überbelichten (und Entwicklung verkürzen), ein andere Entwickler (zum Beispiel D-8 und den dann sehr kalt und wirklich kurz), und natürlich - am effektivsten - Entwicklung zum Negativ mit Korrektur im Scan (oder, bedingt, in der Kopie). Neuwertig wird das Material nie mehr werden. Ich habe hier recht große Mengen an DS8 Tri-X und 4-X — beide so gefoggt, dass der 4-X quasi sinnlos ist und der Tri-X nur bei <50 ASA und chemischen Klimmzügen noch ein einigermaßen ansehnliches Dichtespektrum bekommt. Leider wird er dabei nicht feinkörniger, eher im Gegenteil... Es reicht ein Sommer mit zu warmer Lagerung, und das Material ist hin. Manchmal hat man Glück, manchmal nicht...1 Punkt
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Firmware Version? IMB S3? IMB S4? Proektor? ... RTFM! Doesn't help? Ask my seller.1 Punkt
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Hallo! Nachdem ich zwischenzeitlich mal etwas mit Farbe (9165-Prozess, danke Sandro!) experimentiert habe und dann länger gar nichts gemacht habe, habe ich in diesem Jahr wieder mit 4105 begonnen und mir unlängst einige alte UP52-Filme gekauft, mit Ablaufdatum 1980. Ich hatte bisher mit dem von Friedemann veröffentlichen Anleitungen zur Entwicklung von SW-Umkehrfilm und einigen wichtigen Tipps und Hinweisen von Sandro und anderen hier im Forum ganz passable Ergebnisse erreicht, auch bei UP52. Da ich, wie erwähnt, eine Weile nicht entwickelt hatte, musste ich nach einem kurzen Test meiner Tetenal-Altbestände (ungeöffnet, aber leider unbrauchbar) ebenfalls von Dokumol auf ORWO A71a als Erstentwickler umsatteln, vielen Dank an alle, die dazu Ihre Erfahrungen hier veröffentlicht haben, das hat mir dabei enorm geholfen!! Jedenfalls sind die Filme der neu gekauften UP52-Charge leider extremst von Altersschleier betroffen. So etwas ist mir bisher noch nicht untergekommen, sie sind wohl durch mehrere Hände gegangen und ich vermute sie wurden zwischendurch mal sehr unsachgemäß aufbewahrt. Ich hatte beim 4105-Prozess - nun mit A71a als Erstentwickler (mit Zusatz von KSCN und KI) – zunächst im Frühjahr 10 Minuten als gute Zeit für einen UP52 ermittelt. Als ich die Teststreifen der drei Filme, die ich nun belichtet hatte, nach der Entwicklung begutachtet habe, war da beim gleichen Prozess leider nur Klarfilm mit minimaler Zeichnung zu sehen (auch die Ränder waren mehr oder weniger klar, daher dachte ich zunächst, dass die Filme evtl. Licht abbekommen haben könnten). Mit der Hilfe einer KI habe ich dann zwei Tage lang rumprobiert. Die Verdünnung des A71a-Entwicklers auf 1:1, das Weglassen von KSCN und KI im Erstentwickler, die Zugabe von weiteren 4g/l KBr und 0,4 g/l Benzotriazol („um den Altersschleier einzudämmen“) haben bei 5 Minuten Erstentwicklungszeit (20°) die besten Ergebnisse geliefert. Es ist nun überall ausreichend Zeichnung vorhanden, aber es bleibt trotzdem ein Schleier und die Filme saufen ordentlich ab / sind völlig kontrastarm. Hat evtl. jemand noch eine andere Idee oder Erfahrungen, ob/wie man aus derart schlecht gealtertem Material noch etwas mehr machen/herausholen kann? (Weniger Schleier, mehr Kontrast, insbesondere ein besseres Schwarz) Erstentwicklung bei 18° und mit verschiedenen Zeiten, A71a im Verhätlnis 1:3 etc. habe ich schon probiert... Wie gesagt, im Standard-Prozess (4105 unverdünnt + KSCN + KI) habe ich zuvor erfolgreich UP52 (aus einer anderen Quelle) und auch UP15 und UP32 entwickelt, diesmal auch einen UP21, der ebenfalls ganz ok geworden ist. Anbei (unten) auch zwei Bilder. Einmal der Teststreifen, der in der nun abgewandelten Rezeptur bei 5 Minuten am besten geworden ist, im Gegenlicht fotografiert (bitte Schichtablösungen an den Rändern ignorieren) und einmal ein Bild der danach entsprechend entwickelten 30m-Spule, ohne zusätzliche Lichtquelle fotografiert. Der Teststreifen ist im Vergleich etwas besser geworden, das Motiv war aber auch ziemlich dankbar… Und hier noch ein paar Zeiten, mit denen ich mit dem A71a passable Ergebnisse erzielt habe: Erstentwickler: (1800ml) A71a (unverdünnt) + 7g KSCN + 0,1g KI (20°) UP15: 10 min. / UP32: 10 min. / UP21: 13 min. / (UP52: 10 min. – aber halt leider nur der eine…) (Alle Filme standardmäßig zwei Blenden überbelichtet) LG & frohes Entwickeln!1 Punkt
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Ja, kann man froh sein das solche Leute hier im Forum vertreten sind, die vor allem bereit sind ihr Wissen zu teilen. Das Forum lebt doch vom Informationsaustausch. Die beiden B14 die ich gerade aufarbeite würden ohne die Hilfe hier sehrwahrscheinlich nur schöne Ausstellungsstücke werden - aber niemals richtig zum Laufen kommen. Gerade weil die Hilfe hier so groß ist, gebe ich mir besondere Mühe mit der Dokumentation. Ich hoffe damit auch anderen nicht unbedingt fachkundigen die Möglichkeit zu geben, zumindest einen BAUER Projektor der "B" Serie durch lesen des Treats , aufzuarbeiten, einzurichten und elektrisch anschließen zu können.1 Punkt
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Super, Simon, Deine Berichte sind immer one Genuss zu lesen. Da schlän- gelt die gespannte Stahlwendel sich gleitend über die Triebscheiben!1 Punkt
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Da bin ich schon sehr gespannt. Ich will ja auch nicht, dass es heisst, es wird nur übers Neue geschimpft.1 Punkt
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Off topic: Wer sich mit einem tränenlachendem Smiley über ein ernstes Thema lustig macht, zeigt wessen Geistes Kind er ist und bestätigt dies erneut mit diesem Smiley. Diesbezüglich haben sich auch andere schon geäußert. Ich wäre auch dafür, dass Anonymität für das Setzen von Smileys aufgehoben wird. Ist bei Social Media schließlich auch nicht anonym.1 Punkt
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Andec, Berlin Silbersalz, Berlin ALBRECHT cine.film.solutions (sic), Felix Albrecht, Regensburg und manche mehr: https://www.filmlabs.org/all-labs/ Die FIAF-Liste ist leider nicht auf dem jüngsten Stand. https://www.fiafnet.org/filmlabslist Positivfilm ist das Richtige, um das Selbstentwickeln zu lernen. Er ist preisgünstig, feinkörnig und in drei bis vier Minuten entwickelt (ohne Fixage).1 Punkt
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PF 2 ist europäisch. Es ist das modernere Material als Kodak X302. Kodak-3302, 16 mm, ist nur noch einseitig perforiert erhältlich. 2000 Fuß (610 Meter) kosten netto € 457. Es gibt schon einige Aspekte, die für PF 2 sprechen. Ich bin ja auch gespannt, was Herr Wittner für Preise ansetzen wird.1 Punkt
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https://www.filmvorfuehrer.de/topic/41923-unboxing-bolex/page/68/#findComment-427710 Wie ich gesagt habe1 Punkt
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Heute habe ich mich um die Montage des Motors gekümmert. Vorgehensweise war erstmal die Freiläufigkeit zu prüfen, ob irgendwas hängt oder schleift. Desweiteren habe ich mir die Gummischeibe die Motor und Antriebsachse des Werkes verbindet, genau angesehen. Weder Verbindungsscheibe noch Anker des Motors weisen irgendwelche erkennbaren Mängel auf. Die eigentliche Arbeit lag dann im Reinigen und Nachlackieren des Mororgehäuses, dass leider an einigen Stellen stark ramponiert war. Das Anbringen des Motors ans Werk war etwas nervig. Ich habe die Nocken des Motors nicht in die Löcher der Gummischeibe bekommen. Musste mir erstmal Hilfe zum Halten des Motors holen, denn das Ding ist wenn man länger heben muss, ganz schön schwer. Vielleicht kann mir jemand die Verkabelung etwas aufschlüsseln. Ich habe zwar einen Verdrahtungsplan aber es ist doch etwas anderes wenn jemand aus eigener Erfahrung berichten kann wie man am besten vorgeht. Ich vermute die kleine Lüsterklemme dient zum Anschluss des Filmrißschalters. Auf dem Foto rechte Seite zu erkennen. Anscheinend diente die Verbindung nur zum Brücken, da ja bekanntlicherweise der Filmrißschalter am Projektor defekt war. Foto: Werk mit angeschlossenem Motor.1 Punkt
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Ab 10. Juni auch in 70mm am Start - der neue Steven Spielberg Film DISCLOSURE DAY - DER TAG DER WAHRHEIT1 Punkt
