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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 08.09.2026 in allen Bereichen

  1. Die Riemenform nennt man übrigens "flankenoffer Keilriemen" oft als xpz bezeichnet.
    4 Punkte
  2. Hier Ausschnitt aus der Testschleife zum Einstellen der 3-D Optik ...
    3 Punkte
  3. Als letzten Film haben wir im letzten Schuljahr einen Farbfilm erstellt, den wir im Chromaflex-Verfahren entwickelt haben. Im Frühjahr 2025 habe ich dazu einen Workshop auf den Dresdner Schmalfilmtagen gegeben. Und was mit den Teilnehmern des Wokshops funktioniert hat, sollte doch auch mit den Schülern meiner AG laufen. Ich hatte noch ein Röllchen Ektachrome in N8 eingefroren, das ich beim FFP als 16mm 2R bestellt habe und von Edward Nowill auf D8 habe umperforieren lassen. Die Handlung des Films ist - nun ja - eher experimentell, ich habe meinen Schülern freie Hand gelassen. Ich bin mir nicht so ganz sicher, was sie damit ausdrücken wollten... Am 18.06., kurz vor Ende des Schuljahres, haben wir alle unsere Filme in der Schule live vorgeführt. Ich habe einen Kollegen gefunden, der die Filme live auf dem Klavier begleitet hat. Seht selbst. Ich habe in den Livemitschnitt übrigens die Origaldateien eingefügt, nur falls jemand fragt. Meine AG ist jetzt beendet, in diesem Schuljahr mache ich wieder analoge Fotografie.
    3 Punkte
  4. Ich würde jetzt aber nicht warten, bis die Domain wirklich gelöscht ist und wieder von frei erworben werden kann! Denn gerade bei bekannten Domains ist das Risiko groß, dass die sich geschäftstüchtige Leute schnappen und dann entweder für eigene Angebote nutzen oder für viel Geld zum (Rück-)Kauf anbieten. Laut Angaben bei der deutschen Registrierungsstelle kannst du als ehemaligen Inhaber die Domain vor der endgültigen Löschung neu registrieren. Ich würde mich dazu mal an deinen Provider wenden: https://www.denic.de/produkte/de-domains/loeschung/ Und hier noch ein netter Artikel, wie man mit abgelaufenen Domains Geld verdienen kann: https://www.bluehost.com/de-de/blog/wie-man-abgelaufene-domanennamen-findet-und-kauft/
    3 Punkte
  5. Stimmt schon. Die Sachen eignen sich gut zum komplettieren. Und dafür habe ich sie eben auch genommen. Und, man denke daran: ein hobby erhebt keinen Anspruch darauf, sinn zu machen. Es soll spass machen, niemandem schaden und dass es Geld kostet, ist normal. Wenn wirs mal aufs einfachste runterbrechen: arbeit und Hobby haben eins gemeinsam: sie kosten uns Lebenszeit. Arbeit notwendigerweise, Hobby freiwillig. Das Hobby aber macht uns das Leben aber irgendwo schöner. Wenn man aber irgendwann feststellt, ein bestimmtes Hobby ist nichts mehr für einen, dann kann und soll msn darüber nachdenken, es aufzugeben. Aber bis dahin hat es vielleicht doch viel Spaß gemacht. So geht es mir zumindest.
    3 Punkte
  6. Claude meint: Die Filmo 70-DR, 70-HR und 70-TMR gehören alle zur selben "Design 70"-Baureihe von Bell & Howell und sind äußerlich sehr ähnlich (Dreilinsen-Turm mit Sucherkopplung, Feder-/Kurbelantrieb, gleiche Grundkonstruktion). Die Unterschiede zwischen der einfachen Filmo 70 (in der Praxis meist die 70-DR-Variante) und der 70-TMR liegen im Detail: Filmmagazin 70-DR/70: nur 100-ft-Tageslichtspule, kein Magazin 70-TMR: ebenfalls nur 100 ft – kein 400-ft-Magazin (das gab es laut Bell & Howell-Werksunterlagen nur bei der 70-HR) Motorantrieb 70-DR: muss werkseitig umgerüstet werden, wenn ein externer Elektromotor gewünscht wird 70-TMR: ist ab Werk für den Anschluss eines externen Motors vorbereitet (gleiche Motoren wie bei der 70-HR: 12V DC, 24V DC, 115V AC-DC, 115V AC/60Hz) Geschwindigkeitsskala 70-DR: klassische Skala in Bildern/Sekunde (8–64 fps, sieben Stufen) 70-TMR: dezimal kalibrierte Skala, indexiert auf 16 und 24 fps – vermutlich für Feinabstimmung/Prozent-Geschwindigkeiten, wie sie z. B. für Fernseh-/Kinescope-Aufnahmen oder wissenschaftliche Zeitrafferzwecke nützlich war (das genaue Kürzel "TMR" konnte ich nicht zweifelsfrei auflösen) Mechanik/Zubehör Sucherkopplung: Bei 70-DR und 70-TMR ist der Sucherturm direkt mit dem Objektivturm verzahnt; bei der 70-HR braucht es zusätzlich einen Abstandshalter und ein Zwischenrad Tragetasche: 70-DR hat eine eigene (P/N 06974), 70-HR und 70-TMR teilen sich einen gemeinsamen Typ (P/N 040104) In den Ersatzteillisten sind Teile entsprechend codiert: "A" = 70-DR, "B" = 70-HR, "C" = 70-TMR Kurz gesagt: Die 70-TMR ist im Prinzip eine 70-DR mit werksseitig vorbereitetem Motoranschluss und einer speziell kalibrierten Geschwindigkeitsskala, aber ohne die 400-ft-Magazinfähigkeit der 70-HR. ========= Zum Motor: https://recycledgoods.com/bell-howell-filmo-electric-motor-for-70-hr-and-70-tmr-motion-picture-camera-03/
    3 Punkte
  7. Wolfgang Woehl vom Filmhaus/Filmmuseum München hat sein schon lange existierendes dcp_inspect in eine browserbasierte Version umgesetzt und viele neue Features hinzugefügt. Es gibt Hash-Check, formale Analyse, Audio-Level-Check, und, und, und... Es gibt auch einen sehr flexiblen Player, mit Audio VU Metern, Wellenformdarstellung, Lautsprechersimulation, sogar einen ATMOS Player und grafischen Inspektor (man kann die ATMOS Objekte in einer 3D Darstellung animiert darstellen). Und das läuft alles direkt im Browser lokal auf dem Rechner. Chapeau, Chapeau, Chapeau! Das Tool meldet zwar bei der Auswahl eines DCP Verzeichnises 'Sollen wirklich alle Dateien ... hochgeladen werden' und will einen Button 'Hochladen' angeclickt haben - das bezieht sich aber nur auf den lokalen Browser, nicht aufs 'Internet'. Die DCPs werden also zur Analyse nicht auf irgendeinen externen Server hochgeladen (würde ja auch selbst bei schnellen Internetverbindungen viel zu lange dauern), sondern nur an die dcp_inspect instanz im lokalen Browser übergeben, die dann alle gewünschten Funktionen lokal ausführt. Natürlich kann das Tool (derzeit) nur mit unverschlüsselten DCPs umgehen, für Tests der ATMOS Funktion gibt es aber ja z.B. genug frei verfügbare ATMOS/IAB Trailer. https://dcpinspect.filmhaus.net/ Wahnsinn, was diese Browsertechnik (Bytecode/WASM) mittlerweile performancetechnisch hergibt. Und Wahnsinn, was Wolfgang da alles an Funktionalität implementiert hat. Allerdings kommt meine alte Notebook-CPU im Player auch ganz schön ins Schwitzen
    2 Punkte
  8. Wir haben bisher auch noch nie mitgemacht. Nachfrage ist auch bei uns sehr gering. Ich halte grundsätzlich nichts von "Ware verramschen". Kann mir auch nicht vorstellen, dass dadurch mehr an Concession verkauft wird. In der Regel zieht man mit solchen Aktionen eben genau die Kunden an, welche auf Schnäpchenjagt gehen und noch ihre eigenen Sachen in der Tasche mitbringen. Ich werde auch im nächsten Jahr nicht mitmachen - auch weil unsere Eintrittspreise sowieso human sind.
    2 Punkte
  9. Rony ist eigentlich eine französische Billigmarke. Dieser Tonfilmprojektor ist aber nicht dort gefertigt worden, sondern in Japan bei Yamawa - einer Firma, die zur Hälfte Fujifilm gehörte. Dort wurden für sehr viele Marken Projektoren gefertigt, zum Beispiel Yelco, Yashica, Chinon, Fujifilm und viele andere...
    2 Punkte
  10. Ich habe noch drei von den abgebildeten Verstärkerschränken abzugeben. Bestückt mit jeweils zwei Vorverstärkerzügen, zwei Endstufen 100W und zwei Netzteilen 24V. Die Schränke sind in ordentlichem und unverrosteten Zustand. Pro Schrank stelle ich mir 100,- vor. Gerne auch Tausch gegen Naturalien: 16mm-Lehrfilme oder Industrie-Werbefilme in 16mm wären immer von Interesse!
    2 Punkte
  11. Das Format wurde auch als Arrivision 3D durchaus bezeichnet, zumindest in USA. Als Objektive gab eigentlich die Jscovision 3D Optiken, die yuletyt als Technicolor gelabelt noch mal von Schneider (nach deren Übernahme der Plezte Jsco= gefertigt und geliefert wurden. Hie mal Bespiele von 2 Versionen, beide over under, wie im oben gezeigten Testfilm. Einmal sphärisch, Bildformat dann projiziert 2.39:1 Scope Zweitens Anarphische Version mit 0.5x in der Breite für Filme wie Dial M for Murder in der Wiederaufführungsfassung, wo aus Bildgüte )aber wohl eher aus Helligkeitsgründen= das Normalbild gestreckt kopiert wurde und dann im Projektor 2 x in der Höhe hochgezogen wurde. Das 2 Bilder auf einem Film ist aber nicht neu. In den 30ern kommt Zeiß Ikon mit dem Sterikon Format. Hier werden die Bilder aber mit einem Prisma um 90° gedreht auf dem Film aufgezeichnet und damit nebeneinander in einen Normalbildrahmen geschrieben. Bei der Projektion im Theater dreht ein Prisma die Teilbilder wieder um 90°. Im Übrigen waren auch die dazugehörigen Filme farbig. Anaglzph 2 Farb Schwarz Weiß ist eine eigentlich ungebräuchliche Billig Form gewesen, die in den 1970ern einige Verwendung hatte. Aber das ist ein anderes Thema. Bei den Trennfilter gab es bei den Technicolor Optiken 2 Verfahren. Einmal die Standard Polarisation mit Circularpol Filtern, wie auch bdi Real D Digital gebräuchlich. Und einmal mit Farb Kammfilterszstem Panavision für die Verwendung auf weißer Bildwand (normenkonform, Silberbildwand erfüllt nicht die Projektionsnormen). Das YI Sterikon nutzte lineare Polarisation. Ein gutes Kino verfügt über diese Projektionsoptiken.
    2 Punkte
  12. Hier ein erfolgreiches Versuchsergebnis mit Zekol Kunststoff-Intensiv-Reiniger, siehe https://wizzard-profireiniger.de/default2927.html?pg=f1b2c31a-8832-4e31-8b1b-8d23ff8c0abb Der Schaum zieht den Dreck (Nikotin, Öl und Staub) sehr zügig aus den Poren, die Schaumfarbe wechselt in Sekunden von weiss nach dunkelbraun. An hartnäckigen Stellen hilft eine alte elektrische Zahnbürste. Nach Einwirkung den Reiniger mit Kückenpapier gründlich abnehmen, sodann mit Schwamm feucht nacharbeiten und mit Küchenpapier erneut nachtrocknen. Man erkennt am Geruch eindeutig, wenn der Reiniger restlos entfern ist. Auch ohne Total-Demontage am Verstärker eingesetzt. Der tiefschwarze Glanz des Kräusellacks wird ohne jedes shading und fleckenlos ganz ohne Anwendung weiterer Pflegemittel sofort wiederhergestellt. Auch an der Frontplatte brauchbar:
    2 Punkte
  13. Hier die erwähnte Siriuscope K35 Optik ... es gab aber mehrere Projektions-Optik-Varianten für Over/Under 3-D ...
    2 Punkte
  14. Jup, war/ist meine Kopie. Mit Arri hat das alles nichts zu tun, da sprach man einfach nur von 3D. Die Optiken hießen Siriuscope K35 und gab es in verschiedenen Brennweiten
    2 Punkte
  15. Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY 2. DIE ODYSSEE 3. DAS GEWISSE ETWAS 4. STECKERLFISCHFIASKO 5. VATERLAND 6. INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER 7. ZAUBERHAFTE SCHWESTERN 2 8. PAW PATROL: DER DINO FILM 9. MINIONS & MONSTER 10. TOY STORY 5 Weitere Neustarts: 13. DISNEY CHANNEL MITMACHPARTY (September 2026) 17. OASIS 20. 25 JAHRE SHREK 23. THE UPRISING - FÜR DIE FREIHEIT 24. BAD APPLES 34. FRÜHSTÜCK BEI AUDREY 36. FINDING EMILY 37. LIFE HACK 38. HIRTEN 64. NUR EIN KLEINES BISSCHEN GLÜCK Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 2,1 - 2,2 Mio. Besuchern (KINOFEST!!) liegen ... der Ticketumsatz in € liegt allerdings fast genau wie in der Vorwoche Do-Sa bei rund 8,3 Millionen € ... die Concession Umsätze dürften sich allerdings vervielfacht haben 🙂
    2 Punkte
  16. Das Programm des 70mm Festivals steht ... hier unsere PM Das große Bild lebt: 70mm TODD-AO Filmfestival in der Schauburg Karlsruhe 8. bis 11. Oktober 2026 | Schauburg Karlsruhe Vom 8. bis 11. Oktober 2026 präsentiert die Schauburg Karlsruhe wieder vier Tage lang Filmklassiker, Raritäten und aktuelle Produktionen im spektakulären 70mm-Großformat. Das traditionsreiche Festival findet bereits seit 2005 in der Schauburg statt und hat sich längst zu einem internationalen Treffpunkt für Freunde des analogen Großformatfilms entwickelt. Karlsruhe - Wenn sich im großen Cinerama-Saal der Schauburg der Vorhang öffnet und die gewaltige gekrümmte Bildwand vollständig mit einem 70mm-Filmbild ausgefüllt wird, ist Kino wieder das, wofür es einmal gebaut wurde: ein überwältigendes Erlebnis auf der großen Leinwand. Seit 2005 widmet die Schauburg Karlsruhe dem 70mm-Film ein eigenes Festival. Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und dem Ausland kommen seither regelmäßig nach Karlsruhe, um Filme in einem Format zu erleben, das jahrzehntelang für die aufwendigsten Kinoproduktionen der Filmgeschichte stand. Auch in Zeiten der digitalen Projektion hält die Schauburg bewusst an der analogen Filmvorführung fest. Historische Kopien treffen dabei auf aktuelle Produktionen, die zeigen, dass das 70mm-Format auch im heutigen Kino nichts von seiner Faszination verloren hat. Das Programm 2026 spannt einen außergewöhnlich weiten Bogen durch mehr als fünf Jahrzehnte Filmgeschichte: Donnerstag, 8. Oktober 2026 19:30 Uhr | RYANS TOCHTER (Ryan’s Daughter, 1970, DF) - Regie: David Lean David Leans großes romantisches Epos spielt im Irland des Jahres 1916. Eine junge, mit dem örtlichen Lehrer verheiratete Frau beginnt eine leidenschaftliche Beziehung mit einem britischen Offizier - vor dem Hintergrund des irischen Unabhängigkeitskampfes und inmitten einer Dorfgemeinschaft, die ihr zunehmend misstrauisch begegnet. Gewaltige Landschaftsaufnahmen und Freddie Youngs Kameraarbeit machen den Film zu einem Paradebeispiel für das große Breitwandkino. Freitag, 9. Oktober 2026 14:00 Uhr | DIE VERFLUCHTEN DER PAMPAS (Savage Pampas, 1966, DF) - Regie: Hugo Fregonese In den Weiten Argentiniens versucht ein Hauptmann Ende des 19. Jahrhunderts, mit seinen Männern einen abgelegenen Außenposten gegen Banditen und Angreifer zu behaupten. Hugo Fregoneses Abenteuerfilm verbindet klassische Westernmotive mit der ungewöhnlichen Landschaft der südamerikanischen Pampas. 16:30 Uhr | BARAKA (1992, OV) - Regie: Ron Fricke Ganz ohne Dialog und klassische Handlung nimmt Ron Frickes bildgewaltiger Film das Publikum mit auf eine Reise über Kontinente und Kulturen. Natur, Religion, Metropolen, Industrie und menschliche Rituale fügen sich zu einer ebenso meditativen wie überwältigenden Betrachtung unserer Welt. 19:30 Uhr | DISCLOSURE DAY - DER TAG DER WAHRHEIT (Disclosure Day, 2025, OV) - Regie: Steven Spielberg Steven Spielberg kehrt zu jenem Genre zurück, das seine Karriere immer wieder geprägt hat: der Begegnung der Menschheit mit dem Unbekannten. Was geschieht, wenn der Beweis dafür, dass wir im Universum nicht allein sind, nicht länger geheim gehalten werden kann und plötzlich die gesamte Welt mit dieser Wahrheit konfrontiert wird? 22:00 Uhr | GET-TOGETHER WITH HOEPFNER Ein Get-Together für alle Festivalbesucher: In entspannter Atmosphäre bietet sich Gelegenheit zum Austausch über das Festival und das 70mm-Kino. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Hoepfner Brauerei statt, die ihre Bierspezialitäten präsentiert. Samstag, 10. Oktober 2026 11:00 Uhr | BIG HORN - EIN TAG ZUM KÄMPFEN (Custer of the West, 1967, DF) - Regie: Robert Siodmak Robert Shaw spielt General George Armstrong Custer in Robert Siodmaks groß angelegtem Western-Epos. Der Film zeichnet Custers Weg bis zur legendären Schlacht am Little Bighorn nach und verbindet spektakuläres Abenteuerkino mit einem zunehmend kritischen Blick auf die Eroberung des amerikanischen Westens. 14:00 Uhr | MARTY SUPREME (2025, OmU) - Regie: Josh Safdie Timothée Chalamet spielt Marty Mauser, einen jungen Mann im New York der 1950er-Jahre, der gegen alle Widerstände davon überzeugt ist, im Tischtennis ganz nach oben zu kommen. Josh Safdies rasant inszenierter Film erzählt von Ehrgeiz, Selbstüberschätzung und dem unbedingten Willen, aus dem eigenen Leben etwas Außergewöhnliches zu machen. 17:15 Uhr | IN EINEM FERNEN LAND (Far and Away, 1992, DF) - Regie: Ron Howard Ende des 19. Jahrhunderts verlassen der mittellose irische Farmer Joseph Donnelly und die wohlhabende Shannon Christie ihre Heimat und wagen in Amerika einen Neuanfang. Zwischen harter Arbeit, gesellschaftlichen Gegensätzen und der Hoffnung auf eigenes Land führt sie ihr Weg schließlich zum großen Oklahoma Land Run. 20:30 Uhr | DIE ODYSSEE (The Odyssey, 2026, OmU) - Regie: Christopher Nolan Christopher Nolan erzählt Homers Jahrtausende alten Mythos als monumentales Kino-Epos neu. Matt Damon verkörpert Odysseus, der nach dem Trojanischen Krieg auf seiner langen Heimreise nach Ithaka gegen Naturgewalten, mythische Wesen und übermächtige Gegner bestehen muss. Für Nolan ist das Großformat erneut wesentlicher Teil des filmischen Erlebnisses. Sonntag, 11. Oktober 2026 11:00 Uhr | PRESENTED IN 70MM - Vortrag von Thomas Hauerslev, MBKS Der frühere Filmvorführer und 70mm-Experte Thomas Hauerslev gibt in einem rund 45-minütigen bebilderten Vortrag einen Überblick über Geschichte und aktuelle Renaissance des 70mm-Kinos. Anhand von Ultra Panavision 70, IMAX, 8/65, VistaVision und Todd-AO zeigt er, wie vielfältig analoges Großformatkino bis heute ist. 70mm-Filmbilder, 65mm-Kameras und Beispiele aus den vergangenen 15 Jahren machen den Vortrag für Kenner wie Einsteiger gleichermaßen anschaulich. 12:00 Uhr | FOREVER…FOREVER (2026, OV) - Regie: Johann Lurf Der österreichische Experimentalfilmer Johann Lurf nutzt das 70mm-Format auf vollkommen andere Weise als das klassische Hollywood-Epos. Über viele Monate beobachtet seine eigens entwickelte Kamera Landschaft, Himmel, Licht sowie die Bewegungen von Sonne und Mond - ein 21-minütiges filmisches Experiment über Zeit und Wahrnehmung, das ausdrücklich für die große Kinoleinwand geschaffen wurde. GAST: JOHANN LURF Zu dieser Vorstellung wird Regisseur Johann Lurf persönlich in der Schauburg zu Gast sein. Im Anschluss an den Film stellt er sich den Fragen des Publikums und präsentiert zudem die von ihm selbst gebaute Kamera, mit der FOREVER…FOREVER aufgenommen wurde. Damit erhalten die Festivalbesucher einen außergewöhnlichen Einblick in die Entstehung eines zeitgenössischen Films, der konsequent für das analoge Großformat konzipiert wurde. 13:00 Uhr | DER ASTRONAUT - PROJECT HAIL MARY (Project Hail Mary, 2026, OmU) - Regie: Phil Lord und Christopher Miller Ryan Gosling spielt den Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace, der ohne Erinnerung auf einem Raumschiff erwacht - Lichtjahre von der Erde entfernt. Nach und nach erkennt er, dass von seiner Mission nicht weniger als das Überleben der Menschheit abhängt. Eine unerwartete Begegnung im All verändert jedoch alles. 16:45 Uhr | TERMINATOR 2 - TAG DER ABRECHNUNG (Terminator 2: Judgment Day, 1991, OV) - Regie: James Cameron Ein neuer Terminator wird aus der Zukunft geschickt, um den jungen John Connor zu töten, bevor dieser zum Anführer des menschlichen Widerstands werden kann. Doch diesmal steht ein umprogrammierter T-800 auf Johns Seite. James Camerons Mischung aus Science-Fiction, Action und damals revolutionären Spezialeffekten gehört zu den prägenden Kinofilmen der 1990er-Jahre. 20:30 Uhr | IM RAUSCH DER TIEFE (Le Grand Bleu, 1988, DF) - Regie: Luc Besson Jacques und Enzo verbindet seit ihrer Kindheit die Leidenschaft für das Meer. Jahre später wird aus ihrer Freundschaft eine immer gefährlichere Rivalität um Rekorde im Apnoetauchen. Luc Bessons poetischer Kultfilm ist zugleich Abenteuer, Liebesgeschichte und eine faszinierende Liebeserklärung an die Welt unter Wasser. 70mm-Tradition in der Schauburg Damit verbindet das Festival auch 2026 wieder genau das, was seinen besonderen Reiz seit mehr als zwei Jahrzehnten ausmacht: große Klassiker und selten gezeigte Kopien stehen neben neuen Produktionen, die bewusst wieder auf das analoge Großformat setzen. Die Schauburg verfügt über eine lange 70mm-Tradition. Bereits seit dem Super-Cinerama-Umbau des Hauses im Jahr 1968 gehört die Vorführung großformatiger Filme zur Geschichte des Karlsruher Kinos. Bis heute werden die analogen Filmprojektoren gepflegt und regelmäßig eingesetzt. Das 70mm-Festival knüpft an diese Tradition an und hält eine Form des Kinos lebendig, die sich auf keinem Fernseher und keinem noch so großen Heimkino reproduzieren lässt. Technik der 70mm-Vorführungen Projektoren: 2 × Philips DP70 | Lichtquelle: Ushio Xenon, 7 kW | Bildwand: Harkness Perlux HiWhite 140 70mm-Objektive: ISCO Ultra Star HD für 8-perf.-70mm-Projektion | Tonsystem: Alcons CR4 Lautsprecher mit Alcons Endstufen Vorverkauf beginnt Anfang kommender Woche https://in70mm.com/festival/karlsruhe/festival/todd_ao/2026/index.htm
    2 Punkte
  17. Das Programm des 70mm Festivals steht ... hier unsere PM Das große Bild lebt: 70mm TODD-AO Filmfestival in der Schauburg Karlsruhe 8. bis 11. Oktober 2026 | Schauburg Karlsruhe Vom 8. bis 11. Oktober 2026 präsentiert die Schauburg Karlsruhe wieder vier Tage lang Filmklassiker, Raritäten und aktuelle Produktionen im spektakulären 70mm-Großformat. Das traditionsreiche Festival findet bereits seit 2005 in der Schauburg statt und hat sich längst zu einem internationalen Treffpunkt für Freunde des analogen Großformatfilms entwickelt. Karlsruhe - Wenn sich im großen Cinerama-Saal der Schauburg der Vorhang öffnet und die gewaltige gekrümmte Bildwand vollständig mit einem 70mm-Filmbild ausgefüllt wird, ist Kino wieder das, wofür es einmal gebaut wurde: ein überwältigendes Erlebnis auf der großen Leinwand. Seit 2005 widmet die Schauburg Karlsruhe dem 70mm-Film ein eigenes Festival. Besucherinnen und Besucher aus Deutschland und dem Ausland kommen seither regelmäßig nach Karlsruhe, um Filme in einem Format zu erleben, das jahrzehntelang für die aufwendigsten Kinoproduktionen der Filmgeschichte stand. Auch in Zeiten der digitalen Projektion hält die Schauburg bewusst an der analogen Filmvorführung fest. Historische Kopien treffen dabei auf aktuelle Produktionen, die zeigen, dass das 70mm-Format auch im heutigen Kino nichts von seiner Faszination verloren hat. Das Programm 2026 spannt einen außergewöhnlich weiten Bogen durch mehr als fünf Jahrzehnte Filmgeschichte: Donnerstag, 8. Oktober 2026 19:30 Uhr | RYANS TOCHTER (Ryan’s Daughter, 1970, DF) - Regie: David Lean David Leans großes romantisches Epos spielt im Irland des Jahres 1916. Eine junge, mit dem örtlichen Lehrer verheiratete Frau beginnt eine leidenschaftliche Beziehung mit einem britischen Offizier - vor dem Hintergrund des irischen Unabhängigkeitskampfes und inmitten einer Dorfgemeinschaft, die ihr zunehmend misstrauisch begegnet. Gewaltige Landschaftsaufnahmen und Freddie Youngs Kameraarbeit machen den Film zu einem Paradebeispiel für das große Breitwandkino. Freitag, 9. Oktober 2026 14:00 Uhr | DIE VERFLUCHTEN DER PAMPAS (Savage Pampas, 1966, DF) - Regie: Hugo Fregonese In den Weiten Argentiniens versucht ein Hauptmann Ende des 19. Jahrhunderts, mit seinen Männern einen abgelegenen Außenposten gegen Banditen und Angreifer zu behaupten. Hugo Fregoneses Abenteuerfilm verbindet klassische Westernmotive mit der ungewöhnlichen Landschaft der südamerikanischen Pampas. 16:30 Uhr | BARAKA (1992, OV) - Regie: Ron Fricke Ganz ohne Dialog und klassische Handlung nimmt Ron Frickes bildgewaltiger Film das Publikum mit auf eine Reise über Kontinente und Kulturen. Natur, Religion, Metropolen, Industrie und menschliche Rituale fügen sich zu einer ebenso meditativen wie überwältigenden Betrachtung unserer Welt. 19:30 Uhr | DISCLOSURE DAY - DER TAG DER WAHRHEIT (Disclosure Day, 2025, OV) - Regie: Steven Spielberg Steven Spielberg kehrt zu jenem Genre zurück, das seine Karriere immer wieder geprägt hat: der Begegnung der Menschheit mit dem Unbekannten. Was geschieht, wenn der Beweis dafür, dass wir im Universum nicht allein sind, nicht länger geheim gehalten werden kann und plötzlich die gesamte Welt mit dieser Wahrheit konfrontiert wird? 22:00 Uhr | GET-TOGETHER WITH HOEPFNER Ein Get-Together für alle Festivalbesucher: In entspannter Atmosphäre bietet sich Gelegenheit zum Austausch über das Festival und das 70mm-Kino. Die Veranstaltung findet mit freundlicher Unterstützung der Hoepfner Brauerei statt, die ihre Bierspezialitäten präsentiert. Samstag, 10. Oktober 2026 11:00 Uhr | BIG HORN - EIN TAG ZUM KÄMPFEN (Custer of the West, 1967, DF) - Regie: Robert Siodmak Robert Shaw spielt General George Armstrong Custer in Robert Siodmaks groß angelegtem Western-Epos. Der Film zeichnet Custers Weg bis zur legendären Schlacht am Little Bighorn nach und verbindet spektakuläres Abenteuerkino mit einem zunehmend kritischen Blick auf die Eroberung des amerikanischen Westens. 14:00 Uhr | MARTY SUPREME (2025, OmU) - Regie: Josh Safdie Timothée Chalamet spielt Marty Mauser, einen jungen Mann im New York der 1950er-Jahre, der gegen alle Widerstände davon überzeugt ist, im Tischtennis ganz nach oben zu kommen. Josh Safdies rasant inszenierter Film erzählt von Ehrgeiz, Selbstüberschätzung und dem unbedingten Willen, aus dem eigenen Leben etwas Außergewöhnliches zu machen. 17:15 Uhr | IN EINEM FERNEN LAND (Far and Away, 1992, DF) - Regie: Ron Howard Ende des 19. Jahrhunderts verlassen der mittellose irische Farmer Joseph Donnelly und die wohlhabende Shannon Christie ihre Heimat und wagen in Amerika einen Neuanfang. Zwischen harter Arbeit, gesellschaftlichen Gegensätzen und der Hoffnung auf eigenes Land führt sie ihr Weg schließlich zum großen Oklahoma Land Run. 20:30 Uhr | DIE ODYSSEE (The Odyssey, 2026, OmU) - Regie: Christopher Nolan Christopher Nolan erzählt Homers Jahrtausende alten Mythos als monumentales Kino-Epos neu. Matt Damon verkörpert Odysseus, der nach dem Trojanischen Krieg auf seiner langen Heimreise nach Ithaka gegen Naturgewalten, mythische Wesen und übermächtige Gegner bestehen muss. Für Nolan ist das Großformat erneut wesentlicher Teil des filmischen Erlebnisses. Sonntag, 11. Oktober 2026 11:00 Uhr | PRESENTED IN 70MM - Vortrag von Thomas Hauerslev, MBKS Der frühere Filmvorführer und 70mm-Experte Thomas Hauerslev gibt in einem rund 45-minütigen bebilderten Vortrag einen Überblick über Geschichte und aktuelle Renaissance des 70mm-Kinos. Anhand von Ultra Panavision 70, IMAX, 8/65, VistaVision und Todd-AO zeigt er, wie vielfältig analoges Großformatkino bis heute ist. 70mm-Filmbilder, 65mm-Kameras und Beispiele aus den vergangenen 15 Jahren machen den Vortrag für Kenner wie Einsteiger gleichermaßen anschaulich. 12:00 Uhr | FOREVER…FOREVER (2026, OV) - Regie: Johann Lurf Der österreichische Experimentalfilmer Johann Lurf nutzt das 70mm-Format auf vollkommen andere Weise als das klassische Hollywood-Epos. Über viele Monate beobachtet seine eigens entwickelte Kamera Landschaft, Himmel, Licht sowie die Bewegungen von Sonne und Mond - ein 21-minütiges filmisches Experiment über Zeit und Wahrnehmung, das ausdrücklich für die große Kinoleinwand geschaffen wurde. GAST: JOHANN LURF Zu dieser Vorstellung wird Regisseur Johann Lurf persönlich in der Schauburg zu Gast sein. Im Anschluss an den Film stellt er sich den Fragen des Publikums und präsentiert zudem die von ihm selbst gebaute Kamera, mit der FOREVER…FOREVER aufgenommen wurde. Damit erhalten die Festivalbesucher einen außergewöhnlichen Einblick in die Entstehung eines zeitgenössischen Films, der konsequent für das analoge Großformat konzipiert wurde. 13:00 Uhr | DER ASTRONAUT - PROJECT HAIL MARY (Project Hail Mary, 2026, OmU) - Regie: Phil Lord und Christopher Miller Ryan Gosling spielt den Naturwissenschaftslehrer Ryland Grace, der ohne Erinnerung auf einem Raumschiff erwacht - Lichtjahre von der Erde entfernt. Nach und nach erkennt er, dass von seiner Mission nicht weniger als das Überleben der Menschheit abhängt. Eine unerwartete Begegnung im All verändert jedoch alles. 16:45 Uhr | TERMINATOR 2 - TAG DER ABRECHNUNG (Terminator 2: Judgment Day, 1991, OV) - Regie: James Cameron Ein neuer Terminator wird aus der Zukunft geschickt, um den jungen John Connor zu töten, bevor dieser zum Anführer des menschlichen Widerstands werden kann. Doch diesmal steht ein umprogrammierter T-800 auf Johns Seite. James Camerons Mischung aus Science-Fiction, Action und damals revolutionären Spezialeffekten gehört zu den prägenden Kinofilmen der 1990er-Jahre. 20:30 Uhr | IM RAUSCH DER TIEFE (Le Grand Bleu, 1988, DF) - Regie: Luc Besson Jacques und Enzo verbindet seit ihrer Kindheit die Leidenschaft für das Meer. Jahre später wird aus ihrer Freundschaft eine immer gefährlichere Rivalität um Rekorde im Apnoetauchen. Luc Bessons poetischer Kultfilm ist zugleich Abenteuer, Liebesgeschichte und eine faszinierende Liebeserklärung an die Welt unter Wasser. 70mm-Tradition in der Schauburg Damit verbindet das Festival auch 2026 wieder genau das, was seinen besonderen Reiz seit mehr als zwei Jahrzehnten ausmacht: große Klassiker und selten gezeigte Kopien stehen neben neuen Produktionen, die bewusst wieder auf das analoge Großformat setzen. Die Schauburg verfügt über eine lange 70mm-Tradition. Bereits seit dem Super-Cinerama-Umbau des Hauses im Jahr 1968 gehört die Vorführung großformatiger Filme zur Geschichte des Karlsruher Kinos. Bis heute werden die analogen Filmprojektoren gepflegt und regelmäßig eingesetzt. Das 70mm-Festival knüpft an diese Tradition an und hält eine Form des Kinos lebendig, die sich auf keinem Fernseher und keinem noch so großen Heimkino reproduzieren lässt. Technik der 70mm-Vorführungen Projektoren: 2 × Philips DP70 | Lichtquelle: Ushio Xenon, 7 kW | Bildwand: Harkness Perlux HiWhite 140 70mm-Objektive: ISCO Ultra Star HD für 8-perf.-70mm-Projektion | Tonsystem: Alcons CR4 Lautsprecher mit Alcons Endstufen Vorverkauf beginnt Anfang kommender Woche https://in70mm.com/festival/karlsruhe/festival/todd_ao/2026/index.htm
    2 Punkte
  18. Im Oktober im Hackesche Höfe Kino Berlin: https://www.hoefekino.de/programmplus/35mm-kinospecials/
    2 Punkte
  19. Fasziniert vom letzten Film, den ich auch wieder mit der Eumig mini3 belichtet hatte und der nach 3 Wochen und einem Tag von Andec wieder zurück war, habe ich versucht von der Leinwand abzufotografieren. Einfach, weil ich beeindruckt war, was diese kleine Kamera leistet. Das war im Bahnpark Augsburg. Auch Aufnahmen am Rummelplatz, im Bierzelt oder von Blumen im Hochgebirge sind recht gut gelungen. Mich wundert, dass die Aussenmessung für die Belichtung so gut funktioniert.
    2 Punkte
  20. Es gibt ein paar Updates bei cineFlow. README und Handbuch wurden erweitert und präziser formuliert. Für Videodateien wird jetzt der FFV1 codec standardgemäß verwendet. Die Tooltips wurden verbessert, man kann jetzt mit Video-Eingangsmaterial als Ausgabe TIFF-Verzeichnisse wählen (das ging vorher nicht). Hier übrigens ein kurzer Beispielclip eines Negativscans, den mir Tony Truand netterweise zur Verfügung gestellt hat:
    2 Punkte
  21. ich hätte dann naturlich auch wieder gerne die alte Domain -- aber, warum auch immer war die Laufzeit auf den 28.8. gesetzt worden, danach gibt es noch eine Sperrfrist und dann erst wird die Domain zur Löschung bei der Registrierungsstelle gemeldet (wie lange das dann dauert ??) - und erst dann kann man sie wieder nutzen
    2 Punkte
  22. https://manuals.plus/m/8941d299fb8857c26beb9e801c41d8d1c1c6288d01a533d1df27b21df356b852
    2 Punkte
  23. Ich denke schon. Viele von den Verbesserungsvorschlägen, die wir im Super 8 Magazin und einige andere Tester gemacht haben, sind bereits umgesetzt und werden in die Serienproduktion einfließen. Schau mal hier: https://www.indiegogo.com/en/projects/arnopeever/frank-film-processor-motion-picture-film-development-made-easy/updates/2
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  24. Jedes Acetatmaterial bekommt Essigsyndrom. Irgendwann. Die Umwandlung beginnt sofort nach Herstellung, nur eben sehr langsam. Doch, aber gibt es sehr schnell wieder ab. Und es wirkt nur als Weichmacher und damit ggf. ein bisschen oder temporär gegen Schrumpfung, nicht gegen Essigsyndrom. (So gelernt vom Archivar des Metropolis-Kinos in einem Workshop zum Thema)
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  25. Nein, das Cooke-Portrait-Objektiv wurde von TTH nicht für die Projektion verwendet. Die Erklärung liegt tief im Inneren der drei Linsen: Auf Grund des stark negativen mittleren Elementes überfordert oder übersteigt man für Öffnungsverhältnisse von f/2 und kleiner die Korrekturmöglichkeiten. Die Zerstreuungslinse gleicht die Farbenlängs- und querfehler der vorderen Sammellinse aus und wirkt gleichzeitig mit der hinteren Sammellinse dem Astigmatismus entgegen. Wenn man die Lichtstärke steigern will, müssen alle drei Linsen übergroß gewählt werden, was bei gegebenem Bildwinkel die Halterungen sprengt. Anders gesagt müßte das Triplett zu stark anschwellen. Eine andere Sache, die gegen Projektionstriplette spricht, ist, daß die negative Linse in der Mitte sehr dünn ist oder noch dünner sein sollte, als einem lieb ist. Wenn durch die Lampenenergie Spannung ins Glas kommt, Problem der Fassung, ist die Optik existenziell gefährdet. Noch ein Grund, der fürs Petzval-Objektiv spricht, sind die zusätzlichen Korrekturmöglichkeiten durch eine vierte Linse. Im 19. Jahrhundert war daran nicht zu denken, doch dank den neu erschmolzenen Gläsern ist die Petzval-Anlage durchs 20. hindurch zu leistungsfähigen Objektiven weiterentwickelt worden. Am Frontachromaten ist wenig zu ändern, es sind die beiden hinteren Elemente, mit denen Fortschritt möglich wurde. Unter den Aufnahmeobjektiven möchte ich das Animar 26 mm, f/1.9, von Bausch & Lomb erwähnen. Das ist ein richtiger Scharfmacher. Für die Schmalfilmprojektion ist das Petzval bis Ende der 1950er Jahre auf f/1.3 gekommen mit f/1.6 als handelsüblich. Im Kino mit 35-mm-Film ist mehr Geld für teurere Optiken zu holen. Fünf, sechs, sieben Elemente sind üblich.
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  26. Hast Du schon in den damaligen englischen Kino-Branchenblättern nachgeschaut? Da findet man nicht nur Anzeigen der Hersteller, sondern oft auch Besprechungen neuer Geräte oder Technik. Taylor, Taylor & Hobson gehörte ja irgendwann zum Rank-Konzern, siehe diese Anzeige für Kinoobjektive von 1957. Mein Tip wäre KINE[MATOGRAPH] WEEKLY, sozusagen das britische "Film-Echo", das von 1907-1971 erschien.
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  27. Alles Gut 🙂 Darfst du ruhig machen 🙂 "Super Girls" in 3D hätte ich auch noch
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  28. Wir haben wie schon 2025 nicht mitgemacht. Wir haben am Samstag in Verbindung mit einem richtigen Fest mit Live Musik direkt gegenüber zwar ein eigenes Kinofest veranstaltet und die Preise gesenkt, Sondervorstellungen und Previews angeboten. So wirklich erfolgreich war es nicht, war es aber auch zu Kinofest Zeiten mit Filme für 5 Euro verramschen auch nicht. Wenn man die Gebühren für eine offizielle Teilnahme dann auch noch einkalkuliert für uns definitiv kein Mehrwert. Ich muss jedoch sagen, dass ich eine große angelegte Kinokampagne grundsätzlich begrüße. Wir hatten am Sonntag ein paar Gäste, die davon ausgegangen sind dass auch wir reduzierte Preise anbieten. Lag wohl an der Werbung Alle Kinos......
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  29. Unter "Biete" wird eine 103 Jahre alte Pathe Baby 9,5mm-Schmalfilmkamera aus dem Jahre 1923 für Sammler angeboten. Der Handkurbelbetrieb klingt satt und ist ist leichtgängig. In diesem Zustand und in dieser Edition mit hellbrauner Belederung extrem selten. Eine echte Rarität! Wahrscheinlich voll funktionsfähig. In gut erhaltener Ledertasche, jedoch ohne Bedienungsanleitung. Weitere Bilder auf Anfrage. Preis: 250 € VHB inkl. Versand
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  30. Sehe ich auch so: Der Rony LSP-511 ist vermutlich nur ein Yelco LSP-511 mit anderem Aufdruck und anderer Anleitung: https://www.filmkorn.org/super8data/database/projectors_list/projectors_yelco/yelco_lsp511.htm
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  31. Das ist ein Ostblockprojektor (Polen). Fertigungsqualität sehr unterschiedlich. Wurde vor Jahren im Forum schon thematisiert. Ernst
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  32. Auch wenn mir bewusst ist, dass die Objektive hier im Forum nicht unbedingt an erster Stelle stehen was das Interesse betrifft und sicher einige Leute deren Verwendung als experimentelle Aufnahmeobjektive erst recht skeptisch betrachen, möchte ich doch gerne darauf hinweisen, dass es mir gelungen ist meinen Artikel zu Emil Busch und ROW einigermaßen fertigzustellen. Ich hab hier schließlich ja einige male nach Seriennummern und Infos zu Emil Busch Objektiven gefragt und dank einiger hilfsbereiter Mitglieder, allen voran @PeterG, @Film-Mechaniker, @Jensg, @magentacine und @Florian auch ein paar interessante Details herausfinden oder bestätigen können. Vielen Dank noch einmal an alle! Falls sich jemand für einen kurzen historischen Überblick zu R.O.J.A., Emil Busch und ROW, sowie eine nähere Betrachtung der zahlreichen verschiedenen Serien von Projektionsobjektiven interessiert, ist der Artikel hier zu finden: https://www.simplejoy.at/articles/emil-busch-row/ Ich freue mich natürlich sehr, falls jemand zusätzliche Infos, Korrekturen oder Material hat und gewillt ist mir dabei zu helfen noch das eine oder andere zu verbessern. Leider ist die Dokumentation was Emil Busch betrifft doch sehr mager, ich hoffe aber zumindest etwas dazu beitragen zu können, das zu verbessern. Da ich die erwähnten Objektive (soweit möglich) auch alle als Aufnahmeobjektive verwendet habe, hier noch ein paar meiner photographischen Experimente damit:
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  33. Der Original Halloween ist bei https://www.mooreintent.com
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  34. Hallo, das wäre toll! 2 oder 3 Doppelbilder übereinander kann ich für meinen Vortrag gut gebrauchen... Ich habe noch Brillen und die Kinoannonce von diesem Film. Die Verfahren hießen - glaub ich - StereoVision oder ArriVision... Vielen Dank vorab!
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  35. Eine H 16 von 1951 im Originalzustand mit den damaligen Objektiven
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  36. Ich bin schon mal glücklich mit der Auswahl und freue mich drauf 🙂 danke!
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  37. Ja, es war ein spannendes Jahr, mit den Kindern und dem Schmalfilm. Mit dem Filmen ist es aber so eine Sache. Man muss schon gute Filmideen haben, und der, wie ich finde beste Film, der doppeltbelichtete "Geisterfilm", einen eine eigene Idee, einen kleinen Plot und damit bilden Handlung und experimentelle Technik eine Einheit. Das kann nicht mal eben so repliziert werden. Deshalb brauche ich eine krative Pause. @Martin Rowek Fomapan R-100, DS8, gespalten, in Single 8-Kassette, Fujica Z2. Zunächst wurde der einfach belichtete Teil aufgenommen, eine Person hat genau den Framecounter beobachtet. Als die erste "Leiche" auf dem Boden lag, wurde die Sektorenblende während des Filmens zur Hälfte geschlossen. Nach Abschluss der Szene wurde so präzide wie möglich zurück gekurbelt und die "Erweckungsszene" darüber gelegt. Hat viel Planung und viele Tests benötigt, vor allem, weil ich darauf Wert gelegt habe, dass der gesamte Prozess von meinen Schülern durchgeführt wurde und ich nur der Erklärbär im Hintergrund war. Es gab natürlich einige Fehler und so eine Umkehrentwicklung dauert auch. Es waren also viele Wochen Arbeit. @Jürgen Lossau Ein Hoch auf Single 8! Mit Super 8 wäre das nicht möglich gewesen. Die kleine Z2 hat ordentliche Arbeit geleistet (wenn man nicht vergisst, beim Rückspulen die Blende komplett zu schließen...)
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  38. 1 Punkt
  39. Die 70mm-Kopie lief auch sehr oft im damaligen Regina-Filmtheater, Bremen. Dort gab es ein Programmbuch vom Filmvorführer, in dem immer die Länge des Films, Anzahl der Akte und die Pausen einegtragen wurden. Bei den Einsätzen am 14.5.76 + 1.9.78 wurde notiert: 10 Akte, Pause Ende 6. Akt (einkopiert).
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  40. https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/cinemeccanica-mut-35-n-dp-filmteller-umrolltisch-35mm-kino-/3508999626-168-20397
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  41. Hallo an alle, zu meinem Hinweis auf meinen Vortrag muss ich hier doch noch einiges klar stellen. Den Vortrag halte ich nicht um Geld zu verdienen. Ich mache dies rein als Hobby und habe noch nie Geld für einen Eintritt dafür verlagt. Es macht mir Spaß die Technik der analogen Projektion anderen Menschen die diese Arbeit nicht kennen zu vermitteln. Außerdem bin ich der Meinung, dass diese Technik nicht in Vergesseheit geraten darf. Ich glaube, darüber sind wir uns alle einig! Das Einzige was ich nach der Arbeit bekomme, evtl. eine Spende für die Ausgaben der angeschafften Unterlagen. Diese sind leider noch nicht ganz zusammengekommen. Im Umkreis von ca. 100 km um Stuttgart komme ich mit dem Auto, da fallen keinerlei Kosten an. Je weiter von Struttgat entfernt würden Bahnkosten, und ganz weit weg, Übernachtungskosten dazu kommen. Die Übernachtung kann aber auch Privat erfolgen. So, ich glaube dass der Vortrag nun im richtigen Licht steht und ich würde mich freuen über einen weiteren Vortrag im Rahmen der Filmvorführer(-Gemeinde) de.
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  42. Genau darüber lohnt es nachzudenken. Es ist so. Wen wird das irgendwann noch interessieren, und dann gerade "Schüttgut" Projektoren. Als junger Mensch mit meinem Freund hatten wir ca 120 E VIIb zusammengetragen. Links, Rechts, mit scwarzem Schalter, weißem Schalter, Zeiss Ikon, Zeiss IKon VEB, 1Q (erste Qualität), dreiteiliges Mk auf dem Symbol, Ikosol 2, Ikosol 3, Xenosol. Alle waren unterschiedlich, aber gleiche Basis. Was sollte sowas? Gut, bei mir waren noch ca 10 übrig, den REst hat mein Freund genommen. Letztendlich habe ich eine davon behaltem, in blauer Lackierung mit grau und 4 Kanal Magnetongerät "Klangfilm" mit Aufkleber BFD Halle. den letzten, doch sehr seltenen Projektor, Hahn mod. Modell 2, den eine meiner Freundinnen seit jungen Jahren besaß, habe ich dann einem Freund, der auch sammelt, geschenkt. Irgendwie ist eine insgesamt doch mittlere 2 stellige Zahl genug. Guter Lagerraum kostet Geld, da trocken und beheizbar. Schlechter mag billig sein, dann kann das Yeug aber auch gleich zum Schrott. Sieht man ja hier auch an den diversen Kleinanzeigen und Versenkbaz Angeboten.
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  43. Vermieterseitig nicht, aber er hat halt die Konsequenzen zu tragen, wenn es nicht auffindbar ist. Normalerweise befinden sich im zuständigen Amt aber Kopien. Wenn die nicht auffindbar sind, geht das aber trotzdem zu Lasten des Vermieters/Eigentümers. Nun gab es im Fall des Atlantis aber offenbar mehrfach Besitzerwechsel und Insolvenz. Wer weiss, wo da der Aktenordner hingekommen ist. Mir hat ein Bauamtsmitarbeiter auch mal die komplette Bauakte unseres Kinos für ein paar Wochen mitgegeben, damit ich mich in Ruhe damit befassen kann. Wenn die mir weggekommen wäre, hätte es, zumindest zum damaligen Zeitpunkt, auch nirgendwo ein weiteres Exemplar gegeben. Mittlerweile haben die die Akte digitalisiert.
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  44. jetzt geht es film- und gesellschaftswissenschaftlich zur Sache: Super 8 in der wissenschaftlichen Betrachtung | off2 – Filme auf Super 8
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  45. Du hast natürlich mit allem völlig recht - aber obwohl es abzusehen war, ist das enorm gute Ergebnis für "Vaterland" hochinteressant, da es symptomatisch für größere Entwicklungen ist: Neue Visionen hatte auch früher immer erfolgreiche Sommerfilme. Früher waren das aber Filme wie "Monsieur Claude", also französische Komödien von künstlerisch eher mittlerer Güte. Jetzt haben sie mit "In die Sonne schauen" und "Vaterland" zweimal einen anspruchsvollen Film an einem Starttermin zum Erfolg gebracht, der früher für so einen Film eher nicht gewählt worden wäre. Generell sehe ich eine enorme Verschiebung der jahreszeitlichen Effekte. Die Unterschiede zwischen den Monaten flachen sich erheblich ab. Das hat bei uns so richtig mit Barbenheimer begonnen und hat sich seitdem erhalten: Das traditionelle Arthouse-Publikum hat gelernt, dass man auch im Sommer ins Kino gehen kann. Dabei sind bei uns insbesondere die frühen Vorstellungen viel besser besucht als früher: vor einigen Jahren war die 17-Uhr-Schiene im August fast tot. Ich führe das insbesondere darauf zurück, dass auch das ältere Publikum verstanden hat, dass Klimaanlagen nichts Böses sind ... Bei uns gibt es immer noch ein kleines Sommerloch von Ende Juni bis Mitte August (also bis zum Anfang der Sommerferien). Der Herbst-Boom beginnt aber nicht mehr wie früher Mitte September, sondern vier Wochen früher. Ich rede implizit auch über "Spaziergang nach Syrakus" - "Vaterland" ist ja schon der zweite Film immerhin weniger Wochen, der bei dezidiert älterem Zielpublikum im Sommer sehr gut läuft. Bei Vaterland hätte ich auch drauf gewettet, bei Syrakus niemals. Dass diese Filme von Pandora und Neue Visionen rausgebracht wurden, ist kein Zufall - diese Verleiher machen (neben einigen anderen) einfach gute Arbeit. Ein Film wie Vaterland hätte auch früher immer gut funktioniert. Neu ist aber die Dynamik. Wir hatten sowohl eine ausverkaufte Cineville-Preview als auch schon am Donnerstag in der HV fast volles Haus. Früher hätte so ein Film eine viel flachere Anlaufkurve gehabt und insbesondere am Donnerstag weit weniger Besucher. Generell haben wir die Pandemie nicht nur überwunden, sondern weitaus bessere Zahlen als vorher - bei uns ist das Niveau inzwischen fast 25 Prozent über dem bisherigen Rekordjahr 2019. Das hat m.E. andere Gründe als der aktuelle Boom im Gesamtmarkt (da unser Erfolg viel weniger an einzelnen Titeln wie "Spider Man" oder "Die Odyssee" hängt). Ich spekuliere bzw. hoffe, dass unser Boom nachhaltiger ist.
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  46. (Oberlehrer-Gestus ON) Sicher: Dass „Vaterland“ von Pavel Pawlikowski in Deutschland so erfolgreich gestartet ist, hat auch mit dem richtigen Gespür von Torsten und Neue Visionen zu tun. Einen solchen Film überzeugend ins Kino zu bringen, ist schließlich alles andere als selbstverständlich. Aber den Erfolg vor allem dem Verleiher zuzuschreiben, greift meines Erachtens zu kurz. Denn Torsten hat nicht Thomas Mann erfunden. Thomas Mann verfügt in Deutschland über einen Bekanntheitsgrad und eine kulturelle Verankerung, von denen die meisten Autoren nur träumen können. Und dass sich dieses Interesse auch in den Kinos niederschlagen kann, ist keineswegs neu. Schon die Verfilmungen der fünfziger Jahre erreichten ein Millionenpublikum. „Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull“ von 1957 war ein großer Publikumserfolg; die beiden Teile der „Buddenbrooks“ von 1959 kamen zusammen sogar auf rund 16,5 Millionen Kinobesucher. Natürlich kann man die Kinolandschaft von 1959 nicht mit der von heute vergleichen. Aber die Größenordnung macht eines deutlich: Thomas Mann war schon damals nicht nur ein Autor für ein gebildetes Minderheitenpublikum. Seine Romane und Figuren hatten eine erstaunlich breite Resonanz. Und heute kommt noch etwas hinzu: Das Interesse gilt längst nicht mehr nur dem Schriftsteller, sondern auch dem Menschen Thomas Mann – seiner Familie, seinem Exil, seiner Homosexualität, seinen politischen Positionen und seiner komplizierten Beziehung zu Deutschland. Torsten hat also möglicherweise sehr viel richtig gemacht. Aber er konnte dabei auf etwas zurückgreifen, das ihm bereits gegeben war: auf einen Namen, der in Deutschland seit Generationen bekannt ist und bis heute Neugier weckt. Kurz gesagt: Torsten hat es mal wieder geschafft – aber Thomas Mann hat ihm dabei kräftig geholfen. (Oberlehrer-Gestus OFF)
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  47. Hallo Zusammen, und danke für das Interesse . Tatsächlich war das Geld nicht wirklich der Treiber (also von wegen "kann ich mir nicht erlauben") - nur die "Dreistigkeit" der Preisentwicklung, und das wollte ich nicht unterstützen, weil es halt deutlich günstigere Anbieter gibt. Und weil es eigentlich auch keinen wirklichen Besuch der Seite mehr gegeben hat - aber ich habe hier (und in anderer Form) tatsächlich viele Rückmeldungen bekommen, so dass ich bereits versuche "wieder online" zu gehen. Also 1:1 die alten Seiten. Rein technisch scheine ich das hinzubekommen (solange ich die alte Frontpage software noch nutzen kann) . Nur ist "meine" URL noch gesperrt - kündigen war das aus jetztiger Sicht nicht die schlaues Idee. Aber ich bleibe dran. Viele Grüße Olaf
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  48. Als Spätberufener im 16 mm Bereich habe ich unendlich viel in den letzten 2 Jahren von Olafs 16 mm Kino profitiert. Deshalb bin ich auch der Meinung, dass diese Seite (Sammlung von Wissen) nicht einfach so verschwinden darf. Wenn notwendig würde ich mich natürlich mit einer kleinen Spende am Weiterbetrieb beteiligen. Grüße aus dem "echten Norden" Andreas
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  49. Olaf, darf die Seite auf filmkorn.org ein neues Zuhause finden? Ich würde die Kosten übernehmen. Sie darf auch gern exakt so bleiben wie sie ist (aber mit https). Sag gern einfach Bescheid, es wäre mir eine Freude!
    1 Punkt
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