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Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 17.08.2026 in allen Bereichen
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Hallo zusammen. Manche erinnern sich vielleicht noch an die "Ikonoskop" 16mm Kompaktkamera mit ihren minimalsten Abmessungen... Gestern habe ich durch einen Bekannten, dessen Vater Kajakdokus gedreht hat eine wunderbare Mini-Kamera geschenkt bekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte. Da ich (noch) nichts über die Kamera herausgefunden habe, gibt es vorerst nur ein paar Bilder, für eine Bemaßung war noch keine Zeit. Sie hat 30m Spulenkapazität und wurde von der Firma "Urban Engeneering" in Burbank - Califiornien gebaut.9 Punkte
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Nächstes Deidesheim bringe ich sie mal mit, nimmt ja nicht viel Platz weg 🙂 Filme werde ich da eh kaum mitnehmen (können) Kind und Wagen brauchen Platz im Kombi 🙂5 Punkte
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Mein Name ist Günter und ich bin 86 Jahre alt. Habe lange Jahre als Filmvorführer Filme vorgeführt, war einige Jahre bei der Firma Kino Bauer in Stuttgart-Untertürkheim in der Endmontage der großen Kinoprojektoren und leitete einige Zeit das Werkino der Firma. Natürlich habe ich noch den Filmvorführschein für Nitrofilme. Als ehemaliger Filmvorführer der alten Zeit mache seit einigen Jahren auch noch Vorträge über Film und Kino unter dem Motto „Als die Bilder laufen lernten.“ Gerne würde ich noch Kontakt mit der "Alten Garde" aufnahmen. Der Virus "Film und Kino" stekt immernoch fest in mir verankert.4 Punkte
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Der Prototyp des Fränk ist in der Redaktion des Super 8 Magazins eingetrudelt. Morgen wird getestet und dann kommt der Bericht schnell noch ins nächste Super 8 Magazin, das dann sofort in Druck geht. Das Crowdfunding für Fränk hat schon über 61.000 Euro erreicht (70 Unterstützer) und läuft noch 25 Tage.4 Punkte
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Vorweg gesagt, ich habe aus den Kinosälen nichts mitbekommen, weil ich hinter den Kulissen tätig war. Die Geschäftsleitung fragte mich damals, ob es möglich wäre, mit einer Kopie den Harry Potter-Film im Bundesstart ohne Pause in zwei (Einzel-) Häuser zu spielen. Der Abstand zwischen den Filmstarts in den beiden Kinos sollte eine Stunde betragen. Einfach mit "ja" zu beantworten, wäre von mir unüberlegt gewesen. In beiden Vorführräumen standen jeweils 2 Projektoren und ein 4000m-Spulenturm. Der 35mm-Harry-Potter-Film hatte 9 Akte und eine Laufzeit von über zweieinhalb Stunden. Somit gab es die Möglichkeit den Film auf drei 1800m-Filmspulen aufzuspulen. Leider passten die großen Filmspulen nicht auf die Ernemann IX-Projektoren im zweiten Vorführraum. Punkt 1: Da bis zum Filmstart noch ein paar Tage Zeit war, schlug ich Folgendes der Geschäftsleitung vor: Wir können den Film im Überblendbetrieb spielen, wenn ich die Ernemann-Projektoren im zweiten Haus auf 1800m umrüste. Dafür bekam ich grünes Licht, besorgte die Materialien und zum Spielbeginn war alles fertig umgerüstet. Punkt 2: Um den Film von einem Vorführraum über den Hof bei Wind und Wetter zum anderen Vorführraum zu transportieren, habe ich aus Folien und Klebeband einen Spulenschutz gefertigt, damit der Film nicht feucht bzw. naß wird. Punkt 3: Es war nun möglich, dass der Film in beiden Häusern in Dolby Stereo gespielt werden konnte. Ich hatte aber das Bestreben, dass wenigstens in einem Kino der Filmton im dts-Format (heute Datasat) zu hören ist. Um auch die Ton-Steuerspur auf der Filmkopie am zweiten Projektor abtasten zu können, baute ich das dts-Lesegerät mit Zuleitungskabel aus dem zweiten Kino ab und montierte es im größeren Haus am zweiten Projektor. Das Vorprogramm im zweiten Haus hatte ich mit ein, zwei zusätzlichen Trailern verlängert, um von einer Überblendung im ersten Haus zur anderen Überblendung im zweiten Haus genügend Zeit zum Umspulen und Filmeinlegen hatte. Die Kehrseite der Medaille war, dass sich kein Aushilfsvorführer diese Tätigkeit zutraute und ich somit 14 Tage am Stück durcharbeiten "durfte". Das ist jetzt rund 25 Jahre her und im Nachhinein muss ich feststellen, dass sich dieser Aufwand gelohnt hatte, weil alles reibungslos ohne Panne funktionerte. Mit der heutigen digitalen Projektion wahrscheinlich überhaupt kein Problem. Ich bin nun mal ein alter Analog-Hase. Gruß Maximum4 Punkte
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. SPIDER-MAN: BRAND NEW DAY 2. DIE ODYSSEE 3. STECKERLFISCHFIASKO 4. INSIDIOUS: OUT OF THE FURTHER 5. PAW PATROL: DER DINO FILM 6. SPAZIERGANG NACH SYRAKUS 7. THE END OF OAK STREET 8. MINIONS & MONSTER 9. TOY STORY 5 10. VAIANA (Live Action) Weitere Neustarts: 12. MARSUPILAMI 15. HIDDENSEE 17. TEENAGE SEX AND DEATH AT CAMP MIASMA 23. A SAD AND BEAUTIFUL WORLD 42. LOTTE UND TOTTE Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,6 - 1,7 Mio. Besuchern liegen ...3 Punkte
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Ja, eigentlich gehörts in "Biete" aber ich denke, es wird einige Rückfragen geben, die ruhig diskutiert werden dürfen 🙂 Ein Bekannter von mir ist gerade dabei den Nachlass seines Vaters Hans Memminger zu verkleinern, Unter anderem eigene Umbauten diverser Bauer Selecton II w Projektoren mit HMI Lampen und Zweibandsteuerung (die Projektoren selbst sind auf Super 16 umgebaut und stumm) sowie die dazugehörigen Sondor 16mm Perfoläufer (Sondor Libra M03) inkl. Steuerpult etc. Auch ist noch ein Arri 16 SR I set vorhanden, allerdings ist die Arri (Memminger selbst gehörte zum Konstruktionsteam der "neuen" Arris) und auf extemen Leichtbau modifiziert. Sprich Kohlefasermagazine und Ausfräsungen um jedes Gramm Gewicht zu sparen. Die Kamera läuft wie es eine gepflegte SR soll, allerdings ist die letzte große Wartung 2008 gewesen, ist seit dem aber nicht gelaufen. Dazu gehören Objektive und zwei Sucherlupen. Die Kamera ist auf Super 16 umgebaut. Ich kann sie nur empfehlen, für die Vitrine ist sie zu schade, deshalb schreib ich das hier. Fotos werden jedenfalls folgen. @nomasala @Film-Mechaniker @Friedemann Wachsmuth @filma Ein paar Doppel 8 Kameras sind auch noch da, unter anderem zwei Nizo Cine Nizo 2x8... Vielleicht habt Ihr interesse oder kennt jemanden oder oder oder Kontakt vorerst über mich, ich sammle und gebe heute Abend weiter, denn da treffen wir uns.3 Punkte
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Da gab es auch den Film "der Videopirat" der auch dieses Thema anschneidet. Inkl Szenen im BWR mit Philips fp56. Und ziemlich schlecht 😄3 Punkte
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Ich empfehle hierzu den Fernsehfilm "Ohne Lizenz" aus den 1980ern, der genau dieses Thema behandelt. Und dazu noch einige nette (und zutreffende) Seitenhiebe auf die damals größte, aber verpöhnte Ufa-Kinokette liefert.3 Punkte
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jetzt wird das Forum hier auch schon mit KI versaut....2 Punkte
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Ja. Allein beim Anblick dieser Zusammenstellung kommt bei mir wieder ein wenig das alte „Habenwollen“ hoch. Nach einer SR – insbesondere so einer auf Super 16 umgebauten – hätte ich früher wirklich gelechzt. Und, wenn ich ehrlich bin, fasziniert mich das alles auch heute noch, obwohl ich selbst aktiv bzw ernsthaft keine Projekte mehr verfolge, für die ich so eine Kamera nutzen würde. Kaufen wäre also bei aller Bewunderung für mich nicht sinnvoll. (Andererseits habe ich viele Hobby-Ideen letztlich digital umgesetzt, weil meine Bolex 4:3, nicht sync, MOS, nicht lange genug am Stück läuft etc) Aber gerade bei so einem Nachlass fänd ich es schade, wenn sich am Ende niemand findet, der das Equipment noch richtig benutzen würde. Wir hatten hier vor längerer Zeit mal einen Thread mit der Idee eines Verleihs unserer eigenen Sachen an andere Forenmitglieder gespielt. Dieses Set wäre für sowas toll...aber da hab ich gut reden, wenn ich es dennoch nicht kaufe 🙂 Aber vielleicht ist der Gedanke ja trotzdem nicht ganz abwegig, bevor solche Geräte ausschließlich als Sammlungsstücke irgendwo verschwinden. Ob es vielleicht eine Filmwerkstatt oder ähnliches gibt, die das übernehmen könnte. Eine Super16-SR, die ab und zu tatsächlich wieder einen Film belichten dürfte (und den ein oder anderen Service bekommt) wäre ein dankbareres Weiterleben, als in einer Vitrine wie Du schon schreibst. Viel Erfolg und glückliches Händchen beim vermitteln! Interessanter Mensch, der Hans Memminger.2 Punkte
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Das hat man von dieser Digital-Scheiße. Geschieht ihnen Recht. Aber es geschah auch schon zu 35mm-Zeiten ziemlich viel Mist. Ich hörte damals so manches Mal davon, dass Kopien schon vor dem Kinostart aus den Filmlagern der Verleiher gestohlen und auf Videokassetten kopiert wurden. Diese wiederum wurden dann unter der Hand für teuer Geld verkauft. Andere Typen machten sich an die Filmvorführer ran, gaben ihnen Geld, damit diese ihnen den Film für eine Nacht "vor die Tür" stellten. Dann wurde er in einer illegalen Kopierwerkstatt in der Nacht überspielt und am anderen Morgen wieder zurück gebracht. So mancher Kollege machte dabei tatsächlich mit. Und ob Ihr es jetzt glaubt oder nicht, so eine Situation hatte ich einst auch selbst erlebt. Da kam so ein kackendreister Typ zu mir in den BWR, legte mir einen 1000-Mark-Schein auf den Aktschrank und fragte mich, ob ich ihm den Film (es war "Terminator 2") für eine Nacht überlasse. Ich war total entgeistert und warf den Kerl wutentbrannt aus dem Haus. Er grinste nur blöd, steckte das Geld wieder ein und ging. Das ganze geschah nur deshalb, weil ich Depp damals in der Hetze vergessen hatte, die Tür zum Vorführraum hinter mir abzuschließen. Dadurch kam er einfach so rein. Er war zunächst nur ein gewöhnlicher Kinobesucher wie jeder andere auch, der eine Karte gekauft hatte. Aber als dann der Vorfilm durch war und der erste Akt lief, ist er von seinem Platz wieder aufgestanden und zu mir gekommen. Ich vermute mal, wenn er nicht in den BWR reingekommen wäre, hätte er bestimmt versucht, mich irgendwo im Haus abzupassen und darauf anzusprechen. Wir hatten den Film damals drei Wochen lang gespielt und danach an en anderes Landkino weiter gegeben. Ich kann und werde hier niemanden anschwärzen, aber nur kurze Zeit später stand in der Saarbrücker Zeitung ein Artikel darüber drin, dass im Saarland illegale Videokopien von "Terminator 2" sichergestellt wurden und die dazu gehörige Kopierwerkstatt von der Polizei ausgehoben wurde.2 Punkte
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Hallo - wer cineFlow und seine GUI austesten will: es gibt auf GitHub eine neuere Version. Kleinere Programmkosmetik, aber vor allem bessere Defaultwerte - die genommen werden, wenn der Nutzer nichts einstellt. Habe ich mit HDR/RAW, Kodak/Agfa/Fuji und mehreren sehr unterschiedlichen Szenen bzw. Filmabschnitten getestet. Die Defaults sollten jetzt einen besseren Startpunkt für eigene Optimierungen darstellen.2 Punkte
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Der Umlaufverschlusswinkel konnte größer gewählt werden, da im Rückwärtslauf der Transportschritt schneller lief, aber der Bildstand schlechter wird (in der Theorie) Bei den Bogendreieckgreifern der Arri´s war das so. Eigentlich ja nie als Studiokamera konzipiert. Die ersten Arris hatten ja noch den Herkömmlichen Schleppgreifer, da war jede Askania besser. Die Arri war ursprünglich als Handkamera a la Kinamo 35 konzipiert. klein, "in die Hand konstruiert" und relativ leicht, modern (Elektromotor) und halt als Reflexkamera mit rotierendem Verschluss (den andere schon erfunden hatten, Kästner hat sich die Dinge so konfiguriert, dass da was neues rausgekommen ist (45 Grad neben der Optischen Achse) und schwupp, war sie Fertig. Das Konzept der Vor- und Nachwickeltrommeln in der Kassette war, wie schon erwähnt von Ertl, München, übernommen worden. Ja, Simon hat da schon recht, dass das keine Eigenkonstruktion war, sondern, so wie heute üblich eine Konstruktion auf Basis schon vorhandener Bauteilegruppen.2 Punkte
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Bei der Ursprünglichen "Röntgen-Arri" war es die Greiferkonstruktion die dann eine minimal längere Belichtungszeit erlaubte, sodass es durch den "umgekehrten" Schaltvorgang keine Interferenzen mit dem Szintillator gegeben hat. Die spätere Arritechno lief "vorwärts" aber das war ja keine reine Röntgenkamera. Hier sieht man ein paar Bilder: https://cinematechnic.com/arri-35iic-rontgen-medical-camera/ Der Text ist aber in manchen Passagen nicht korrekt: - Eine III hat es für Röntgenaufnahmen nie gegeben, davor kam die Techno heraus. Die III wurde aus der Röntgenkamera heraus entwickelt - Das gezeigte Modell in Weiß (2. Bild von oben) zeigt den Arriflex Prototypen, keine Röntgenkamera, allerdings mit angesetzter Röntgenkassette, da keine Bakelitkassette (oder ein Linhof-Magazin) mehr greifbar war. Es stimmt allerdings dass man zu Beginn normale Kameras genutzt hat, die einen Blindstopfen anstatt des Sucherokulares hatten, der Handregelmotor war einfach "rückwärts" verpolt und die Kassetten gespiegelt aufgebaut. Ich habe seinerzeit eine dieser Kameras zurückgebaut zur normalen Arriflex, sie funktioniert einwandfrei.2 Punkte
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Genau dafür wurde die Software entwickelt. Ich habe von jedem Film eine Archivkopie (4K Scan) und ggf. sogar mehrere Distributionskopien. Die letzteren können sich auch durchaus in der Ästhetik unterscheiden (Grain Anteil, Farbabstimmung, fps), je nach Zielpublikum. cineFlow soll soweit wie möglich die originalen Bildinformationen herausholen - dabei bleiben idealerweise alle Beschränkungen des Mediums auf der Strecke. Aber: man kann ja gezielt einen Arbeitspunkt zwischen Original und Restauration wählen, je nach Zielpublikum Ja - zunächst wird das Material raum-zeitlich analysiert (u.a durch optische Flussschätzer), anschließend mit dieser Information registriert (fusioniert) und dann an eine Schärfungsstufe übergeben, welche eine Schärfung auf der Basis der vorher berechneten Karten durchführt. Es ist eine adaptive Schärfung. Man kann diese Stufe auch abschalten, dann bekommt man das reine Fusionsergebnis. Naja, beide Programme haben einen Default-Parametersatz. Damit erzielt man bei einer relativ breiten Auswahl an Testmaterial (HDR/RAW, K25/Fuij/Agfa/noName, ruhige Landschaftsaufnahmen/schneller Vogelschwarm, unterbelichtete Szenen/überbelichtet, dünne Objekte (Äste) vs diffuse (Gischt, Wasserfälle) Ergebnisse - ob die ausreichen, muß man selber beurteilen. Ich hatte den Aufmerksamkeitsradius des Programm ("context") kürzlich auf +-1 Nachbarframe gestellt, einfach, um eine schnellere Vorschau zu haben. Das wird demnächst aber wieder auf +-2 Nachbarn zurückgestellt - dieses Setting funktioniert akzeptabel (ich werde demnächst die Defaults entsprechend anpassen). Die obigen Beispielrolle ist, da sollte ich nochmal darauf hinweisen, mit jeweils für den Abschnitt optimierten Settings gerendert worden. "Grand Canyon" arbeitet mit dem maximal möglichen context = 8, "Yellowstone" hingegen mit dem alten Standardcontext = 2. Im Allgemeinen reicht es aus, gleichartige Szenen in einem Rutsch zu bearbeiten. Beste Ergebnisse wird man aber erst dadurch erzielen, dass man einzelen Szenen einen eigenen Parametersatz beschert. Die Programme (flowQt und cineFlow) unterstützen das. wenn kein Parametersatz für eine Szene/Abschnitt gefunden wird, gilt der Standardsatz (oder, alternativ, ein Parametersatz, der direkt beim Aufruf übergeben worden ist) wenn im übergeordneten Ordner ein Parametersatz gefunden wird, gilt dieser für alle Unterordner, es sei denn, im Ordner selber gibt es eine entsprechende Parameterdatei - dann wird diese verwendet, aber natürlich nur für diese Bilder Ich mache das meistens so: ich starte damit, dass ich einzele Szenen aus DaVinci exportiere, alle in einen gemeinsamen Unterordner. Dann schaue ich mir die Szenen an - und zwar mit dem Standardsatz. Wenn das ok ist, mache ich garnichts, sondern gehe zur nächsten Szene über. Gleiches Spiel. Finde ich eine Szene, wo ich mit anderen Parametern bessere Ergebnisse bekomme, drücke ich die Taste "Save recipe" - das ist alles. Diese Taste färbt sich übrigens ein, wenn ein Parameter verändert wurde. Aber, das ist meine Arbeitsweise. Die GUI und das batch-Programm erlauben auch durchaus andere Vorgehensweisen. Nach dem Reimport in DaVinci kann man übrigens die bearbeitete und die Rohversion synchron übereinanderlegen - damit hat man die Möglichkeit, sehr variabel den Kornanteil für das finale Ausspielen einzupegeln.2 Punkte
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Wikipedia: Die Urban Engineering Co. aus Burbank, Kalifornien, ist ein historischer Hersteller von medizinisch-technischen Präzisionsgeräten. Das Unternehmen entwickelte in den 1960er- und 70er-Jahren Spezialkomponenten, TV-Kamerasysteme und Halterungen (wie das „House-Urban“ Mikroskop-Winch-System) in Zusammenarbeit mit Zeiss für Operationsmikroskope in der HNO-Heilkunde und Mikrochirurgie. Eine Verbindung zum klassischen 16-mm-Filmformat besteht primär über historische medizinische Dokumentations- und OP-Aufzeichnungen jener Ära, bei denen Spezialkameras an Mikroskope adaptiert wurden.2 Punkte
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Hallo TK-Chris, das Einlegen der Filme war auch nicht das Problem, sondern die kurzen Zeitabständen aller 7 Säle, man musste schon rennen um pünktlich wieder zur 2.Filmvorführung am Startplatz zu sein… dann im Vorführraum Nr.4 waren dann 7 Monitore und man schaute gespannt darauf, das alle Vorhänge aufgingen und wichtig, auch ein Bild zu sehen war. Dann hatte man 2 Stunden Ruhe und zur 3. Filmvorführung kam dann die Ablösung😊 Geschehen im Maxx- Kino Delmenhorst…2 Punkte
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Das ist doch längst passiert? Es gibt diesen und noch eine Handvoll anderer Threads dazu. Wenn das nicht interessiert, einfach. weiterscrollen... Wie könnte Schmalfilm scannen nicht zum Thema Schmalfilm passen..?2 Punkte
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Herzlich Willkommen Günter, das klingt interessant, dass Du in der Endmontage von Bauer-Kinoprojektoren warst. Vielleicht kannst Du ja dennoch etwas über die Fertigung von Malteserkreuzen sagen. Ich selbst habe mal vor über 2 Jahrzehnten ein Modell eines Malteserkreuzgetriebes aus Stahl gefertigt. Liebe Grüße Martin2 Punkte
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Für den Laser gibt es kein spezielles Handbuch. Als Leitfaden kannst du ein Dolby Installation Manual hernehmen (CP50/CP55/CP65/CP500 usw.). Dort ist die allgemeine Einstellung einer Analogton-Abtastung recht gut beschrieben. Wie von mir schon geschrieben, kannst du die Spaltbreite über die Madenschraube am Laser einstellen. Die Spurlage zum Film stellst du über die Filmführungsrolle am Tongerät ein. Das ist im Manual der FP20/23 beschrieben. Das Übersprechen der beiden Kanäle stellst du über den Zellenhalter ein. Den Fokus durch lockern des Lasers durch die Madenschraube am Tongerät und den Laser nach vorn oder hinten schieben. Dabei gleichzeitig durch verdrehen des Lasers den Azimuth einstellen. Die Testfilme und das Mess-Equipment, welches du dazu benötigst, ist in den Dolby Manuals beschrieben.2 Punkte
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Hallo Jonas, zum Glück habe ich keine Probleme gehabt. Ich habe mit 7 Jahren das erste mal die Nase in einen Kino-Vorführaum gesteckt. Und immer wenn ich die Möglichkeit hatte war ich dort. Der damalige Vorführer hat mir alles beigebracht und mit 14 Jahren war ich bereits so weit, dass ich eingenständig eine komplette Vorführung ohne Hilfe durchführen konnte. Der Kinobesitzer war mit meinem Vater befreundet, deshalb kam auch mal öfters bei meinem Vater die telef. Anfrage: ".... kannst du deinen Jungen schicken, mein Vorführer ist krank." Erst 1960 habe ich dann meine Prüfung für die Nitrofilme gemacht. Nicht weiter sagen, da war ich bereits 20 Jahre alt ! Eine Kopie des Vorführscheines habe ich angehängt. Ob es funktioniert diese zu öffen weiß ich nicht. Kannst mir ja mal sagen ob es OK war. Zu deiner Frage bezüglich Stummfilm kann ich heute leider nichts mehr dazu sagen. Es kann sein, dass auch mal einer dabei war. Es ist leider zu lange her. Wichtig war, dass möglichst kein Film während der Vorführung im laufenden Projektor gerissen ist. Das wäre dann sicher problematisch geworden, dann der Film, der im Bildfenster steht fängt sofort an zu brennen. Löschen, unmöglich. Was ist zu tun: Film vor der oberen und unteren Trommel abreißen und hoffen, dass die Flamme nicht in die Trommel kommt. Über die Folgen eines Brandes gibt es ja genügend Material im Internet. Konnte ich damit deine Fragen beatworten? Ich bin vom 18. bis 23. 8 im Urlaub. Wenn noch weitere Fragen anstehen, bitte melden. Mit den besten Grüßen an alle die das lesen, Günter 4 Rückseite.pdf 3 Vorderseite.pdf2 Punkte
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Oder die Kratzer an einer Stelle auf der Tonspur, äußerst "professionell" mit einer Spitze einfach reingekratzt.1 Punkt
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Danke für den Tip. Das mit dem Isopropanol hat bei mir leider nicht geklappt, trotz mehrfacher Anwendung und stundenlangem Warten. Ich habe mich dann dazu entschlossen, einen Trick anzuwenden, den ich manchmal auch bei russischen Objektiven verwende: An den beiden auseinanderzuschraubenden Tubusteilen je eine Schlachschelle anbringen (mit Lederstreifen darunter), beide festziehen und dann mittels Zange oder Schraubstock die beiden Schrauben der Schellen zusammendrücken. Hat auch hier wunderbar funktioniert. Allerdings ist der hintere, abgeschraubte Tubusteil für mich uninteressant, da die enthaltene Linsengruppe komplett klar ist. Nach Inspektion des Innenlebens des vorderen Tubusteils gehe ich davon aus, daß ich an die relevante, vordere Linsengruppe nur von vorn herankomme. Aus dem Inneren heraus ist da nichts zu demontieren. Ich werde mir also den Beauty Ring noch mal anschauen, vielleicht kann man den entgegen meiner ursprünglichen Annahme doch abschrauben. Ansonsten sehe ich keine Stelle, an der ich noch ansetzen könnte.1 Punkt
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Ich habe schon einige Elmo 1,0 Zoom Optiken für Super8 geöffnet. Der grüne Sicherungslack (mehr ist es nämlich nicht) den Elmo verwendet hat läßt sich mit Isopropanol aufweichen. Dazu ein getränktes Q-Tip Stäbchen mehrmals um die Schraubrille herumziehen und diese gut mit Iso befeuchten. Nach einigen Minuten des Einweichens läßt sich das Objektiv aufschrauben.1 Punkt
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Was war eigentlich der Grund, warum die Röntgenkameras rückwärts laufend betrieben wurden?1 Punkt
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Vielen Dank allen die mir geholfen haben. @flimmerman deine detaillierte Anleitung ist super hilfreich☺️ @TK-Chris Dolby CP500 Prozessor ist vorhanden und sollte mit 5.1 gespielt werden. Ein Kinotechniker ist gebucht, nun kann er das nach der Anleitung einstellen.1 Punkt
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Nein, nicht wirklich. Der Aufwand wäre erheblich - und der Übergang vom bestehenden Pythoncode auf C++ wäre vermutlich die geringste Herausforderung. Schon in flowQt (der GUI) als auch in cineFlow selber (dem batch-Prg) sind jede Menge Optimierungen versteckt, welche unnötige Berechnungen und insbesondere Kopie-Operationen zwischen CPU und GPU vermeiden. Diese Optimierungen passen nicht wirklich auf das ofx-Konzept. Aber vielleicht findet sich ja jemand, der sich das zutraut - die Software ist ja open source.1 Punkt
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Nein, ich habe die Scheiben extra mit Pressmaß ausgewählt. Also ohne Spiel an der Achse. Freut mich dass es (zumindest) dir gefällt.1 Punkt
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Da hast Du Recht, das ist immer das spannendste an der ganzen Sache. "Hab ich s überall richtig gemacht" oder "war jetzt die Umlenkrolle noch drin" usw 🙂 Ich habe lange Zeit nebenbei noch in einem Münchner Kino gearbeitet, da hatten wir nur 2 Säle und einen gemeinsamen Vorführraum: 2x FP30 pro Saal plus je eine Telleranlage. War eine schöne Zeit damals. Raus aus dem Chemiebecken, rein in den BWR und andersrum. 2012 kam dann die Digitalierung übers Land gekrochen und aus wars mit Kopierwerk und 35mm Projektion, also jobwechsel und nebenbei die Qualifikationen erwerben um dann das überhaupt "richtig" machen zu dürfen, nun ja ist jetzt auch schon ein paar Jahre her und in meinem Jetzigen Job hab ich mich auch eingelebt 🙂 Kino läuft jetzt nur noch "nebenbei"1 Punkt
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Nuja, FP und Teller ist jetzt auch nicht so eine Herausforderung wie in zwei Häusern mit einer Kopie im Überblendbetrieb zu fahren. Spaßig wird das Einlegen, Starten und kontrollieren wenn die Starts nur 5 Minuten auseinander sind. Als ich 14 War lief Titanic gerade: 3 Säle, jeweils eingerichtet für 1800m Überblendbetrieb (2 Ernemann IIX, 2 Ernemann X und zwei FP20) - 1 Kopie. Die graue Eminenz wollte alle Sääle bespielen. Also, dank der Technik Aktweise von Saal zu Saal pendeln, da muss auch das Küken ran.... Ja, es hat funktioniert, war aber eine grausame Rennerei. Beim Potter stand dann schon das neue Kino eines Mitbewerbers mit 8 Sälen, Ernemann 15 und Tellern, die Traditionskinos der Verwandtschaft waren geschlossen. Beim Interlock vom Potter ging damals etwas schief und die Maschinen fielen um, kann man in den Katakomben dieses Forums sogar noch nachlesen.1 Punkt
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Hallo Maximum, das war ja erste Sahne was Du geleistet hast… Ich denke, das es solche Aktivitäten und Themen eine eigene Rubrik haben sollte, denn es gibt noch genug „Perforierte“, ich selber könnte ein Buch schreiben und hätte viele Fotos davon… Am Rande: Mein damaliger Chef übernahm ein Multiplex mit 7 Sälen, alles mit 35mm FP 30 e bestückt und natürlich Tellerbetrieb, es war kein Filmvorführer vorhanden, also musste ich ran🤔Ich kann Euch sagen, es gab keine Panne, alles hat funktioniert, Harry Potter lief auch und die Säle waren voll, ich hatte zwar Herzklopfen… aber spät zu Hause bei meiner Familie angekommen, hatte ich ein schönes Gefühl mitgenommen… und… das war KINO😊1 Punkt
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Nobis Film gab es es in Hamburg (richtig, war Ernst Huhn) , Düsseldorf war Rudolf Platzbecker, und in Frankfurt (Inhaber mir nicht mehr geläufig) und München (Wilhelm Boeck) . Die Nobis Verleiher waren in sich selbstständig für ihre Verleihbezirke, und haben sich nach dem Untergang der ALPHA Film (Rob Houwer, der sich vorwiegend mit der Akquise und Synchronisation von Filmen beschäftigte, z.B. DER HEXENJÄGER und viele andere) zu Nobis Verleihern entwickelt. Die Nobis Firmen gingen dann Ende der 80er ( auch auf Grund des neuen Video-Marktes) unter. Berolina Filmverleih sagt mir nix, könnte aber ein kleinerer Verleiher Ende der 80er/Anfang der 90er gewesen sein, der dann dadurch freiwerdende Filme in Restauswertung übernommen hat.1 Punkt
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Naja, hier wird's dann ein bisschen technisch... Vorab: kenne Neat Video nicht so gut, und naturgemäß ist das auch nicht Open Source, so dass ich nicht direkt im Code nachschauen kann. Tendenziell nimmt Neat Video vermutlich ein anderes Rauschmodell an, eher in Richtung digitaler Sensoren getrimmt. Daher auch der Schritt in der Anwendung, eine möglichst strukturlose Fläche im Bild zu wählen — daraus wird ein Rauschprofil gewonnen, nach dem dann im Einzelbild gefiltert wird. Der Temporalfilter scheint mir eher ein Zusatz dazu zu sein; nicht so ganz klar, ob hier wirklich dichte Flusskarten berechnet werden. Genau da liegt für mich der Knackpunkt: Im Einzelbild sind Korn und feines Detail schlicht nicht unterscheidbar. Beides sind kleine, kontrastreiche Strukturen. Wer primär räumlich filtert, muss also raten — und nimmt zwangsläufig Detail mit weg. Erst über die Zeit wird der Unterschied sichtbar: das Detail bleibt, wo es ist, das Korn springt. cineFlow setzt deshalb genau dort an. Über den optischen Fluss wird ermittelt, wohin sich jeder Bildpunkt von Frame zu Frame bewegt hat. Damit lässt sich ein Detail über mehrere Nachbarbilder hinweg verfolgen und aus mehreren Beobachtungen desselben Bildpunkts verrechnen. Das Korn, das ja in jedem Bild woanders sitzt, mittelt sich dabei weitgehend heraus, während das echte Detail stehenbleibt. Also, mit den wenigen Infos, die ich über Neat Video habe: Neat Video ist eher auf digitales Rauschen getrimmt, cineFlow definitiv auf analoges. Neat Video arbeitet vermutlich primär räumlich mit temporaler Ergänzung, cineFlow primär temporal — das Pferd wird also von der anderen Seite aufgezäumt, wobei es hier kein „Falschherum" gibt. Hier ein kurzer Clip mit ein paar Beispielen: „Grand Canyon" — sehr starkes Rauschen in den Schatten. Zwei Faktoren kommen zusammen: das über ein Jahr gelagerte Latentbild des K25 und der hohe Kontrast der Szene selbst. „Fast Birds" — viele kleine, schnell bewegte Objekte vor fast texturlosem Hintergrund. Notorisch schwieriges Material: wer über die Zeit mittelt, ohne die Bewegung sauber zu erfassen, produziert hier Schlieren oder Doppelkonturen. „Yellowstone" — schnell bewegte, diffuse Objekte (Wasserfall) und transparente Gischt. Also Bildinhalt, für den es streng genommen gar keine eindeutige Korrespondenz zwischen zwei Frames gibt. „Las Vegas" — hoher Kontrastumfang und sich schnell ändernde Lichter. Nicht so einfach. „Rooftops Seattle" — ein anderes Filmmaterial: Ektachrome, schön gefadet über die Jahre. Andere Emulsion, also anderes Korn. Links jeweils der Rohscan, rechts das Ergebnis.1 Punkt
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Vir allem nützt das ORIGINAL Handbuch nichts, wenn die Lichtquelle am Tongerät eben NICHT original ist.1 Punkt
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Das ist ein Laser von Paolo Veronese. Die Spaltbreite wird über die Madenschraube, die mit einer Mutter gekontert ist und sich sichtbar am Laser befindet, eingestelt. Zum Einstellen des Fokus und Azimuth wird die Madenschraube am Tonlampengehäuse gelöst, Laser ausgerichtet und die Schraube wieder festgezogen.1 Punkt
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Da springe ich doch gerne in die freigewordene Bresche: "Nachdem sich die allgemeine Begeisterung inzwischen offenbar wieder einmal auf das bloße Vorhandensein von 70-mm-Filmstreifen reduziert hat, vielleicht doch ein paar Worte zu THE ODYSSEY. Zunächst die Farben. Oder besser gesagt: das, was man heute dafür hält. Das Meer changiert irgendwo zwischen entsättigtem Petrol und dem Wasser eines seit Wochen nicht gereinigten Hotelpools, der Himmel ist konsequent in Richtung Betonplatte korrigiert, und die Gesichter bewegen sich farblich zwischen Leberwurst, Wachsfigur und fiebrigem Pfirsich. Vermutlich wird man uns erklären, dies entspreche exakt dem „Look der Bronzezeit“. Interessant, dass die Bronzezeit offenbar bereits über moderne Farbfilter verfügte. Auch die Kameraarbeit kann ihre Herkunft aus der gegenwärtigen Großbildreligion keine Sekunde verleugnen. Jede Einstellung ruft förmlich: Seht her, wie groß mein Negativ ist! Landschaften werden nicht mehr betrachtet, sondern vermessen. Nahaufnahmen wirken, als habe man den Darstellern eine IMAX-Kamera direkt in die Nasennebenhöhlen geschoben. Dazwischen diese permanent bedeutungsschwangeren Fahrten, bei denen sich die Kamera langsam auf etwas zubewegt, nur damit der Zuschauer auch sicher versteht, dass jetzt gleich etwas Wichtiges passieren soll. Überhaupt die Erzählung. Natürlich kann Nolan die Odyssee nicht einfach erzählen. Das wäre vermutlich zu übersichtlich und könnte womöglich sogar emotional berühren. Also wird wieder verschachtelt, rückgeblendet, vorgeblendet, erinnert, vorweggenommen und anschließend noch einmal aus einer anderen Perspektive erzählt. Homer benötigte dafür Gesänge; Nolan benötigt offenbar drei Zeitebenen, vier Parallelmontagen und einen dröhnenden Bassimpuls, sobald jemand nachdenklich aufs Meer schaut. Das Resultat ist keine Irrfahrt des Odysseus, sondern eine Irrfahrt des Publikums. Nach einer Stunde weiß man vermutlich nicht mehr, ob Odysseus gerade nach Ithaka zurückkehrt, Troja verlässt oder sich lediglich an eine Szene erinnert, in der er davon erzählt hat, dass er irgendwann zurückkehren wollte. Hinzu kommt der inzwischen unvermeidliche Materialfetisch. 70 mm, IMAX, echte Schiffe, echte Wellen, echte Landschaften – alles zweifellos sehr echt. Nur das Kino selbst wirkt dabei merkwürdig synthetisch. Man kann schließlich auch 600 Kilometer Film belichten und trotzdem kein einziges wirklich lebendiges Bild erzeugen. Größe ersetzt keine Gestaltung, Auflösung keine Atmosphäre und technischer Aufwand schon gar keine Erzählkunst. Aber vermutlich wird jede Kritik ohnehin mit dem Hinweis beantwortet werden, man habe den Film „nicht im richtigen Format“, „nicht im richtigen Saal“ oder „nicht auf der richtigen Bildwand“ gesehen. Was in meinem Fall auch stimmt ... gesehen habe ich den Film noch nicht." (c) by Prompts & Co.1 Punkt
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Dazu eine Anmerkung, allgemein gemeint und nicht auf das verlinkte Interview bezogen: Es ist im Kulturbereich üblich, daß Radiosender und Onlinemedien anrufen und "von jetzt auf gleich" etwas zum gerade aktuellen Aufhänger wissen wollen. Sehr oft haben die Interviewer keinerlei kulturellen Bezug zum Medium Film, sind auch unfähig, vernünftige Fragen zu stellen. Sie stellen dann möglichst plakative Fragen, auf die man nicht kurz antworten kann. Äußert der Gesprächspartner mehr als einen griffigen Satz, wird sein Statement gekürzt und oft durch Einleitungen oder suggestive Kommentare verfälscht (nicht absichtlich, sondern aus Unkenntnis). Der fertige Beitrag ist dann meistens zum Kopfschütteln, wenn man sich mit dem Thema auskennt. Egal, ob es um Kino oder um Feuerwehr-Löschfahrzeuge geht! Es fehlen einfachste journalistische Fähigkeiten wie intelligente Fragenstellung, Herausarbeiten des Wesentlichen, sprachliche Präzision. Nicht nur bei "den Privaten", sondern ausdrücklich und peinlichst im öffentlich-rechtlichen Bereich.1 Punkt
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@JOnas Also ich habe in meinem NeoDCP eine Soundkarte von CreativLabs mit Optischen Ausgang die Dolby Digital kann. Bisher läuft die Top und ich gehe mit einem Toslkink Kabel in den Audioprozessor. Was aber auch funktioniert wenn die Grafikkarte Sound über HDMI unterstützt (was die meisten können) kannst du damit direkt über einen AV Verstärker gehen der HDMI Ein und Ausgänge hat. Funktioniert auch gut habe ich auch schon getestet. Alternativ kannst du auch an dem HDMI Ausgang so einen Konverter dranm machen und hast dann analoge 5.1 Kanäle für Verstärker. Gruß Peter1 Punkt
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