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macplanet

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Alle erstellten Inhalte von macplanet

  1. Stimmt. Es gibt aber einen Unterschied zwischen "Hobby" und "Kulturbetrieb". Dass so ein Unternehmen finanziell auf stabilen Beinen stehen muss, ist richtig. Aber dass Kinos die Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen, die existieren, ist aber völlig legitim - nicht zuletzt deshalb, weil sie in den Fördertopf der FFA ja selbst kräftig mit einbezahlen. Dass FFA & Co andererseits strenge Regeln dafür aufstellen, was sie fördern, ist natürlich ebenso legitim. (Und die Erhaltung eines kleinen Filmkunsttheaters ist hier sicher höher anzusiedeln als eine Teppichreinigung eines Multiplex.) Ich weiß, dass viele "kommerzielle" Kollegen neidisch auf die Fördermöglichkeiten schielen, die uns Filmkunst-orientierten offenstehen - aber unterm Strich fließt in Deutschland nicht viel Geld in die Kino-Förderung. Wäre mal spannend, alles zusammenzurechnen - in Summe dürfte jede Kinokarte in Deutschland mit deutlich unter einem Euro bezuschusst zu sein, selbst wenn man die Produktions- und Verleihförderung mit einbezieht. Schöne Grüße, Matthias
  2. Ah, vielen Dank! Schöne Grüße, Matthias
  3. Das ist aber der Punkt, der die Sinnhaftigkeit so eines Angebots für den Zuschauer bestimmt: Gehen die Heavy Users wirklich 60, 80 oder 100 Mal im Jahr in ein Kino? In einem Cinemaxx dürfte man (sogar wenn man absoluter Mainstream-Fan ist) schwerlich genug Filme pro Woche finden, um das Angebot wirklich lohnenswert zu machen. Anders sieht es vermutlich beim Flatrate-Angebot von Yorck aus - die haben in Berlin so viele Kinos mit unterschiedlichen Programmstrategien, dass ein Filmfreak da vermutlich durchaus genug findet. Schöne Grüße, Matthias
  4. Stimmt. Was mich in dem Zusammenhang interessieren würde - wer ist aktuell der Rechteinhaber für den Film? Filmwelt ist es nicht mehr, ich hab mal ausführlich und erfolglos versucht, die Rechtelage zu ergründen. Hat jemand einen Tip? Schöne Grüße, Matthias
  5. Würde ich (wenn ich Vorprogramm-Werbung zeigen würde ...) auch so machen. Bedenklicher finde ich aber die Offenheit mancher Kollegen (und gerade auch solcher, die sonst eigentlich sehr kritisch sind) anderen VOD-Kooperationen gegenüber. Das Thema hat ja im Zuge der neuen Europa-Cinemas-Richtlinien neue Brisanz bekommen. (Kurz gesagt: Man bekommt bei EC künftig einen Bonus, wenn man sich an Kooperationsprojekten zugunsten von VOD-Auswertungen für europäische Filme beteiligt.) Wir bekommen ja gerade aus allen Richtungen "tolle" Angebote, bei denen uns versprochen wird, wenn VOD schon groß werde, sollten wir zumindest finanziell daran partizipieren. Ich will nicht ausschließen, dass es hier auch gute Ideen geben kann, aber zunächst mal ist alles, was wir bewerben, was die Leute aber dazu motivieren könnte, lieber auf dem Sofa zu bleiben als ins Kino zu kommen, Gift für unser Geschäftsmodell. Schöne Grüße, Matthias
  6. Genau das - und dann kann man noch hinzufügen, dass die höhere Datenmenge nicht durch höhere Auflösung zustandekommt (die Leute wissen ja, dass sie zuhause mit ihrem FullHD-Fernseher oder -Beamer ähnliche Auflösungen haben) sondern durch weniger Komprimierung und umfassendere Farbräume, dass also eine Filmkopie zwar nicht mehr Auflösung sondern mehr Bildinformation enthält. Schöne Grüße, Matthias
  7. Klingt alles sehr sinnvoll -- ist das üblich bei aktuellen 70mm-Releases? Bzw. konkret, gab es Ähnliches auch bei Interstellar? Schöne Grüße, Matthias
  8. Weniger "weltmännisch" als Deine ewigen Kampagnen hier gehts nicht. Schöne Grüße, Matthias
  9. Was ist dagegen zu sagen? Wenn man einen Film ohne Surroundton hat, ist es durchaus sinnvoll, zusätzlich ein Summen-Signal auf den Center zu legen. Viele (alle?) Woody-Allen-Filme sind z.B. so gemischt - eben weil Woody Allen was gegen Surround hat. Man verzichtet dadurch auf einen Teil der Möglichkeiten, die ein Kinosaal bietet - aber wenn man das als bewusste Entscheidung macht, wer bin ich als Kinobetreiber, dem Autor da eine Vorschrift zu machen? Und die Detailliertheit der restlichen Angaben auf dem Aufkleber spricht sehr dafür, dass das jemand geschrieben hat, der weiß, was er tut. Schöne Grüße, Matthias
  10. (Sorry, aus Versehen doppelt ...)
  11. Hallo allerseits, ein Tipp in die Runde: Am Donnerstag läuft der neue Film von Luc Jaquet an, "Zwischen Himmel und Eis", ein Porträt des französischen Glaziologen Claude Lorius, der seit den 50er Jahren auf Forschungsreisen in der Antarktis war und die Methode der Bohrkernuntersuchung mitentwickelt hat (und damit die Grundlage für die Erforschung des Klimawandels gelegt hat). http://www.zwischenh...eis.weltkino.de Der Film ist zwar (wie alles von Laquet) ein bisschen zu pathetisch, aber dennoch inhaltlich wie formal ausgesprochen interessant. Für die Schmalfilmer macht ihn vermutlich interessant, dass der Film zum erheblichen Teil aus Archivmaterial besteht, das die Antarktis-Pioniere auf Schmalfilm selbst gedreht haben. Man sieht auch immer wieder Forscher mit ihren Kameras. Beste Grüße, Matthias
  12. Starks ist wohl eher keine Lösung, eine gute (aber nicht ganz billige) Lösung könnte aber die Sennheiser-App sein - die kann (afaik schon heute, ggf. auch erst im Planungsstadium) CCAP aus dem DCP auslesen und auf dem Smartphone wiedergeben. Hier wäre man also nicht auf einen Drittanbieter angewiesen, sondern bräuchte nur ein DCP mit CCAP-Untertiteln. Sennheiser ist sicher nicht abgeneigt, hier einen weiteren Einsatzzweck für ihre Lösung zu generieren. Eine Bastellösung über ein Smartphone könnte heute schon funktionieren. Eine freie Lösung für den Fall, dass man an eine separate UT-Spur herankommt gibt es bereits: http://subtitles.nova-cinema.org/home.en.php Ich plane basierend auf dieser Lösung mit einem (bei uns aus vordigitalen Zeiten noch vorhandenen) zweiten Beamer und einer Zusatzleinwand im unteren Kasch eine Lösung für Sondereinsätze zu konstruieren. Weiß jemand, wie die großen Festivals das realisieren? Auf der Berlinale laufen ja in der Regel nur einfach untertitelte Fassungen (ggf. in verschiedenen Versionen bei verschiedenen Screenings), aber zumindest Cannes und Venedig arbeiten ja durchgehend mit Zusatzleinwänden oder -Displays, wobei eine UT-Spur im Bild steht (vermutlich aus dem DCP) und eine auf der Zusatzleinwand - hier laufen ja generell alle Filme mit englischen und französischen/italienischen UT (bei Filmen, die nicht in einer dieser Sprachen gedreht sind). Ich vermute, dass die zweite UT-Spur hier separat zugespielt wird; teilweise ist auch zu beobachten, dass die ersten UT eines Films leicht asynchron sind. Schöne Grüße, Mattias
  13. Warum nicht? Wenn man dadurch mehr Vorstellungen am Tag unterbringt und/oder attraktivere Anfangszeiten realisieren kann oder aber wenn das für die Kunden ein entscheidender Grund ist, dieses Kino statt der Konkurrenz aufzusuchen? Dieses 'Problem' war aber früher noch deutlich schlimmer - durch die durch Werbeverbote wegfallende Alkohol- und Tabakwerbung sowie durch die Möglichkeit zur platzgenauen Reservierung sieht der Kinokunde heute m.E. im Schnitt weitaus weniger Werbung als früher. Ansonsten: Manche störts furchtbar, für manche gehörts zum Kino-Erlebnis dazu ... Schöne Grüße, Matthias
  14. Das sind wie viele physische Kopien? Ich vermute mal zwei - oder werden die UT digital projiziert? Schöne Grüße, Matthias
  15. Jaa -- uns hat Smartjog allerdings neulich mitgeteilt, dass sie demnächst unseren Server tauschen wollen und dass es bei dem neuen Server nicht mehr möglich sein wird, ihn als Datenspeicher zu benutzen. Schöne Grüße, Matthias
  16. Was geht nicht? Es gibt diverse Lösungen für das Problem, die problemlos funktionieren. Schöne Grüße, Matthias
  17. Es wäre nicht der einzige. Croco hat im Januar in einem Newsletter verbreitet: "Bitte beachten Sie, dass unsere Filmrechte für "Dirty Dancing" am 28. Mai 2015 auslaufen. Einsatztermine nach diesem Datum können von uns leider nicht mehr bedient werden. Es könnte also für lange Zeit die letzte Gelegenheit sein, diesen Klassiker auf der großen Leinwand zu zeigen!" Schöne Grüße, Matthias
  18. Ich sag doch - das Auto muss scharf sein, die Frau ist Deko ;-) Schöne Grüße, Matthias
  19. Hast Du niemand im Team, der ansatzweise was von Netzwerktechnik versteht? Ist alles weniger schwierig als es womöglich klingt. Wer hat denn den Kassen-PC und das Netzwerk aufgesetzt? Wenn das der Integrator war, lass ihn einfach beim nächsten Servicetermin die von Carsten angeregte Lösung mit einem FTP-Server auf dem Kassen-PC einrichten. Oder kauf Dir ein einfaches NAS und lass das vom Integrator konfigurieren. Schöne Grüße, Matthias
  20. Wie kommen denn die Daten auf den Stick? Was Du brauchst, ist ein FTP-Server irgendwo im Netzwerk. Den kann man auch irgendwie auf dem (Windows-?)Kassen-PC laufen lassen, aber sinnvollerweise würde ich ein kleines NAS aufsetzen, auf das man dann von allen Rechnern zugreifen kann. Das kann ein einfacher, kleiner Linux-PC sein, einfacher zu administrieren ist aber vermutlich ein kleines Hardware-NAS (Synology, Qnap o.ä.). Da gibts in der 300-EUR-Klasse schon was ordentliches. Vgl. auch einen Thread weiter: http://www.filmvorfuehrer.de/topic/21923-doremi-erweiterung/ Schöne Grüße, Matthias
  21. ;-) Um den Bogen zum Thema zurückzubringen: Der schönste Auto-Film aller Zeiten (über das schönste Auto aller Zeiten) ist "The Goddess of 1967": https://de.wikipedia.org/wiki/The_Goddess_of_1967 Sollte man mal wieder zeigen ... Schöne Grüße, Matthias
  22. Sei mir nicht böse, aber wenn ich hier die Frau, die Kamera und das Auto nach Sexyness sortieren soll, sind weder die Kamera noch die Frau auf der Eins ... Schöne Grüße, Matthias
  23. Da läuft ein normales Ubuntu, der Rechner ist ein Low-End-PC, der einen CRU-Einschub hat und zwei Gigabit-Netzwerkkarten. Die Dormis haben natürlich keinen Zugang zum Internet, dieser Rechner hat aber über eine Netzwerkkarte Zugriff auf das interne Content-LAN und über die zweite zum Internet. Wir nutzen nicht FTP sondern haben das NAS als Share eingerichtet und greifen darauf direkt über die Ubuntu-Oberfläche zu. Das NAS hat ebenfalls zwei Netzwerkanschlüsse und hängt in beiden Netzwerken. Das wäre nicht notwendig, ist aber elegant, da man so auch über weitere PCs darauf zugreifen kann, die ihrerseits keinen Zugriff auf das interne Netzwerk haben. Auch Trailer und KDMs werden auf diesem Rechner heruntergeladen. Geschwindigkeit habe ich nie systematisch erfasst, ist aber ähnlich wie der Ingest direkt am Doremi (bzw. bei USB natürlich deutlich schneller). CRU-Platten sind unproblematisch. Etwas Probleme machen USB-Platten, die sich ohne Admin-Rechte in manchen Fällen nicht sauber mounten lassen - vor ein paar Monaten habe ich aber mal eine praktikable Lösung hier geschildert. Wenn Du willst, kann ich Dir ein Netzwerkdiagramm zusenden. Schöne Grüße, Matthias
  24. Wo sonst soll es denn geprüft werden? Das geht doch auch bisher nicht sinnvoll an der Kasse. Schöne Grüße, Matthias
  25. Eben - und die muss wohl lt. VdF pro Kino fortlaufend vergeben werden. So die Aussage eines Ticket-System-ANbieters (mit vorläufiger Zertifizierung) auf meine Nachfrage hin, woran es zur endgültigen Zertifizierung hakt. Schöne Grüße, Matthias
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