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70 mm - Vorführtermine (In- und Ausland)


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Vielleicht arbeitest Du noch etwas an Deiner Grammatikarbeiz. Bei nur zwei Sätzen kann man vielleicht nochmal draufschauen.

Und jetzt greife ich hier ein!  Alles was ab jetzt nicht direkt mit Aufführungen von 70mm Titeln zu tun hat, wird gelöscht! 

Bitte Vorsicht Salvatore, denn Dein Posting ist offtopic und könnte vom Moderator gelöscht werden. Aber Du, als bester Kumpel des Moderators, scheinst hier ja ohnehin eine Netiquetteimmunität zu besit

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Untertitel sind für mich eher ein Störfaktor auf dem Filmbild.

 

Gerade bei 70mm sicher nicht optimal, aber für den geübten (O-Ton-affinen) Zuschauer eigentlich kein großes Problem. Und allemal besser, als bei einem russischen Film ansonsten gar nichts zu verstehen...

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Reservierungen gerne an mich über PN oder über die Kinoadresse!

 

 

 

Verfolge mit großem Interesse Deine Bemühungen wieder 70 mm-Filme in Roadshow-Atmosphäre zu präsentieren und freue mich mit Dir darüber, dass Dir das in der SCALA/Werder zu gelingen scheint. Ich komme gern aus Bayern zu diesem Anlass am 16. September nach Werder in die geplanten beiden Vorstellungen und wäre über eine Reservierung von jeweils 2 Karten dankbar.

 

Ferner würde mich noch interessieren, welche Maschinen dort zum Einsatz kommen

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Keine Ahnung welche Maschinen in der Scala rumstehen, bei mir im Zimmerama sind es Bauer U2

Nun, rumstehen tun die eigentlich nicht, sondern sind halbwegs ordentlich installiert.

Vorhanden sind eine DP75 mit Teller und eine U4, welche für das Event noch auf 70mm aufgerüstet wird.

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Rumstehen würde ja verstaubter Urbestand bedeuten - aber hier wurde gezielt und zum ersten Male in der Region um- und aufgerüstet! Bereits der Antrieb zum Umbau auf CineMiracle-Bildwand unerstreicht den Willen zum "Programm" recht klar und eindeutig.

 

Zwar spielfertig, aber "gut genug" (sprich "fertig") ist man nie: und so lockte die Versuchung, auch noch die Bauer-U4-Maschinen dieser Region "fit" zu machen.

 

Wechselnd liesse sich auf diese Weise bei sehr kritischen Filmkopien die passende Maschine auswählen: Ein DP75 würde m.E. etwaige Wellungen des Materials besser kompensieren (also für den Zuschauer unsichtbar machen), der U4 hingegen könnte die maximal denkbare Filmschonung bei sehr trockenem oder zum Einriss tendierenden Materialien anbieten.

 

Und das ist dann noch kein Ende, wenn ausserdem die Ultra-Panavision-Umrüstung ansteht! BEN-HUR in der komprimierten Premierenkopie wäre eine Herausforderung für ein würdiges Filmformat: ohne Letterbox und Bildbeschnitt.

 

Derzeit also stehen viele Besorgungen an. Und lassen noch bis zum Wochenend auf sich warten, da von den Wunsch-Ausrüstungen so gut wie nichts mehr in Deutschland mehr war: das meiste kommt über dem Tisch hierhier.

 

***

 

Zur Furcht vor dem Color-Fading und dem Pink-Konzert, wie es oben stehend "beschworen" wurde, würde ich sagen, daß die am 16. September zu sehenen Roadshow-Kopien sich im Vergleich zu ihren Brüdern und Schwesten merklich dem Punk zu widersetzten bemühen! ;-)

Schlimmere Kopien dieser beiden Titel habe ich allemal und überall schon gesehen: diese Rollen sind sehr gepflegt, mechanisch gut in Schuss und wurden alles andere als zufällig oder beliebig eingelagert. Was sich dann auch bemerkbar macht: Publikumsapplaus gab es dafür des Öfteren.

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Wechselnd liesse sich auf diese Weise bei sehr kritischen Filmkopien die passende Maschine auswählen: Ein DP75 würde m.E. etwaige Wellungen des Materials besser kompensieren (also für den Zuschauer unsichtbar machen), der U4 hingegen könnte die maximal denkbare Filmschonung bei sehr trockenem oder zum Einriss tendierenden Materialien anbieten.

 

Vor kurzem hieß es aus Deiner Feder noch kategorisch ...

 

 

DP 75 hat - bedingt durch die Nylon-Kupplungsbuchse - selten einen konstant guten Bildstand und ist aufgrund der s-förmigen Bildbahn recht ruppig zu geschrumpftem Material (Splices).

 

Wo ist denn der Betrieb mit DP 75 wirklich "akzeptabel"? Benenne doch bitte die Kinos. Meinst Du die mittelmäßigen Bildstände überall? Oder die kostbare "Nylonkupplungsbuchse"? Vielleicht die "hochwertig" verarbeiteten Kunststoff-Andruckschuhe (als "Kaffee-Löffel" von mir verspottet)? Findest Du außerdem "gut": die vielen Filmrisse an geschrumpften Materialien an der s-förmigen Bildbahn und den engen Umschlingungswinkeln am Serien-Lichttongerät? Filmrisse aufgrund der nicht fluchtrecht auf der Achse sitzenden Filmspulen?

All die Geräte, auf denen ich das erlebt habe, waren fast neu und natürlich "tadellos" justiert.

Eines der schlimmsten Phänomene: DP 75 zeitigte in vielen Häusern, etwa bei frischen oder nicht ganz normgerechten Kopien, vehementes Atmen und Schärfeflackern im Bildfenster und auf der Bildwand.

 

Nach (jahrlanger) Erfahrung auch mit DP 75 kenne ich leider keinen, der ein dem DP 70 oder der U2 vergleichbares Bild liefert.

 

Im empfehle die Ausschlachtung von DP 75 und die Weiterverwendung von Zahnrollen und Magnetköpfen zur Überholung eines älteren DP 70.

 

Bildstand Bauer U4 habe ich nie richtig optimal erlebt.

 

So ist m.E. nur noch DP-70 praktikabel.

 

Aha ... kleiner Gesinnungswandel oder woher kommt die nunmehr völlig konträre Meinung?

 

PS: O.a. Zitate hier nachzulesen: http://www.filmvorfuehrer.de/topic/2779-70mm-maschine/page__hl__dp75

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So ist es auch vorgekommen. DP70 hat sich für etliche Anforderungen als "prakikabel" erwiesen, wie ich seinerzeit schrieb. Aber keineswegs als optimal. Für Leute aus dem Archivbereich oder aus der Kopierwerksbranche sind diese Herausforderungen auch nicht völlig unbekannt. Mich überrascht Deine Überraschtheit.

 

Man kann zwar grundsätzlich immer noch dem DP70 viel zutrauen (rundherum in Sachen Filmschonung und auch Einfachheit der Wartung sowie brauchbarer Korrektur der Bildfeldkrümmung), aber einiges an diesem Patent (Umlaufblende, Motor, asymmetrischer Ablauf der Schaltrolle, kein exakter Gleichlauf usw.) ist verbesserungsbedürftig.

Die vorhandene DP75 hat (eben so wie ein weiteres Exemplar, jeweils gesichtet im alten GLORIA-PALAST Berlin (dort individuelle Nachbesserungen) so ein weiteres Exemplar in Karlsruhe einen erstaunlich guten Bildstand. Wie viele Jahre das anhält? Man wird es sehen. Einige wellige Materialien jedoch werden durch die scharfe S-Form der Bildbühnen gut kompensiert, vergleicbar mit der sehr langen Bildbühne am Pyrcon UP700 - eine Welligkeit, die zuvor unbekannt war.

Neuerdings haben auch Tests auf Bauer U2 mit dem auf dem Stand von 2012 befindlchen Materialien Änderungsbedarf gezeigt.

Der Bauer U4 hat sich - eben so wie Viktoria-8 - aufgrund der kürzeren Bildbühne und eines einfacheren Filmlaufs als ausgesprochen filmschonender Projektor erwiesen. Dank eines fabrikneuen Malteserkreuzes ist hier ein Engpass mit Ersatzteilen nicht zu befürchten.

Wie aber auch bei Viktoria-Projektoren (insbesondere dort in der Stahl-Film-Stahl-Kombination) könnte aber bei beschädigtem Filmmaterial (bei brisanten Klebestellen, Perfoanschlägen) der optimierte filmschonende Durchlauf an den entsprechenden Stellen des Films mit der Inkaufnahme einer leichten oder minimalen Bildunruhe einhergehen. "Mehr" Bildruhe an den defekten Bildstellen würde somit zu mehr Filmbeanspruchung führen.

In Kürze wird der Änderungsbedarf noch zunehmen, da durch die Materialschrumpfungen weltweit (Polyester ausgenommen) neue Herausforderungen entstehene werden. Es kann sein, dass (zumindest ich) von der Präferenz eines DP70 abgehen würde und neue Möglichkeiten in Angriff nehme: evtl. Tests mit FP75-E. Daraufhin hat die Ingenieursfraktion unseres Verein Planungen zur Herstellung von auf Filmschrumpfungen reagierende Zahnkränzen angeschoben.

 

Die Zahl individueller Lösungen nimmt somit zu - die ideale, kategorisch zu verkündene Maschine gibt es nicht: ausgenommen im Marketing.

 

Die von uns für den 16. September ausgewählten 70mm-Kopien der Klassiker HELLO DOLLY und IN 80 TAGEN UM DIE WELT sind bis auf normale Schrumpfungen in mechanisch exzellentem Zustand: Bildstand, Bildruhe und Randschärfe sind auf dem DP75 (mit nagelneuem Kreuzgetriebe und neuem Magnetkopf) völlig einwandfrei - auf dem U4 dagegen beginnen die ersten Tests und Zurüstungen - primär mit Blick auf das Programm der Trailer und etwas ramponierten Kurzfilme: er erhält ebenfalls einen neuen Magnetkopf: die 70mm-Magnetköpfe der Klangfilm GmbH werden wir aufgrund ihrer Impedanzen und gelegentlichen Fertigungsfehler voraussichtlich nicht mehr einsetzen.

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So ist es. Wir haben dafür eine Gruppe gegründet, die, so weit vom Aufwand her vertretbar, für jeden Film und jedes Material nach einer individuellen Lösung sucht, in der das Fähnchen nach dem Wind schwingt (sprich: das Projektoraufwerk mit dem Film harmoniert).

Kongenial erfasst - Mister Drehbuchautor! :grin:

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Zur Furcht vor dem Color-Fading und dem Pink-Konzert, wie es oben stehend "beschworen" wurde, würde ich sagen, daß die am 16. September zu sehenen Roadshow-Kopien sich im Vergleich zu ihren Brüdern und Schwesten merklich dem Punk zu widersetzten bemühen! ;-)

Schlimmere Kopien dieser beiden Titel habe ich allemal und überall schon gesehen: diese Rollen sind sehr gepflegt, mechanisch gut in Schuss und wurden alles andere als zufällig oder beliebig eingelagert. Was sich dann auch bemerkbar macht: Publikumsapplaus gab es dafür des Öfteren.

Also läuft jetzt doch Deine wellige Tiefkühl-Kopie und nicht die mechanisch sehr gute, aber leider schon rote Kopie von S.?

Viel Spass mit der DP75. Mehr sag ich dazu nicht. ;-)

 

 

Gruß und viel Erfolg

 

Salvatore

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Es geht ja eigentlich nicht so sehr darum, eine bestimmte Maschine oder eine bestimmte Filmkopie zu monopolisieren oder zu glorifizieren, sondern aus existentem Material das Beste zu machen.

Nicht jeder macht ich die Mühe, sondern zeigt das, was am schnellsten einsetzbar ist. Künftig immer öfter eine elektronische Version.

 

Wir erlauben uns einfach den Luxus, gezielt auf Material zurückzugreifen, es über die Jahre, wenn möglich, zu ergänzen oder auszubessern, und international auch Filmkopien anzukaufen.

 

Leider können wir die Herstellung einer flammenneue FIlmkopie besagter Titel momentan noch nicht in Auftrag geben. Der Wunsch dazu ist jedoch vorhanden. Das ist auch satzungsgemässer Auftrag, sich um die Filmbandoriginale zu kümmern, während die moderne kommerzielle Auswertung zunehmend auf die Digital Cinema Packages wird zurückgreifen können. Die jedoch nicht alle älteren Filmtitel abdecken werden.

Beispiel: Das Negativ von AROUND THE WORLD IN 80 DAYS (2. Negativ, 24 fps) soll in schlechter Verfassung sein - wie mir D. May einst mitteilte. Ich hatte auch eine neue (LPP-Material!) Kopie des Films gekauft und war überhaupt nicht zufrieden. Die Negativumschnitte und Schäden waren sehr evident!

 

@Jasmin hat sicher nicht unrecht im Verweis auf das generelle Eastman Color-Fading. Einige Archive jedoch, die frühzeitig temperiert einlagerten, konnten den Prozess verlangsamen.

Diese 70mm-Festivals gibt es nun einmal in guter Tradition seit den 1970er Jahren mit sehr treuen Gästen. Zumindest in diesem Thread in eine andere Richtung vorzustossen, würde weniger Anklang finden als in den Digital-Threads, die sich bekanntlich von der Kinovergangenheit distanzieren.

 

Also wird dieser Thread vermutlich immer den Titel behalten, der vor 5 Jahren vorgestellt wurde.

 

***

 

Wir haben zwar durchaus etwas Zeit und Geld im Einsatz, aber um ein Mischprogramm aus farblich intakten und farblich verblaßten Kopien kommen auch wir derzeit nicht herum.

 

Das vorgestellte Material ist gewiss nicht übel. Es wird ja auch von ausländischen Veranstaltern und Kinematheken bisweilen angefordert. Keinesfalls ist man damit am Ziel der Träume angelangt - dies ist ein längerer Prozess und einiges wurde ja auch erreicht.

 

@matalo zeigt grosses Interesse an den osteuropäsichen Titeln. (Geschmacklich bin ich da innerlich zerrissen: künstlerisch enorm interessant, aber die Materialschwächen sind nicht auszutilgen und bereits ins Negativ eingeschrieben. Beim Ton dasselbe Problem, hier des Übersprechens.)

Es gibt im Archiv in dieser Stadt fast zwei Dutzend osteuropäischer 70mm-Produktionen, die man in die Diskussion einbeziehen sollte.

Einst hatten wir DIE BEFREIUNG so wie ZIGENEUNERLAGER ZIEHT IN DEN HIMME, WATERLOO, DER BLAUE VOGEL MIT DEM WEISSEN FLECK, KRIEG UND FRIEDEN, GOYA, DERSU UZALA u.a. mit sehr schwankenden Besucherzahlen gezeigt.

Eine Neuauflage wäre schon sehr diskutabel, aber da die Kopien farblich weitgehend intakt sind, ist keine Eile geboten.

 

Die neue Kopie von THOSE MAGNIFICENT MEN ist durchaus sehr brauchbar und ohne die sonst üblichen schlimmen Ausrutscher bei der Vorfilterung: @ACME hatte sie vorgeführt anlässlich des Lufthansa-Jubiläums (wo man erst die alte dt. Kopie spielen wollte, dann aber von mir aus heftig für die neue Fox-Kopie geworben wurde). Sie hat allerdings - wenigstens @ACME hat es einmal offen ausgesprochen - de klanglichen Limitationen leider aller bisher auf Film-DTS erschienenen alten Magnettonfilme: man kann nicht sofort immer alles haben. Aber man kann auch ehrlich mit den Widersprüchen umgehen.

 

***

 

@dirk48, @pinbot und @Bauer U2 haben Ihrerseits die Aufmerksamkeit auf die Bildwandgeometrie gelenkt. "Den Wunsch von ihren Augen abgelesen" hat nunmehr das SCALA seit letztem Jahr.

Es ist eine überzeugende Neuerung in einen eigentlich 1942 für das klassische Normalformat errichtetem Gebäude, dessen Architekt sich vielleicht nicht hat vorstellen können, daß sich der Bau auch für klassische WideScreen-Projektion noch blendend eignen würden (eine ähnlich Grundgeometrie biete auch das Berliner ODEON-Kino an).

Nächste Woche beginne auch verschiedene Experimente im Umgang mit höchst unterschiedlichen Objektiven, deren Wirkung nicht immer absolut vorhersehbar ist. Die Verzerrungen werden wir aber einzudämmen wissen und wären dafür gewappnet (verschiedene Optiken kamen aus dem Ausland, u.a. den USA). Für verschiedene 70mm-Optiken werden wir auch neuerlich angepaßte Optiken zm Einsatz bringen: für IM RAUSCH DER TIEFE voraussichtlic f=8omm verwenden, für BEN HUR f = 90mm, für PLAY TIME f= 85mm oder entsprechende Zwischengroßen. Andere von inländischen Herstellern. Das gleiche berifft das Spektrum der möglichen, experimentell oder dauerhaft einsetzbaren Magnettonvorverstärker: im Inland war die Ausbeute eher mager...

 

***

 

@Tom Cat informierte nun sehr transparent über die Verfügbarkeit bereits installierter Projektoren, die einen Sinn machen. Und verkündete auch das Entwicklungspotential für noch ganz andere Anwendungen und Erweiterungen. Es sind auch weißgott zahllose 70mm-Projektoren hier verfügbar.

 

Es gab also niemals eine Festlegung auf die "immergleiche" Projektionsvariante. Im Gegenteil. Die sehr unfreundliche Reaktion des Teilnehmers aus dem ehemaligen TURMPALAST wird aus der Perspektive am Eschenheimer Tor vielleicht berechtigt sein. Mir sind die dortigen Erfahrungen ebenfalls zu Ohren gekommen. Aber mit Sicherheit sind wir die Letzten, die irgend etwas "durchnudeln": dagegen wurde auch extra die Projektor-Restaurationsgruppe gegründet (-> und wer ihr beitreten möchte: seid jederzeit herzlich willkommen!!!). :grin:

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Zumindest auf unserer U2 lief der 1. Akt einer Tiefkühlkopie von 80 Days sehr gut durch. Grösster Bonus waren aber tatsächlich die besseren Farben als in "unserer" Kopie...

Interessant, mir wurde da von deutlich schlechterem Bildstand berichtet. Würde aber auch lieber die "Farbkopie" spielen, wenn es meine Entscheidung wäre.

Im Vorfeld soll es aber einige "interne" Bedenken gegeben haben. ;-)

 

 

Gruß

 

Salvatore

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Kann leider nicht zum Inselbreitfilmkino kommen, wünsche daher von daheim aus dem Kinomuseum Berlin und TomCat eine gutbesuchte Aufführung. Mir gefällt die gewölbte Bildwand. Es kommt ab zehn, zwölf Meter Bildbreite nicht mehr auf die absolute Bildgröße an, sondern auf den Betrachtungswinkel. Stand schon 1962 im Material von Modern Cinema systems, dass eine 70mm Vorführung in einem mittelgroßen Saal mit richtiger Bildhöhe und optimalem Betrachtungswinkel unter Umständen besser ausschaut als in einem Riesenkino mit suboptimaler Architektur.

Immer daran denken: "You're in the show with Todd-AO".

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Es kommt ab zehn, zwölf Meter Bildbreite nicht mehr auf die absolute Bildgröße an, sondern auf den Betrachtungswinkel.

Genau so ist es. Deshalb war die Todd AO / Cinemiracle Aufführungen im Atrium in Stuttgart so besonders eindrucksvoll. In der 10 Reihe

konnte man die nur 15m breite Bildwand gerade noch im Blickwinkel erfassen, ohne den Kopf hin und her zu bewegen. Manche andere Häuser

hatten größer Bildwände, waren aber mehr Schlauchkinos und da war der Blickwinkel in der 15 Reihe nur noch 90 Grad oder weniger, weiter hinten

oder auf dem Balkon dann nur noch viel schmaler.

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Deshalb war die Todd AO / Cinemiracle Aufführungen im Atrium in Stuttgart so besonders eindrucksvoll.

In der 10 Reihe konnte man die nur 15m breite Bildwand gerade noch im Blickwinkel erfassen, ohne den Kopf hin und her zu bewegen.

 

Laut Grundrissplan des Kinos war der Saal des Atrium in Stuttgart genauso breit wie lang.

Und so muss ein 70mm Kinosaal um ein breites Panoramabild bieten zu können auch sein.

 

http://www.flickr.com/photos/atriumstgt/

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Laut Grundrissplan des Kinos war der Saal des Atrium in Stuttgart genauso breit wie lang.

Und so muss ein 70mm Kinosaal um ein breites Panoramabild bieten zu können auch sein.

 

http://www.flickr.com/photos/atriumstgt/

 

 

Man darf immer noch auf den Neu-Wieder-Aufbau eines solchen Referenzkinos warten.

Die Musik spielt immer in der Proportion, einem Verhältnis von Qualitäten zueinander, nie in der absoluten Größe.

 

+++

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