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Cinematographica /Filmbörse in Deidesheim 2025


Empfohlene Beiträge

Geschrieben (bearbeitet)

@Der rosarote Panther 

Ich kann das sehr gut nachempfinden, was Du schreibst. Ich habe Dich als netten und ruhigen Menschen in Deidesheim kennengelernt. Sich gedanklich völlig frei machen, ist natürlich leichter gesagt als getan. Niemand sollte die Erwartung von anderen erfüllen oder den anderen gefallen. Es sollte einem auch egal sein, was andere über einen denken und sagen. Sich mit anderen zu vergleichen und zu messen ist meiner Meinung nach auch nicht sinnvoll. 

Ich erinnere mich noch an Deinen sehr ausführlichen Beitrag, wo Du über Dein Leben als Postzusteller und Filmvorführer geschrieben hast. Das fand ich sehr eindrucksvoll und bewundernswert.


 

Bearbeitet von Martin Rowek (Änderungen anzeigen)
  • Like 2
Geschrieben

Was viele nicht wissen: Jour de fête wurde doppelt gedreht, als Farbfilm und als schwarzweißer. Das angewandte Farbenverfahren war Thomsoncolor. Ich empfehle

 

Jacques Tati. Sein Leben und seine Kunst von David Bellos. Zuerst erschienen 1999 bei Harvill Press, London. Deutsche Erstausgabe durch den mitteldeutschen Verlag, Halle, 2024. 544 Seiten

  • Like 2
Geschrieben
vor 14 Minuten schrieb Film-Mechaniker:

Was viele nicht wissen: Jour de fête wurde doppelt gedreht, als Farbfilm und als schwarzweißer. Das angewandte Farbenverfahren war Thomsoncolor. Ich empfehle

 

Jacques Tati. Sein Leben und seine Kunst von David Bellos. Zuerst erschienen 1999 bei Harvill Press, London. Deutsche Erstausgabe durch den mitteldeutschen Verlag, Halle, 2024. 544 Seiten

ich finde den SW-Film schöner.

Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Martin Rowek:

@Der rosarote Panther 

Ich kann das sehr gut nachempfinden, was Du schreibst. Ich habe Dich als netten und ruhigen Menschen in Deidesheim kennengelernt. Sich gedanklich völlig frei machen, ist natürlich leichter gesagt als getan. Niemand sollte die Erwartung von anderen erfüllen oder den anderen gefallen. Es sollte einem auch egal sein, was andere über einen denken und sagen. Sich mit anderen zu vergleichen und zu messen ist meiner Meinung nach auch nicht sinnvoll. 

Ich erinnere mich noch an Deinen sehr ausführlichen Beitrag, wo Du über Dein Leben als Postzusteller und Filmvorführer geschrieben hast. Das fand ich sehr eindrucksvoll und bewundernswert.


 

Hallo Martin.

 

Ich danke dir für deine netten Worte. Du hast absolut Recht, es sollte mir wirklich total egal sein, was andere Leute über mich denken. Ich werde mir das zu Herzen nehmen. Es freut mich, dass dir mein Beitrag von Damals gefallen hat. Und nochmals vielen Dank an Euch alle, für Eure lieben Worte. Das macht mir wieder Mut 😃

 

Es grüßt Michael 

  • Like 4
Geschrieben
vor 17 Stunden schrieb Film-Mechaniker:

Was viele nicht wissen: Jour de fête wurde doppelt gedreht, als Farbfilm und als schwarzweißer. 

 

Und da ist schon wieder etwas, was ich nicht weiß. Weiß jemand warum man diesen Film auch in S/W gedreht hat? Es erscheint mir irgendwie recht Unsinnig 🤔

  • Thumsbup 1
Geschrieben

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatis_Schützenfest?wprov=sfti1#Hintergrund
 

„Tatis Film war der erste französische Farbfilm(„Thomson Color“) und wurde in einem recht komplizierten 3-Farb-Verfahren gedreht: Für jede Farbe (Rot, Gelb und Blau) wurde ein separater Film verwendet. Bei der Projektion mussten diese Filme mit drei Filmprojektoren übereinander projiziert werden, weil eine Technik zum Zusammenführen der drei Farben auf einem Filmstreifen noch nicht verfügbar war. Das 1932 eingeführte Technicolor-4-Verfahren war noch geheim und in Frankreich nicht bekannt. Tati hatte bei dem Farbverfahren seine Zweifel an der Technik und ließ den Film vorsichtshalber ebenfalls mit einer separaten Kamera in Schwarzweiß drehen. Da kaum ein Kino das Farbverfahren aufführen konnte, wurde der Film dann nur in der Schwarzweißkopie aufgeführt. Erst 1995 gelangte die unter anderem vom ZDFmitfinanzierte Fassung der auf einem Film zusammengefassten Farbversion zur Aufführung.“

  • Like 1
  • Thumsbup 2
Geschrieben
vor 51 Minuten schrieb Der rosarote Panther:

Hallo Martin.

 

Ich danke dir für deine netten Worte. Du hast absolut Recht, es sollte mir wirklich total egal sein, was andere Leute über mich denken. Ich werde mir das zu Herzen nehmen. Es freut mich, dass dir mein Beitrag von Damals gefallen hat. Und nochmals vielen Dank an Euch alle, für Eure lieben Worte. Das macht mir wieder Mut 😃

 

Es grüßt Michael 

Ich lese das interessiert mit, weil ich mich seit einiger Zeit auch frage, ob ich da hin will. Eigentlich hat Martin recht😶...

Geschrieben

Es sollte uns wirklich egal sein,was andere über uns denken, da gibt es sicher viele, die uns und unser Hobby reichlich merkwürdig finden.Wer filmt schon mit sooo veralteten Video Gerätschaften.

Grüße Ralf 

  • Thumsbup 1
Geschrieben (bearbeitet)
Am 28.11.2025 um 12:28 schrieb Helge:

https://de.wikipedia.org/wiki/Tatis_Schützenfest?wprov=sfti1#Hintergrund
 

„Tatis Film war der erste französische Farbfilm(„Thomson Color“) und wurde in einem recht komplizierten 3-Farb-Verfahren gedreht: Für jede Farbe (Rot, Gelb und Blau) wurde ein separater Film verwendet. Bei der Projektion mussten diese Filme mit drei Filmprojektoren übereinander projiziert werden, weil eine Technik zum Zusammenführen der drei Farben auf einem Filmstreifen noch nicht verfügbar war. Das 1932 eingeführte Technicolor-4-Verfahren war noch geheim und in Frankreich nicht bekannt. Tati hatte bei dem Farbverfahren seine Zweifel an der Technik und ließ den Film vorsichtshalber ebenfalls mit einer separaten Kamera in Schwarzweiß drehen. Da kaum ein Kino das Farbverfahren aufführen konnte, wurde der Film dann nur in der Schwarzweißkopie aufgeführt. Erst 1995 gelangte die unter anderem vom ZDFmitfinanzierte Fassung der auf einem Film zusammengefassten Farbversion zur Aufführung.“

Verzeihung, aber wer auch immer das geschrieben hat, hat gehörig einen an der Klatsche. Hiervon stimmt gar nichts, weder das Verfahren selbst noch die Projektion. 

Auch war Technicolor kein Geheimnis, selbst in einem deutschen Buch über Kinotechnik vom 1941 ist das Verfahren detailliert beschrieben, inkl. Bildern der Apparate. 

 

Das Farbeverfahren arbeitete nach einem Linienrasterverfahren mit Farbfilter vor dem Projektionsobjektiv und einem Vorsatz, der genau justiert werden musste, das war aufwendig und ungenügend. Siehe Siemens Linsenraster erfahren und co. 

 

 

Bearbeitet von TK-Chris (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 2
Geschrieben

Naja, lieber @TK-Chris, sagen wir besonders in diesem Thread lieber: die Person, die das geschrieben hat, hatte "gehörig"

wenig Ahnung. Leider weiß ich darüber noch weniger, sonst könnte man es korrigieren.

  • Like 1
Geschrieben (bearbeitet)

Die Urheber des Wikipedia Artikels stehen ja in der dortigen Versionsgeschichte. Chris mag ja faktisch recht haben, aber das ist dennoch etwas zu hart, vor allem, weil alles außer diesem einen, kleinen Detail zu stimmen scheint und auch schlüssig wäre.

Bearbeitet von Helge (Änderungen anzeigen)
  • Thumsbup 1
Geschrieben

Von den meisten Dingen braucht man nicht viel Ahnung zu haben, man muß das Wesentliche wissen. Additive Farbenmischverfahren beruhen auf den Grundfarben Rot, Grün und Blau; Grundfarben, weil unsere Augen für diese Farben empfindlich sind. Subtraktiv mischende Systeme funktionieren mit den Komplementärfarben, das sind die Halbhalbmischungen der Grundfarben: Rot und Grün ergeben additiv zusammen Gelb, Rot und Blau ergeben Purpur (Magenta) und Grün mit Blau gemischt ergibt Blaugrün (Türkis).

 

Subtraktiv gemischt entsteht aus Rot und Grün Braun, aus Rot und Blau Zwetschge oder Flieder, aus Grün und Blau ein dunkleres Grünblau. Damit haben Maler zu tun.

 

Die ersten französischen Farbfilme entstanden in den 1910er Jahren nach dem Verfahren Chronochrome von Gaumont. Weil es sich dabei um ein additives System mit Schwarzweißfilm handelt, können wir die Farben noch heute wiederherstellen. Chronochrome enthält keine Raster, sondern drei Teilbilder übereinander, je drei Perforationslochabstände hoch. Der Filmschritt ist also neun Lochabstände oder 42,75 mm. Tempo 16.

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