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70 mm - Vorführtermine (In- und Ausland)


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vor 4 Stunden schrieb cinerama:

VORSCHAU

 

Geplant für 2019: Ein Film aus der Frühgeschichte des 70mm-Verfahrens, dem Zeitalter des ewig währenden Monumentalfilms.

Als Folge der Diskussion auf https://www.filmvorfuehrer.de/topic/2573-el-cid-1961/

noch einmal auf alter historischer Filmkopie, heute mit Eastman Color Fading, aber dafür in 6-Kanal Magnetton auf Direktkopie vom Originalnegativ mit authentischer Schärfe und Auflösung.

 

Inszentatorisch greift Regisseur Anthony Mann Stilanleihen aus den russischen Monumentalfilmen Sergej Eisensteins auf, aber auch die Diegese der Propaganda-Filme der Leni Riefenstahl. Miklos Rosza schrieb seinen ambitioniertesten Soundtrack und Samuel Bronston begründete damit als Ausnahmeproduzent seinen Weltruhm.

 

 

 

Vor der Schlacht um Valenzia kommt das Duell von Colahorra (ab Min. 03:32.00)

 

 

 

 

 

Desaturated mit Logo.jpg

 

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Vielleicht arbeitest Du noch etwas an Deiner Grammatikarbeiz. Bei nur zwei Sätzen kann man vielleicht nochmal draufschauen.

Und jetzt greife ich hier ein!  Alles was ab jetzt nicht direkt mit Aufführungen von 70mm Titeln zu tun hat, wird gelöscht! 

Bitte Vorsicht Salvatore, denn Dein Posting ist offtopic und könnte vom Moderator gelöscht werden. Aber Du, als bester Kumpel des Moderators, scheinst hier ja ohnehin eine Netiquetteimmunität zu besit

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Noch einmal möchten wir Samuel Bronstons Monumentalproduktion von 1963 spielen (also zum zweiten Mal in 2018).

 

US-Premierenkopie: sie ist nach 55 Jahren in den Farben gefadet, aber eine ungewöhnlich scharfe Direktkopie vom Originalnegativ (von dem heute keine 70mm-Nachkopierungen mehr möglich sind). Vollstereophischer Magnet-Raumton. - Vintage print -

Wer trotzdem gerne vorbeischauen möchte, kann dies mit einem Stadtbummel verbinden. Der Ort und genaue Termin wird noch bekannt gegeben.

Cover C.W. Internet.jpg

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Dort ist zunächst eine Verdrahtung des DP75 imgange,  und dessen Einsatz wurde ja hier schon verhöhnt/abgelehnt (siehe u.a.Thread "Zahntrommel und E-Serie"). Also ist die Spielstätte unerwünscht?

 

Habe den Film umgeleitet - nach Wien.

 

Termin: Mittwoch, den 24. Oktober 2018

VIENNALE 2019 - ANALOGUE PLEASURES, Gartenbaukino und Kinomuseum Berlin (Archivkopie) spielen CIRCUS WORLD am Mittwoch, 31.10.2018 um 12.30 Uhr!

Anschliessend, ab 14.30 Uhr: Wiener Stadtbummel (gerne anmelden bei mir per PN, wenn feste Vorstellungen und Wünsche vorliegen)

Die Kartensicherung über den Vorverkauf der Viennale ist zu empfehlen (Beginn ab 20.10.): https://www.viennale.at/de/tickets-info/vorverkauf-pre

Informationen zu 70mm-Repertoire-Planungen des Gartenbaukino: https://www.gartenbaukino.at/specials/70mm.html

 

CIRCUS WORLD (aka THE MAGNIFICENT SHOWMAN, England) - ZIRKUS WELT (oder auch: HELD DER ARENA)

USA/SP 1964

Produziert in Super Technirama 70

Englische Originalfassung

Länge: mind. 135 Minuten, mit Pause und Ouvertüre

Deutliches Erstman Color Farbfading (Verlust der Cyan-Farbstoffe)

 

Deutscher Titel:  Zirkus-Welt - Held der Arena | Originaltitel:  Circus World | Produktionsland:    USA | Originalsprache:  Englisch | Erscheinungsjahr:  1964 |
Länge: 135 Minuten | Altersfreigabe:  FSK 12 | Regie:   Henry Hathaway | Drehbuch:  Ben Hecht, Julian Zimet, James Edward Grant |
Produktion:   Samuel Bronston | Musik:   Dimitri Tiomkin | Kamera: Jack Hildyard | Schnitt: Dorothy Spencer |
Darsteller:
John Wayne: Matt Masters, Claudia Cardinale: Toni Alfredo, Rita Hayworth: Lili Alfredo, Lloyd Nolan: Cap Carson, Richard Conte: Aldo Alfredo,

John Smith: Steve McCabe, Katharyna: Giovana, Katherine Kath: Hilda, Wanda Rotha: Frau Schumann, Margaret MacGrath: Anna, Miles Malleson: Billy Hennigan,

José María Caffarel: Barcelonas Bürgermeister, Kay Walsh: Flo Hunt, Francois Calepides: Zirkusdirektor, Robert Cunningham: Zirkusdirektor, Hans Dantes: Emil Schumann, Moustache: Barmann

Aus: Wikipedia

Filmentwicklung: Madrid. 70mm- Serienkopien: Technicolor London??

 

 

 

 

Versuch der Kritik [work in progress]:

 

ZIRKUS WELT - HELD DER ARENA

Der Held der Arena in der Gesellschaft des Spektakels

 

Show - Magnificent - World around - Circus - Monumental Epic - WideScreen Panorama - Stereophonic Sound - Spectacle...

 

Eine Steilvorlage für die französischen Situationisten? Gebrandmarkt wurde von ihnen gezielt der "Terror der falschen Bilder" - denn das diffuse Spektakel, die Unterhaltungsindustrie der Amerikaner, das verblende das Bewußtsein, so Guy Debort.

CIRCUS WORLD ist auch die Rückkehr des Jahrmarktsspektakels, des Travelogues und zugleich der Abgesang des übergroßen Cinerama-Vernügens. Die Ankündigungsposter verheißen eine Art von around the world in more than 80 days, andere Motive blenden mit einer in John Wayne verliebten Claudia Cardinale.

Auch ein Roman zu den Dreharbeiten wurde geschrieben: https://literaturkritik.de/public/rezension.php?rez_id=3647&ausgabe=200106

 

Produzent Samuel Bronston hatte auf seinem Studiogelände bei Madrid zuvor die Welterfolge KING OF KINGS/KÖNIG DER KÖNIGE, EL CID und 55 DAYS AT PEKING/55 TAGE IN PEKING in large format-Kamera-Systemen und mit magnetischem Raumton realisiert. Die erste Krise kam mit FALL OF THE ROMAN EMPIRE/UNTERGANG DES RÖMISCHEN REICHES: sein Meisterwerk, konnte, nicht unähnlich der CLEOPATRA, die Kosten kaum mehr einspielen.

Bronston gelang es mit erheblichen Anstrengungen, Rita Hayworth noch ein letztes Mal vor die Kamera bekommen, die sich vom Alkohol befreite und viel Sport betrieb. Claudia Cardinale wurde ausnahmsweise nicht synchronisiert und ist in der englischen Fassung mit ihrer rauhen Originalstimme zu hören. Dimitri Tiomkins Musik untermalt den Filmtitel ostentativ leise mit der Chorpassage "Circus World", mitgestaltet von Ned Washington: das Stück konnte beim Golden Globe-Rennen den Song von FROM RUSSIA WITH LOVE ausstechen.

Die Geschichte/Story ist sehr persönlich auf die Vita der Schauspieler zugeschnitten, John Wayne ließ den ersten Drehbuchautor Ben Hecht gegen James Edward Grant austauschen und hatte auch zu Henry Hathaway seit NORTH TO ALASKA/LAND DER 1000 ABENTEUER ein unendlich besseres Verhältnis als zu Frank Capra, der ebenfalls gefeuert wurde. Gedreht wurde u.a. in Madrid, Barcelona, London und Paris. Kameramann Jack Hildyard hatte bereits Breitwanderfahrungen mit David Leans THE BRIDGE ON THE RIVER KWAI/DIE BRÜCKE AM KWAI und Nicolas Rays 55 DAYS AT PEKING/55 TAGE IN PEKING gesammelt und drehte in den 80ern auch das Wüstenspektakel LION OF THE DESERT/OMAR MUKTHAR - LÖWE DER WÜSTE für Mustafa Akkad.

 

Fast unerklärlich ist die ungewohnte Bildschärfe vom Technirama-Negativ - die 70mm-Kopien davon sahen beinahe besser und attraktiver aus als Todd-AO von 65mm-Negativen. Bis auf die schwachen Rückprojektionen zu Beginn des Films (in der Arena-Szene) schwelgt der Film in einer exquisiten Fotografie. Tarantino und Nolan können davon nur träumen.

 

(c) j.-p.g., 2018

 

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2001: A SPACE ODYSSEY (70MM)

EIN FILM VON STANLEY KUBRICK

USA/GB 1968, 141 min, 70mm, 2,2:1, 21.10.2018, 17.30 Uhr

 

 

2001 DA CAPO | einmalige Zusatzvorstellung der 70mm Version am 21. Oktober 2018 um 17:30!

 

2001: A SPACE ODYSSEY (70mm)

Ein Film von Stanley Kubrick

USA/GB 1968
141 min, OV, 70mm, 2,2:1

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Eine sehr seltene Gelegenheit einen deutschen Film in 70mm zu sehen, gibt es am ...

 

Donnerstag 1. November 2018 (Feiertag "Allerheiligen" in einigen Bundesländern)

im Rahmen der Reihe "70mm"

im Kino Arsenal Berlin

 

cobra_verde_poster_1.jpg

 

COBRA VERDE

BRD 1987

Regie: Werner Herzog

mit: Klaus Kinski

Musik: Popul Vu

Kamera: Viktor Ružička

70mm Blow Up - 1,85 : 1 - Dolby A Magnetton

 

Der Rinderhirte Cobra Verde (Klaus Kinski) verdingt sich als Verwalter einer Zuckerrohr-Plantage in Brasilien und steigt zum Aufseher über 600 Sklaven auf. Als er die drei Töchter des Gutsherrn schwängert, fällt er in Ungnade. Zur Strafe wird Cobra Verde als Sklavenhändler nach Westafrika geschickt, wo er bald Vizekönig eines Eingeborenenstammes wird und sein eigenes Heer trainiert. Jetzt will er selbst herrschen...

 

Werner Herzog schrieb das Drehbuch nach dem Roman "Der Vizekönig von Ouidah" des Autors Bruce Chatwin. Der Schriftsteller ließ sich für die Handlung seines Buches von einem Reisebericht des 19. Jahrhunderts inspirieren. (alleskino.de)

 

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  • 3 weeks later...

Katalogtext der Viennale (Vorstellung übermorgen, 12.30 Uhr):

 

Nicht nur das 70mm-Format, auch die magische Welt des Zirkus scheint in ihrer klassischen Ausführung dem allmählichen Verschwinden anheim gegeben: Menschen, Tiere, Sensationen, ein Orchester, das die Takte immer ein bisschen zu sehr verschleppt und selbstredend Clowns und der unheimliche Pierrot mit seinen roten Ohren. Mittendrin in diesem Getümmel ein hantiger John Wayne als Chef des Ganzen und eine sprühende Claudia Cardinale als sein Mündel Toni; sowie Rita Hayworth als vergessener Star – auf dem Weg zum Comeback. All larger than life indeed! Draußen brüllt ein Löwe und lässt die Gitterstäbe erzittern: Sind es seine oder unsere? (Katja Wiederspahn)

 

You don’t expect to find John Wayne in a circus. You don’t expect to see Wayne in Europe either. These are among the reasons that Henry Hathaway’s CIRCUS WORLD is such an unusual film. Its budget was relatively modest by Bronston standards – a paltry 9 million dollars. Not that director Hathaway is skimping. He still has armies of extras, plenty of horses too and even one or two elephants. The film also features a massive fire (a scene that reportedly went wrong and almost killed Wayne.) John Wayne plays Matt Masters, a circus owner/stage cowboy who takes his troupe to Europe in the early years of the 20th Century. He is heading across the Atlantic for both business and romantic reasons – to prop up a flagging business and to track down Lili Alfredo, the love of his life and mother of the beautiful young trapeze artist, Toni. Wayne’s role is intriguing and selfreflexive – he’s a showman who plays at being a cowboy for the circus audience. The screenplay was co-written by legendary ex- journalist, Ben Hecht (other credits: THE FRONT PAGE, SCARFACE, NOTORIOUS.) The combination of Claudia Cardinale, Rita Hayworth and Wayne in the same movie is an added incentive for checking out a film that will look more sumptuous projected in 70mm than it ever did on its TV reruns. (Geofrey Macnab)

 

 

Henry Hathaway: SUNSET PASS (1933), SOULS AT SEA (1937), SUNDOWN (1941), CHINA GIRL (1942), KISS OF DEATH (1947), THE DESERT FOX: THE STORY OF ROMMEL (1951), FOURTEEN HOURS (1951), RAWHIDE (1951), NIAGARA (1953), GARDEN OF EVIL (1954), FROM HELL TO TEXAS (1958), WOMAN OBSESSED (1959), NORTH TO ALASKA (1960), THE SONS OF KATIE ELDER (1965), NEVADA SMITH (1966), 5 CARD STUD (1968), TRUE GRIT (1969), SHOOT OUT (1971), HANGUP (1974)

 

https://www.viennale.at/de/film/circus-world

gartenbau.5527292.jpg

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Wie lief denn nun die Vorführung des (äußerst unterhaltsamen) CIRCUS WORLD in Wien ab?

 

Ein Blick auf folgenden Eintrag

https://www.viennale.at/en/films/circus-world

der offiziellen Festivalseite ließ mich dann doch an der Ernsthaftigkeit seitens der Veranstalter zweifeln. Sieht man sich die Seite auf Englisch an wird aus dem Vorführformat „35mm COLOR“ , zudem kein einziger Hinweis darauf dass es sich um einen (gefadeten) Vintage-Print handelt..? 

 

Ich habe ja kein Problem damit mir einen gefadeten Film anzusehen, aber das ganze im Rahmen eines internationalen Filmfestivals ohne jeglichen Hinweis (online) als Analog Pleasure zu vermarkten... naja!

 

PS: Nächstes mal komme ich natürlich gerne wieder zu einer Filmveranstaltung, dieses mal ließ es sich leider nicht einrichten, besten Dank trotzdem für die subtil übermittelte Einladung!

Edited by showmanship (see edit history)
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Ja, er war bereits auf dem vierten 70mm Weekend Centrum Panorama Varnsdorf gelaufen. Deine damalige Rechteklärung machte den Wiedereinsatz möglich - herzlichen Dank an @Ultra Panavision 70 - die Samuel Bronston-Filme geraten nicht in Vergessenheit!

 

Wegen des Aufführens "gefadeter Vintages" hatte ich sehr für eine vorbeugende Ankündigung/Aufklärung/Problematisierung geworben mit der Frage "wollen wir wirklich diesen Titel zeigen?". Obwohl ich CIRCUS WORLD empfohlen als Ersatz für CHEYENNE AUTUMN hatte. Farbigere Kopien wie von 2001, LAWRENCE OF ARABIA, DUNKIRK, WEST SIDE STORY. PLAY TIME oder HATEFUL 8 wollte man nicht schon wieder zeigen, weil sie im Umlauf sind. Diesesmal Richtung "Ausgrabung" tendierend.

[Bei den farbigen 70mm-Kopien kenne ich nur eine einzige auf dem europäischen Kontinent, die das Versprechen auf eine Todd-AO-Erfahrung einhält. Für alle anderen müßte man sich entschuldigen, nicht weniger als für den Rotstich alter Todd-AO-Filme. Ankündigen sollte man per se alles, jedoch sind mir derartige Einträge bei den großen Festivals nicht bekannt - und auch nicht aus Katalogen der Festivals in Oslo oder Bradford, der Berlinale oder der kommunalen Kinos.

Wichtig: Aufgrund der Unschärfe der farbigen, also modernen 70mm-Kopien ("2001, unrestored by Nolan", "Special Venue West Side Story", "Dunkirk" oder "Interstellar") sollte es m.E. dringend Hinweise auf diese geben, damit man das Gezeigte nicht für "Todd-AO" hält. So etwas ist bisher noch nie zu lesen gewesen. - Exkurs Ende - ].

 

Von CIRCUS WORLD wird es nie wieder neue 70mm-Kopien nach Todd-AO-Güten geben - eben so wenig von KING OF KINGS, LAFAYETTE, CUSTER OF THE WEST, 55 DAYS AT PEKING, LONG SHIPS, THE VIKINGS, WORLD BY NIGHT, EL CID, SALOMON AND SHEBA, ERCOLE ALLA CONQUISTA DI ATLANTIDE, THE PINK PANTHER, IL GATTOPARDO u.a.

Warum ist das so?

Es ist keine lichtbestimmte Nasskopierung in Super Technirama 70 mehr möglich, noch weniger nach dem subtraktiven Prozess. Über diese Zusammenhänge gab es auch eine Einführung mit mehrmaligem Hinweis auch zum Color-Fading (... für den, der etwa seine Karte zurückgeben mochte. 1 Person ging raus, den Grund weiss ich nicht.). Das Opus kam derart spät ins Programm, dass die Aufnahme im Festivalkatalog nicht mehr möglich war und sich bei den englischen Ankündigung im Netz der Schreibfehler "35mm" einschlich. Für die Freunde der Raritäten ist der Spätzugang evtl. sogar ein Glücksfall, während Freunde des modernen Films im letzten Jahr mit THE MASTER rundum belohnt wurden. Im Jahr zuvor war es wieder die bewußte Entscheidung für eine gefadete Premierenkopie, die in Bildschärfe und Klangreinheit in einer anderen Version nicht erhältlich ist. Die damalige Replik:

PlayTime (Gartenbaukino, 70mm)
I once saw a 35mm print of PlayTime (1967) on a smallish screen either in New York or Paris and though I laughed heartily, it was nothing compared to the festival’s presentation in Gartenbaukino of a slightly-faded, original 70mm release print with magnetic sound. As if to make up for a confusing lack of introductions for most of the other tribute screenings, the festival had the German archivist who had preserved the print give a tour de force, twenty-minute Einführung in which we were told a brief history of 70mm, the difference between a print struck from a camera negative vs. a print struck from a dupe negative and why the 2003 restoration is inferior both visually and aurally to the original print we would be seeing. And he was not lying! It wouldn’t be worth giving my scattered thoughts on this wonderful film here, but suffice it to say that I can live content with the memory of this version and never see the film again.

 

Der Rückenwind für die Analog-Filmreihe ist beträchtlich, gewollt und forciert von den früheren Viennale-Direktoren Herrn Horwarth und Hurch (die zumindest mir sympathisch waren), im Detail täglich kuratiert von Frau Widerspahn.

 

Die technische Betreuung erfolgte mit großem Personalaufwand:

 

- 2 erfahrene Filmvorführer/Filmtechniker zeitgleich an beiden DP70-Projektoren mit Fernglaskontrolle der Schärfe und im Überblendbetrieb;

- Jahrzehntelang für die europäischen Festivals und reaktivierten dt. 70mm-Standorte tätigen Kino- und Soundtechniker aus Hamburg oder Frankfurt am Main im Einsatz. (Da mich Fragen zum asymmetrischen Anschluss und zum Potentialausgleich der der Schirmung von Magnettonverdrahtungen qualten, bedanke ich mich bei beiden für weiterführende Hinweise. Das sind dann auf der fachlichen Ebene fraglos "Pleasures", über die man froh sein darf.)

- Nach der Veranstaltung trafen sich neben Kinobetreibern im BWR (auf dem Bild Herr Zingl aus Innsbruck mit der längsten Tradition im Abspiel von 70mm-Kultur in Österreich, der die Bildwirkung von CIRCUS WORLD trotz Color Fadings beachtlich fand) auch nicht branchengebundene Gäste: für alle gab es Führungen durch den noch traditionell erhaltenen Bildwerferraum des Gartenbau-Kinos nebst versprochenen Antworten rund um den Film (Aspekte des Looks der Premierenfassungen/der Filmkopierwerkstechnik/künstlerischer Gestaltung/zeitgenössicher Publikums-Rezeption. Zur Kopierweise von Filmen hört man im Kinobusiness kaum verlässliche Einführungen, obwohl der heutige Einsatz von Filmkopien m.E. einer Begründung bedarf).

 

Das Haus wird vom Geschäftsführer Herrn Shettler über das Jahr mit zahlreichen filmkünstlerischen Festivals (Kubrick etc.) und eben so historischen Reprisen bemerkenswerter Klassiker auch im 35mm- und verstärkt im 70mm-Format betreut - worin man das dortige Team nur bestärken kann (einige Hinweise darauf ab S. 146 dieses Threads https://www.filmvorfuehrer.de/topic/3054-70-mm-vorf/?page=146 ).

 

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Ebenfalls von letzter Woche berichtet Thomas Hauerslev in der Internet-Enzyklopädie in70mm.com über weitere Facetten des Wiener Gartenbau-Kinos und auch über das Wiener Feeling im Besonderen. Chronologisch nachgezeichntet ist explizit die projektionstechnische Entwicklung von 1960 bis zum 70mm-Revival vor sechs Jahren, das mit LAWRENCE OF ARABIA begann und mit THE HATEFUL 8 und weiteren Titeln fortgesetzt wurde.

Das Raum-Feeling des Kinos wird zudem gut durch eine 180-Grad-Aufnahme eingefangen.

 

https://www.in70mm.com/news/2018/gartenbau/index.htm

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  • 2 weeks later...

Montag 10. Dezember 2018 

im Rahmen der Reihe "70mm"

im Kino Arsenal Berlin

 

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DICK TRACY

Originaltitel: Dick Tracy / USA 1990

Aufgenommen in 35mm Spherical (1:1.85) (35mm Negativfilm)

Präsentiert in 70mm (1:1.85) / 6-Kanal Dolby® (A) Stereo Magnetton mit Split Surround

Englische Originalfassung mit italienischen UT / 101 Minuten / Erstaufführungskopie von 1990

Welturaufführung: 14.06.1990

Deutsche Erstaufführung: 27.09.1990

Produktion: Warren Beatty

Regie: Warren Beatty

Buch: Jim Cash, Jack Epps jr.

Vorlage: Chester Gould (Comic-Strip-Charaktere)

Kamera: Vittorio Storaro, Bill Neil

Musik: Danny Elfman

Schnitt: Richard Marks

Darsteller: Warren Beatty (Dick Tracy), Madonna (Heiserchen Mahoney), Charlie Korsmo (Der Junge), Glenne Headly (Tess Trueheart), Al Pacino (Big Boy Caprice), Dustin Hoffman (Murmler), James Keane (Pat Patton), Seymour Cassel (Sam Catchem), Michael J. Pollard (Bug Bailey), Charles Durning (Chief Brandon), Dick van Dyke (John Fletcher), Frank Campanella (Richter Harper), William Forsythe (Flattop), Ed O'Ross (Itchy), James Tolkan (Numbers), Mandy Patinkin (88 Schlüssel)

 

"Jenseits von Klatsch und Tratsch ist „Dick Tracy“ein bemerkenswertes Gesamtkunstwerk, das zudem das Ende einer Ära markiert. Es ist der letzte große Film, bei dem mit Matte Paintings gearbeitet wurde,  danach setzte unwiderruflich der Siegeszug der computergenerierten Spezialeffekte und Kulissenschiebereien ein.  Das verleiht ebenso wie die Farbgestaltung dem Film einen ganz eigenen artifiziellen Charakter ..." (Dr. Peter Kohl, Festivalbroschüre 12. Todd-AO 70mm Festival, Schauburg, Karlsruhe)

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Sonntag, 27. Januar 2019 um 18 Uhr

auf der Cinerama Großbildwand des Schauburg Filmtheaters Karlsruhe

 

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INTERSTELLAR

Originaltitel: Interstellar / USA/GB 2014
Aufgenommen in IMAX® (1:1.44) (65mm Negativfilm), VistaVision® (35mm Negativfilm), Panavision® Anamorphic (1:2.35) (35mm Negativfilm)
Präsentiert in 70mm (1:2.2) / 6-Kanal Datasat Digitalton
Englische Originalfassung / 169 Minuten / Erstaufführungskopie von 2014
Welturaufführung: 26.10.2014
Deutsche Erstaufführung: 06.11.2014
Produktion: Emma Thomas, Christopher Nolan, Lynda Obst
Regie: Christopher Nolan
Buch: Jonathan Nolan, Christopher Nolan
Kamera: Hoyte van Hoytema
Musik: Hans Zimmer
Schnitt: Lee Smith
Darsteller: Matthew McConaughey (Cooper), Anne Hathaway (Brand), Jessica Chastain (Murph als Erwachsene), Ellen Burstyn (Murph als alte Frau), Michael Caine (Prof. Brand), Wes Bentley (Doyle), Casey Affleck (Tom), David Gyasi (Romilly), Mackenzie Foy (Murph als Mädchen), William Devane (Williams), Matt Damon (Dr. Mann), Topher Grace (Getty)

Auszeichnungen:
Paul J. Franklin, Oscar 2015, Beste Spezialeffekte
Andrew Lockley, Oscar 2015, Beste Spezialeffekte
Ian Hunter, Oscar 2015, Beste Spezialeffekte
Scott R. Fisher, Oscar 2015, Beste Spezialeffekte

 

 

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Tribute to Bernardo Bertolucci

 

In unserer Filmreihe "Traumfabrik #16 - China im Kino - Interkulturelle Annäherungen zwischen Tradition und Globalisierung"

 

zeigen wir am ...

 

Sonntag, 9. Dezember um 15 Uhr

 

IMPERATORE_1.jpg

 

"Der Letzte Kaiser"

Italien, Großbritannien 1986-1987
Regie: Bernardo Bertolucci

Drehbuch: Mark Peploe, Bernardo Bertolucci 

Kamera: Vittorio Storaro (Technovision)
Darsteller: John Lone, Joan Chen, Peter O Toole
162 Minuten
ab 12 Jahren

 

70mm Projektion - deutsche Fassung - Dolby A Magnetton

 

Puyi, 1908-12 letzter Kaiser der Mandschu-Dynastie, kommt mit zwei Jahren auf den Thron, erlebt nach seinem Sturz den Bürgerkrieg, kollaboriert mit der japanischen Besatzungsmacht, gerät in Stalins Gulag und in maoistische Umerziehungslager.

Bertoluccis monumentales Biopic, ausgezeichnet mit 9 OSCARS, gibt einen Eindruck der wechselhaften chinesischen Geschichte des 20. Jahrhunderts.

 

 

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Bernardo Bertolucci (rechts) während der Dreharbeiten zu "Der letzte Kaiser"

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Es gibt seitens ausländischer Gäste des "70mm Weekend Centrum Panorama Varnsdorf" folgende im Oktober erschienene Reportage für das "Cinema Technology Magazine", verfaßt von Johann C.M. Wolthuis (Founder International 70mm Association/70mm Publishers) und Jan-Hein Bal (eye Amsterdam/Nederland Filmmuseum):
 

 

Reflecting growing interest in 70mm screenings, this was the fourth time the 70mm Weekend has been run — this year’s program started with “War and Peace, part I – Andrej Bolkonskij” and (a much better print of) “War and Peace, part II – Natasha Rostova” (1965), German-dubbed prints from the Kino Museum in Berlin, followed by “Gettysburg” (1993), a 70mm print from the Bradford Media Museum.

The second day saw the screening of an abridged English-dubbed film called “Old Shatterhand”, a German, French, Italian, Yugoslav co-production from 1964 originally filmed with German Super Panorama MCS 70 cameras. This was followed by the almost-obligatory (German dubbed) “2001: A Space Odyssey” from 1968, filmed in Super Panavison 70; a brand new 70mm print of “Murder on the Orient Express” and a German-dubbed blow-up from 1968: “Guns for San Sebastian (La Bataille de San Sebastian)”. Followed by a German dubbed blow-up from 1968: “The Shoes of the Fisherman” (the third movie with Anthony Quinn), a blow-up of “Close Encounters of the Third Kind” (1977); “Lawrence of Arabia”, David Lean’s famous movie from 1962 filmed in Super Panavision 70, Samuel Bronston’s “Circus World” (1964) in Super Technirama 70. The last movie was a blow-up from 1968 — “Finian’s Rainbow”. Though many of the prints were to a certain extent faded, “Lawrence of Arabia” was in excellent condition. Prints were English or dubbed in German and subtitled with a beamer in Czech.

 

 

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http://www.cinematech.today/index.php/2018/10/02/the-70mm-weekend-2018-varnsdorf/

 

*

 

Der Besuch des Films COBRA VERDE im "Kino Arsenal" war sehr gut besucht (knapp 90 Besucher). Anscheinend die gleiche Kopie, die man vor rund 30 Jahren im "Delphi Filmpalast am Zoo" gesehen hatte. Eine kaum abgenutzte Kopie ohne Klebestellen, ungefadet auf Kodak LPP print Material mit exzellentem Dolby-A Magnetton und mit einer so noch nie gesehenen Unschärfe.

Seinerzeit hatte Francois Duplat - ein Ex-Arbeitgeber - für den Verleih NEF Diffusion auch 70mm-Kopien vertrieben, aber selbst nicht die Kopierwerksarbeit überprüft. Schade.

Selbst bei bester Vorführkontrolle dieses Kinos zeigt sich das Bildgüte leicht "schwimmend unscharf" und beschnitten (seit Einbau der Anlage in 2000).

Zum Faktor 70mm-Fanpublikum: Trotz guten Personengedächtnisses niemanden erkannt, der schon in früheren 70mm-Veranstaltungen Gast gewesen sein könnte: ein schwer zuzuordnendes Publikum. Fazit: man bewirbt das Marketing-Label "70mm" (nur dieses Chiffre) als potentiellen Programmfüller für den Kinematheks-Programmpreis, aber das reale Publikum besucht die Filme aus anderen Gründen.

Edited by cinerama (see edit history)
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  • 2 weeks later...
  • 4 weeks later...

Schade eigentlich, das dieser im deutschen Kino nicht gezeigt bzw. überwiegend durch die Betreiber boykottiert wurde. Und die paar Stellen, wo dann Roma lief, dann waren das Abspielstellen, bei denen das Geld für die Karte rausgeworfen wäre

Dabei stimmte doch alles, 65 mm Negativ, Kinofassungen in 4k HDR Bild und Immersivem Ton, oder sofern der Wunsch bestanden hätte auch in Breitfilm, dann aber ohne den guten Ton.

Der Anbieter hätte, wenn genügend Nachfrage bestanden hätte sicher auch Eclair HDR machen lassen, und nicht nur Vision.

Aber die Kinobetreiber setzten ja lieber auf deutsche Fernsehspiele... Schade.

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