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Jean

Corona und Kino

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vor 2 Minuten schrieb marktgerecht:

So, Anruf vom Arbeitsamt: Wir bekommen kein KuG, für niemanden.

Warum?

Von den angegebenen 14 Mitarbeitern sind 6 Studenten, 7 geringfügig und 1 Vollzeit.

KuG gibt es ab 10% von Kurzarbeit betroffenen Mitarbeitern, sofern diese arbeitslosenversicherungspflichtig sind - das ist die eine Vollzeitkraft.

Aber:

10% von 14 ist nach der Rechnung des Arbeitsamtes 2!!!

Es wird grundsätzlich aufgerundet.

 

Vielen Dank!

Probier es mal mit nem Widerspruch - Dort arbeiten auch nur Menschen die zur Zeit vollkommen überlastet sind.

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Habt Ihr denn angegeben, dass alle in Kurzarbeit sind?

Mir kommt die Entscheidung merkwürdig vor - wir haben mit einer Vollzeitstelle und dem Rest Minijobber Kurzarbeit bewilligt bekommen.

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vor 53 Minuten schrieb tomas katz:

Habt Ihr denn angegeben, dass alle in Kurzarbeit sind?

Mir kommt die Entscheidung merkwürdig vor - wir haben mit einer Vollzeitstelle und dem Rest Minijobber Kurzarbeit bewilligt bekommen.

 

Die Entscheidung scheint richtig zu sein:

https://www.haufe.de/personal/haufe-personal-office-platin/voraussetzungen-fuer-den-anspruch-auf-kurzarbeitergeld-15-mindesterfordernisse_idesk_PI42323_HI2569946.html

Zitat

Für die Ausgangsgröße des Drittelerfordernisses (bis 31.12.2020: des 10 %-Erfordernisses) sind zunächst alle Arbeitnehmer mitzurechnen, die mindestens an einem Tag des Gewährungszeitraums einen Arbeitsplatz in dem Betrieb besetzen. Dazu gehören auch Arbeitnehmer, die der Versicherungspflicht zur Bundesagentur für Arbeit nicht unterliegen (z. B. geringfügig beschäftigte Arbeitnehmer). [...]Beim Drittelerfordernis ist aufzurunden

 

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In den Infotexten steht immer nur "Erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall", das gilt nach meinem bisherigen Verständnis eingeschlossen für Minijobber, wenn man denn mit denen jeweils eine schriftliche Vereinbarung getroffen hat, dass sie frei gestellt sind oder das Arbeitsverhältnis ruht.

 

Ich weiß nicht ob @marktgerecht sich auf die Anzeige von Arbeitsausfall bezieht, wenn man da nur eine Person einträgt, die vom Arbeitsausfall betroffen ist, von insgesamt 14 Köpfen, ist das natürlich nicht produktiv... 

Edited by tomas katz (see edit history)

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Da sind natürlich alle 14 eingetragen.

Aber, wie geschrieben, nach der Logik der Behörde:

Nur eine der 14 ist arbeitslosenversicherungspflichtig beschäftigt, eine von 14 ist weniger als 10%.

Daher für diese eine kein KuG (für die anderen ohnehin nicht).

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vor einer Stunde schrieb Arni:

 

Na ja, da ist ja jetzt nicht die Rede von einem potenziellem Blockbuster ... "Artemis Fowl’s" würde meiner Meinung nach eh nicht viel reißen. Und "New Mutant" würde ein katastrophaler Flop an der Kinokasse werden.

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Nur mal so für Spass:

Spiegel online

 

Zitat

In Deutschland wurden der Berechnung zufolge etwa 15,6 Prozent der Infektionen entdeckt. Bis Ende März müssten sich demnach mindestens 460.000 Menschen mit dem Virus infiziert haben. Zu dem Zeitpunkt waren offiziell aber nur 61.913 Fälle gemeldet worden.

 

Zitat

... Solange nicht klar ist, wie viele Menschen sich mit dem Virus infiziert haben, lässt sich nur schwer abschätzen, wann die geltenden Kontaktbeschränkungen aufgehoben werden können, ohne dass das Gesundheitssystem kollabiert.

 

 

Oder wohl zumindest gelockert. Kino wird wohl eher später darunter fallen. Juli 2020? Lächerlich.

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Ich würde ja auch lieber morgen auf machen als erst nächstes Jahr.

 

Die Totenanzahl wird aber steigen, wenn die Krankenhäuser überlastet sind, weil wir die Eindämmung absetzen. Siehe Italien(!), siehe Spanien(!). Sind also gleichzeitig viele infiziert, gibt es gleichzeitig viele intensivpflichtige und viele beatmungspflichtige Menschen.

Da wir nur ca. 30.000 Intensivbetten mit Beatmungsmöglichkeiten haben und davon locker 50% für andere Erkrankte genutzt werden, Hätten wir in kurzer Zeit MEHR Tote als z.B. Spanien (Spanien hat etwa halb so viele Einwohner wie Deutschland).

Also in kurzer Zeit haben wir stolze 20.000 Tote, aber ... kann zum 1. Mai sein Kino wieder aufmachen! 🌞

 

Im Laufe der Zeit wird es Lockerungen geben. Aber die Großveranstaltungen werden die letzten sein, die wieder öffnen dürfen!

 

Und Lockerungen wird es geben, wenn genauer feststeht, wo das infizieren stattfindet. Da werden Klamottenläden wieder aufmachen dürfen.

Restaurants sehe ich kritischer (man sitzt sich gegenüber, pustet die Suppe kalt und schwupp ist wer neues infiziert). Und Kinos mit ihren 100 bis >1000 zeitgleichen Besuchern...

 

 

Siehe Graphik:
Bei nur 2% intensivpflichten Menschen haben wir binnen kurzer Zeit 600.000 Anwärter auf ein Intensivbett, wenn wir das Virus einfach machen lassen.
Selbst wenn es nur 1% sind oder gar nur 0,5... Lassen wir das Virus machen, haben wir schnell viele Tote. So ist das einfach! Und das möchte hoffentlich keiner! Auch kein Kinobetreiber!

 

zeit.JPG

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Ulii, sehe ich auch so, und ich denke, realistisch argumentierende Menschen ebenso. Würde man jeden Bewohner in Deutschland eine Einverständniserklärung unterschreiben lassen, in der er/sie akzeptiert zu sterben, wenn kein Intensivbett da ist, dann kann man das mit der Herdenimmunität schnell durchziehen. Bezweifle ich aber, das das alle unterschreiben und sich dann daran halten werden.

Und daher sehe ich auch keine andere Vorgehensweise, als die, sicherzustellen, das es immer genug Betten gibt. Und das dauert halt. Und für den wirtschaftlichen Rest, also das Menschengemachte, da müssen die Menschen endlich mal zusammen eine Lösung finden. Ansonsten bezweifle ich den Fortbestand der Gattung.

Jens

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Ich bin da etwas optimistischer und denke, dass wir in spätestens 3 Monaten unter großen Auflagen (z.B. Mindestabstand bei Warteschlangen 1,5 Meter / frei Sitze und Reihen zwischen den Besuchern / Bereitstellung von Desinfektionsmittelspendern usw.) wieder aufmachen dürfen.
 

Bezüglich COVID-19 gibt es ja derzeit nicht nur die Hoffnung auf einen Impfstoff. Der wird voraussichtlich wirklich erst im nächsten Jahr in großen Mengen zur Verfügung stehen; wenn überhaupt.

Es gibt aber durchaus auch Hoffnungen, dass Medikamente, die schon für andere Krankheiten zugelassen sind, schwere COVID-19 Verläufe lindern können. Wenn durch eines dieser Medikamente die Sterblichkeit massiv gesenkt werden kann, verliert COVID-19 seinen Schrecken.

 

https://www.n-tv.de/wissen/Schwerstkranke-duerfen-auf-Therapie-hoffen-article21700649.html
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/news/artikel/2020/04/06/laeuft-ein-nischenprodukt-zu-voller-form-auf

Edited by EIX (see edit history)

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vor 3 Minuten schrieb EIX:

Ich bin da etwas optimistischer und denke, dass wir in spätestens 3 Monaten unter großen Auflagen (z.B. Mindestabstand bei Warteschlangen 1,5 Meter / frei Sitze und Reihen zwischen den Besuchern / Bereitstellung von Desinfektionsmittelspendern usw.) wieder aufmachen dürfen.

 

Meine grundsätzliche Befürchtung dabei ist, dass die Auflagen werden so heftig sein werden, dass es wirtschaftlicher ist weiter geschlossen zu bleiben. Allein 1,5m Mindestabstand an der Kasse bekommen wir nie im Leben eingehalten wenn es voll werden sollte, was es aber bei freigehaltenen Plätzen und Reihen eh nicht wird - dafür hat man wieder das normale Level an Betriebskosten. 

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Vermute ich auch. Mal sehen, was die Verleiher fürs Autokino für Konditionen wollen. Die, die jetzt für ein paar Monate in Planung sind.

Jens

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Das ist kein Plan, sondern einfach nur eine Auflistung und Betitelung der zu nehmenden Hürden auf dem Weg zurück in die Normalität.
"Easy Money" für die beauftragte Agentur.

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