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F. Wachsmuth

Challenge: Framescanner für < 350€ bauen

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Ich finds gut! Aber Schrittmotor, wenn man auch einen vorhandenen DC-Motor nutzen kann? Noris haben meines Wissens alle DC-Motoren. Es gibt noch einen Grund, warum ich Noris wollte: die drücken den Film von der Lampenseite her an, weshalb es keine Schärfesprünge bei wechselndem Filmmaterial gibt. Ich möchte vermeiden, ständig nachfokussieren oder weiter abblenden zu müssen. 

Ein weiterer Vorteil der zweiter Verwendung des DC-Motors ist, dass man problemlos Und schnell Rangieren oder Zurückspulen kann. Auch eine Echtzeitabtastung (geregelte 25fps und Kamera im Videomodus) wäre damit machbar — natürlich mit etwas geringerer Qualität. 

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Der Eumig hat mich 8 Euro in einem Sozialflohmarkt gekostet. Ich wollte immer mal was mit Steuerungstechnik (Raspi, Arduino, Schrittmotor, etc.) ausprobieren, da ich 

überhaupt keine Ahnung von Elektrik habe. Plus und Minus kenne ich, bei Masse wird's schon kritisch.

Falls mir ein günstiger Noris über den Weg läuft, werde ich bestimmt zuschlagen und mit mehr Wissen um das Thema etwas feineres bauen.

Mein Vater hat früher privat Super 8 gefilmt, da ist noch einiges zu scannen.

Grenzen gibt es nicht, das nächstgrößere währe dann 16 mm.
VG

  

Ach ja, ein Labornetzteil habe ich mir auch bestellt. Meine Frau weiß noch nichts davon :(.

 

Edited by superkowski (see edit history)
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Es geht voran, aber langsam, und mit den üblichen kleinen Rückschlägen, aber das macht nichts, das muss so.

 

Mein erdachter Einstellschlitten taugt. Die Feineinstellung geht sehr bequem, und stabil ist er auch, ausserdem wirklich spielfrei. Unpraktisch ist allerdings die Höhenverstellung, denn die ist nicht über so einen "Feintrieb" wie X- und Z-Achse machbar. Nervig wird das, wenn man auch N8 formatfüllend aufnehmen will. Da muss ich noch mal drauf rumdenken.

 

Was mir auch erst heute auffiel: In den Video-Modi hat die Kamera gegenüber Still-Photos natürlich einen Crop-Faktor. Da reicht dann der 35 mm lange Zwischenring. Nur sitzt meine Rohrschelle dann an der falschen Stelle. Auch da muss ich noch einmal nachdenken — oder mich einfach erstmal auf Standbild (also EInzelbildscans) beschränken und nicht von vornherein so flexibel sein wollen. Wege verbauen will ich aber auch nicht. Also: Nachdenken.

 

Für die LED habe ich ich eine KSQ gebaut, mit 19,3 V und 450 mA hat sie ein wirklich nahezu perfektes Spektrum. Einen Nachteil hat dieser "Ra 98+ COB" aber: 80% der Energie werden zu Hitze, sie ist halt nicht auf Effizienz optimiert. Ich muss als etwa 7 W der 9 W verheizen, wenn ich mich nicht verrechnet habe, sollte der bestellte Kühlkörper mit 3,5 K/W ausreichen. Wen nicht, kommt ein kleiner Lüfter obendrauf. Die LED muss ja auch nicht dauerhaft an sein. Volle Helligkeit muss aber schon sein, bei weniger (oder mehr) Strom kippen die Farben etwas, und wer will das. Der jetzige 2 x 2 x 2 Kühlkörper ist auf jeden Fall zu klein zum experimentieren.

 

Und noch mal zur Lichtquelle: Die Ulbrichtkugel ist nicht ganz so problemlos erschaffen wie gedacht. Die erworbenen Tischtennisbälle sind zwar nahtlos und weiss, aber innen hochglänzend. Ein Versuch mit weisser Wandfarbe im Inneren schlug fehl, die Farbe beeinträchtigt mir das Spektrum zu sehr. Wie aber bringe ich das 0,7 µm feine Bariumsulfit im Inneren auf, ohne dass es mir alles vollstaubt? Ich habe jetzt einiges probiert:

  • Sprühkleber in den Ball geben und danach einen Teelöffel des Bariumsulfat rein, schütteln. Nach Trocknung hatte ich etwa 2 mm mattes, weisses Bariumsulfat an den Innenwänden kleben, allerdings nicht wirklich fest. Jede Berührung sorgt für Staub. Und ABkratzen ließ es sich auch zu leicht.
  • Einmischen in Klarlack? Nicht gut. Die Oberfläche bleibt recht glänzend und das ganze wird beim Trocknen gelblich/bräunlich.
  • Lange lange suchen und endlich das originale Kodak-Patent finden, in dem die haltbare, matte, gleichmässige Beschichtung mit Bariumsulfat beschrieben ist. Dazu Polyvinylalkohol kaufen, als "Trennlack" kostet der sehr wenig. Die Mischung und der Auftrag gelingen, allerdings ist mein billiger Trennlack trendy in blau eingefärbt, die Ulbrichtkugel daher jetzt innen hellblau. Vielleicht taugt sie so für Negativfilm, aber das ist nicht was ich will. 
    Status: Out of Tischtennisbälle. Ein paar neue Bestellen, und ebenso farblosen PVA. 

Ich merke gerade, dass ich viel Zeit in die Ulbrichttkugel investiert habe, aber es ist ja schliesslich auch Hobby und das Forschen ist mir wichtig. Vielleicht hätte es auch ein Stück einfaches mattes Acrylglas getan? Vielleicht falle ich darauf noch zurück, erst wird noch ein Anlauf mit der Kugel gemacht. Das offenabr funktionierende Rezept für den Spektrumneutralen Schwerspatlack:

  • 100g Bariumsulfat
  • 65 ml Ethanol 95% (Brennspiritus)
  • 35 ml Aqua Dest
  • 20 ml einer 5% Polyvinylalkohol-Lösung (aka PVA, Trennlack)
  • Sehr gründlich mischen, ich habe Magnetrührer und Fischchen genommen, damit das Baryt nicht klumpt und mir der Arm nicht abfälllt.

Eine dünne Schicht auftragen (in den Tischtennisball gießen, kreisen lassen, wieder hinausgießen). 10-15 Minuten warten, Zweite Schicht. Noch zweimal warten und zwei mal Gießen macht vier Schichten, das sah schon sehr gut aus. Andere nehmen 8 Schichten, haben aber auch kürbisgroße Kugeln. Ich denke, mein nächster Versuch bekommt noch einen Schluck mehr Ethanol zur Verdünnung und dafür zwei Schichten mehr. 

 

Ach ja, und ich habe das Gate meines Noris aufgefeilt, um nicht auf die enge Projektormaske beschränkt zu sein. Leider habe ich meine alten, aber recht guten Feilen verliehen und sie hängen Coronabedingt in Südafrika fest. Die Idee, ein 12er-Nadelfeilenset für €5,40 aus dem Baumarkt tue es doch auch, die war ein Fehler. Meine Güte, was für ein Schrott. Gut, das Bildfenster ist jetzt vergrößert und alles funktioniert, aber dafür hat es jetzt runde Ecken. Merke: Bei Feinwerkzeug zu sparen ist kein Sparen, es ei denn man setzt es genau einmal ein und kann mit Kompromissen leben. (Neue Pferd-Feilen bestellt)

 

Ich drücke mich noch davor, Python zu lernen, bin eben ne alte C-Sau. Es sieht so einfach aus, dass es mir verdächtig vorkommt. Naja, man wird sehen.

 

Edited by F. Wachsmuth (see edit history)
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Hoffentlich schmilzt dir die aufwendig produzierte Ulbricht Kugel nicht weg.

 

Der Aufwand mit der Kugel ist sicher zu hoch für so einen Scanner. Das soll ja kein wissenschaftliches Messinstrument werden, und weder der Film noch der Sensor sind 'neutral'. Aber wie Du selbst sagst...

 

- Carsten

Edited by carstenk (see edit history)
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Hauptgrund für die Kugel ist, dass ihr völlig ungerichtetes Licht wohl Kratzer am besten kaschiert. Aber wie sehr — das werde ich erst berichten können, wenn die Kugel mal eingebaut war. 🙂

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Wir lesen alle mit Spannung mit, was da passiert.
Und ich muss mir Gedanken machen, welchen Projektor ich opfere und dann nachschauen, ob der auch so geeignet ist, wie dein Noris. Ich hätte ja gerne einen mit 240m Tauglichkeit. Oder wenigstens 180m. Aber so wie ich es sehe, sind die Dualformat S8/N8 alle nur 120m-Dreher.

 

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Der Noris Exclusiv 3000 nimmt 180m Spulen. Sehr oft sehen tut man den aber glaube ich nicht... ich hab nicht einen (eigenen) Film >120m. 🙂

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Ooh, ich habe noch so einige epische Projekte aus jüngeren Jahren, die liegen bei 200m und mehr.

Die würden aber heute bei kritischer Betrachtung wohl auch einiges unter 180m landen.

Edited by Helge (see edit history)

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Sind bei mir jetzt auch keine unüberschaubaren Massen, aber einige sinds eben.

z.B. USA (1995) 3 x 180 m

oder Island > 200 m

und noch eine Hand voll andere Filme.

Der Rest ist auf überspielfreundlichen 120ern oder kleiner.

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vor 9 Stunden schrieb F. Wachsmuth:

 

. Wie aber bringe ich das 0,7 µm feine Bariumsulfit im Inneren auf, ohne dass es mir alles vollstaubt? Ich habe jetzt einiges probiert:

Mein erster Gedanke war gelöschter Kalk vielleicht. Die Grundierung alter Meister.

In alten Büchern ist auch noch vieles verborgen.

 

https://books.google.de/books?id=F8p_BwAAQBAJ&pg=PA589&lpg=PA589&dq=gelöschter+kalk+bariumsulfat&source=bl&ots=UEkue3qwWI&sig=ACfU3U0nMvpCMrmujp5LcmgBELiKLbnz-Q&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiDsOn18ZnqAhVB2aQKHWyzCHoQ6AEwBHoECAoQAQ#v=onepage&q=gelöschter kalk bariumsulfat&f=false

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Jetzt bin ich mir nicht mehr so sicher, ob die Beleuchtung mit der Ulbricht-Kugel und der Beschichtung so zielführend ist. Die Beschichtung mit Bariumsulfat ist zwar eine technische Herausforderung insbesondere weil der Tischtennisball nicht gerade groß ist. Und dann braucht es zwei Öffnungen eine für "Licht rein"und eine für "Licht raus". Es gibt Schwingungen vom Projektor und wenn das BaSO4 nicht 100% stabil hält und dann noch ein Kühlgebläse, da bin ich skeptisch, dass das nicht auf dem Film landet.

Eine andere Möglichkeit wäre eine dünne Teflonplatte, von hinten durchleuchtet. So wird es in den Umbauempfehlungen für Diaprojektoren gemacht mit einer Halogenlampe mit reduzierzer Leistung.

 

Ulrich

Edited by uhuplus (see edit history)

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Mit PVA krümelt da nichts. Zumindest bringe ich den Versuch jetzt noch zu Ende, nur dann hab ich was gelernt. 🙂

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Ich hätt's vermutlich zuerst mal mit ner Styroporkugel versucht (die gibts ja auch in klein als Halbschalen). Da muss man natürlich auch mit der Temperatur aufpassen. In meinem Vergrößerer ist die Farbmischkammer auch ein Styroporblock.

 

- Carsten

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Kurze Zwischenmeldung: Es geht gut voran, jetzt am Wochenende hab ich auch wieder was geschafft. 
 

Ich hab unheimlich viele Fotos gemacht, genaue Anleitung kommt später dann auf Filmkorn. Hier ein paar Zwischenschritte:

 

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Die Lichtquelle ist fertig und funktioniert ganz vorzüglich. Der Pingpongball ist innen mit 6 Schichten Bariumsulfat beschichtet und reflektiert wunderbar. Oben Im rechten Winkel zum Austritt tritt die LED ein, die auf einen 40x40mm Kühlkörper montiert ist. Da sie 80% ihrer 9W in Wärme abgibt, ist noch ein alter Lüfter drauf (ebenfalls 40x40). Ist für 12V gedacht, läuft hier aber mit 5V und daher flüsterleise. So wird die Lampe gerade eben mal handwarm. 
 

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Hier sieht man den "XYZ-Block", auf dem  eigentlich die Kamera sitzt. Mit den Rändelschrauben Kann man sie schön präzise ausrichten. 
 

Vorne rechts der Prototyp-Controller, hier noch mal im Detail:

 

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Oben links zwei Gleichrichter, die 36V des Trafos für den Motor versorgen die Lampe und den Motor. Die 12V/8A-Wicklung war eigentlich für die Kaltlichtspiegellampe vorgesehen, jetzt versorgt sie (auf 5V runter gebuckt) den hungrigen Raspi und den kleinen Atmega vorne. Das Ding mit der Spule in der Mitte ist die KSQ für die die LED (450mA, 20V Vf, 6€), das kleine Ding darüber (an dass die beiden Kabel gehen) eine moderne H-Brücke (5€) für den Motor. Der olle L298N wurde mir zu warm. Dieses Ding steuert Motoren bis 40V und 3.6A und braucht nicht mal einen Kühlkörper. 
 

Die 8 Tasten vorne sind "Bastelhilfe" zum Rangieren des Projektors (Einzelbild/Dauerlauf), An- und Ausschalten der Lampe, so wie Starten des Scanvorganges. 
 

Heute habe ich die Steuersoftware (nur für Motor und Lampe bisher) fertig bekommen und sie funktioniert prima, ganz ohne Schrittmotor. Das Gate habe ich eben auch noch aufgefeilt (diesmal mit guten Feilen und geraden Kanten). Nächstes Wochenende will ich dann Raspi und Arduino per I2C zum Plaudern bringen. 
Macht Spaß!

Edited by F. Wachsmuth (see edit history)

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Hier noch ein (noch gecroptes) Einzelbild eines schnellen Tests vorhin. Oben das Kamera-JPEG, unten das entwickelte Raw. Ich glaub ich bleibe bei Einzelbild-RAW-Abtastung. 🙂

 

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Tolle Qualität der Raspicam! [Man kann sogar sehen/lesen, dass die Fotografin mit einem Fujinon 18-55mm/2.8-4 fotografiert...]  

 

Wie prozessiert Du das RAW der Raspicam? (Das liegt doch noch in einem proprietären Format vor?!?)

Edited by fcr (see edit history)
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Positives Mini-Update für heute (hatte nur sehr wenig Zeit): Was Negativscan angeht, bin ich grundsätzlich sehr zuversichtlich. Mein Teststück hier ist zu schlecht zum Teilen, den ColorNeg-Testfilm muss ich erst noch aus seiner 240m Rolle rausschneiden, dafür ist es hier aber gerade zu staubig.

 

Kleiner Rückschlag: Ich hab beim Basteln den Greifer des Noris gelöst und damit natürlich verstellt. Nach langem friemeln hatte ich es jetzt wieder, dachte ich — aber nun lässt sich der Bildstrich nicht mehr in vollem Umfang einstellen. Da muss ich noch mal ran.

Greifer einstellen bei S8 ist ohne die vorgesehenen Spezialwerkzeuge (Testfilmstück aus Stahl etc) offenbar eine extreme Geduldsprobe.

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@Friedemann

leider hat sich in den letzten Tagen hier nichts mehr getan (zumindest wurde nichts berichtet). Ich hoffe die Sache geht weiter und in nicht allzulanger Zeit gibt es eine Bauanleitung, mit der ich einen Framescanner nachbauen kann. Einen Projektor habe ich mir schon besorgt.

 

Das soll jetzt kein Drängeln sein, ich bin nur seeeeehr interessiert.

Grüße

 

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Ja, ich hatte sehr viel Arbeit und mindestens eine Woche geht das auch noch so weiter. Aber ich bring das zu Ende. 🙂

 

Ich hab die MDF-Teile übrigens 10-Fach zuschneiden lassen, war Quasi genauso teuer wie zweifach. Davon kann ich daher bei Interesse gern ein paar Sätze abgeben. 

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Kurzes Update, da ich endlich einen Schritt weiter bin.
Die nächste Hürde war, den Projektor-steuernden Arduino mit dem Raspberry Pi sprechen zu lassen. Und da bin ich zunächst gegen ein paar unerwartete Hürden gelaufen, aber jetzt funktioniert es zuverlässig und wie gewünscht (und ich habe eine Menge gelernt).

Nochmal verzögert wurde alles dadurch, dass ich auf dem Raspi mit Python arbeiten will/muss, von Haus aus aber in C zuhause bin, und ein alter Gelegenheitsprogrammierer lernt nicht mehr so schnell mal eben was ganz neues wie das früher ging 🙂

 

Für die technisch interessierten: Ich wollte zur Kommunikation den I2C Bus nutzen, da beide µC den ja "an Board" haben. Was ich erst nach einer ganzen Weile kapiert habe: Der Raspi kann bei i2c nur i2c-Leader sein, nicht i2c Follower. Ich hätte das gern andersrum gehabt, da der Arduino die steuernde EInheit ist, und der Raspi "nur fotografiert". Nun mache ich es eben andersrum, der Raspi fragt den Arduino alle 100 ms ob es was zu tun gibt, und der Arduino sat halt "Nö" oder bei Bedarf entsprechend "Bescheid". Bis der Raspi dann wiederum sagt, dass er fertig ist und bereit ist zur nächsten Aufnahme.

 

Der nächste Schritt ist es jetzt, die Kamera aus Python heraus so anzusteuern, wie ich das haben will — mit festem ISO Wert, fester Belichtungszeit etc. Und, zum Einstellen, einem entsprechend eingestellten Vorschaubild und Möglichkeit zum 100% Zoom, damit man gut scharfstellen kann. Ich vermute, vorm Wochenende werde ich dazu aber nicht kommen.

 

Aber immerhin: Es geht voran! 🙂

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Ah, vielen Dank, Andreas!

 

das habe ich schon mal gesehen, ich glaube, @Patrick Müller hat sich das Ding auch mal nachbauen lassen. Spannende Sache. Ich glaube aber da gibt es fur mich wenig "abzugucken", denn das Projekt da basiert komplett auf dem Raspi. Bei mir ist steuerndes Gerät ein Arduino, der Raspi quasi nur "Digitalkamera". Aber ich gucke mit noch mal genauer an. 🙂

Am Wochenende werde ich wieder ein paar Stunden Zeit fur mein Projekt finden. Und morgen ist ja schon Freitag ❤️

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Hi Friedemann,

 

ja der ganze Steuerungsteil wird für Deinen Aufbau sicher nicht passen.

Andere Teile könnten für Dich interessant sein: z.B. der Weissabgleich oder das enfuse-script.

 

vor 49 Minuten schrieb F. Wachsmuth:

Am Wochenende werde ich wieder ein paar Stunden Zeit fur mein Projekt finden

Ich hab ja bei Deinen vielen Projekten sowieso manchmal den Verdacht, dass Deine Tage länger sind als 24h.  🙂

 

Gruß,

Andreas

 

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