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Beliebte Inhalte
Anzeigen von Inhalten mit der höchsten Reputation auf 23.04.2026 in allen Bereichen
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Das legendäre Oberhausener Filmfestival hat seinen Hauptpreis im deutschen Wettbewerb an Dagie Brundert für ihren Super 8-Film "Audry Lornacle or 14 Days in DJ’s House" gegeben: https://www.kurzfilmtage.de/de/presse/detail/die-preistraeger-der-72-kurzfilmtage/ "Brundert, die seit vielen Jahren mit Super 8 arbeitet, dokumentiert hier einen zweiwöchigen Aufenthalt in Derek Jarmans Cottage an der englischen Küste. „Eine vergnügte Traumnovelle, deren […]filmische Gestalt getragen wird von ihrer persönlichen Erzählung und von ihrem einmalig kreativen Umgang mit dem Filmmaterial“, urteilte die Jury." Hier ist der vollständige Film:6 Punkte
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Was soll so ein Kommentar nur? Andere sammeln jede erdenkliche Nizo und benutzen doch nur ein oder zwei davon. Oder haben mittlerweile Dutzende an Spitzenmodellen und Filmen mit jeder davon ab und zu mal, oder auch fast nie. Erlaubt ist doch was gefällt. Und neue Hardware zumindest diagonal mit etwas Film zu testen ist so klug wie nötig. Ich glaube, rebafilm filmt faktisch und mengenmäßig mehr sinnvolles als 95% der anderen hier. Vom eigenen Gusto abweichende Verbrauchsgewohnheiten Als "unproduktiv und ineffizient" abzustempeln finde ich vermessen und sehr unhöflich. Dieses Forum würde wirklich mehr Freude machen (und auch einladender sein), wenn weniger Rechthaberei und Herablassung bei gleichzeitig mehr Toleranz und Freundlichkeit die Norm wären.6 Punkte
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gute Idee, und auf einer Lichtung spannen wir eine Leinwand zwischen zwei Bäume und bauen den Projektor auf…. 🤪6 Punkte
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8 enthusiastische Freunde des Super 8 Formats auf einer Kassette Wittner Wolfen Color 200. Gedreht mit der ELMO Album 3600 und ihrem 4,6 mm Weitwinkel. Entwickelt & gescannt bei Gauge Film in Großbritannien. Hier entlang:5 Punkte
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Ach nein, bei uns in der Nachbarschaft gehts eigentlich Recht ruhig zu. Einmal im Jahr dann Kino für alle und es passt 😉5 Punkte
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Anfang der Siebziger Jahre war das Filmzentrallager Stöhr noch in der Trogerstraße 32 in unmittelbarer Nachbarschaft zum Klinikum Rechts der Isar. Um die Ecke in der Perfallstraße wohnte der bekannte Filmschauspieler Ralf Wolter. Der Lagerleiter, Herr Wagner, wurde immer nur mit Herr "Major" angesprochen. Ich war damals ein 18-jähriger Frischling und war eigentlich in Bayreuth, wo der Stammsitz der Firma Stöhr war, beheimatet. 1970 trat ich einen Job in München an. Geld für ein Auto hatte ich damals nicht. So bin ich immer mit dem Film-LKW, genannt der "Film-Koffer", weil er einen Kofferaufbau hatte, in dem in den Seitenwänden Fenster eingelassen waren, in denen immer die neuesten Kino-Film Plakate hingen, von Bayreuth nach München gekommen. Früh um 4 Uhr musste ich mich immer am Betriebsgelände von Stöhr in Bayreuth einfinden. Die beiden Stöhr Brüder Hans und Fritz nannten mich immer Hauptmann, weil ich bei der Feuerwehr war. Wenn es umgekehrt in die Heimat gehen sollte, kam ich immer am frühen Nachmittag in der Trogerstraße an und half bei der Beladung des Filmkoffers mit, bevor es Richtung Bayreuth ging. Die großen schwarzen und sehr stabilen Kartons, mit Schnüren verschlossen, mit den Filmkopien kamen immer über ein Förderband aus dem Kellerfenster heraus. Manchmal nahm mich auch der ehemalige Rallyfahrer Hans Stöhr mit seinem BMW 3.0 mit nach Hause. Einmal war die Rekordzeit von der Trogerstraße ins Bayreuther Zentrum 1 Stunde und 33 Minuten und ich froh war unversehrt in Bayreuth aussteigen zu können. Da ich im Schichtdienst arbeitete und somit oft während der Woche auch freie Tage hatte, bürgerte es sich ein, dass ich oftmals als "Stadtfahrer" mit dem Mercedes Bus aushalf. Die Fahrten gingen immer zwischen Zentrallager, Filmverleihern und Filmproduzenten hin und her. So kam ich oft beim Constantin Film beim Harras vorbei. Einmal war mein Auftrag einen großen dicken Umschlag zur Firma Roxy Film nähe Matthäser zu bringen. Ich staunte nicht schlecht, als die Türe von Luggi Waldleitner persönlich geöffnet wurde. "Wart mal einen Moment" meinte er. Zurückgekommen drückte er mir einen Zwanzigmarkschein in die Hand. 1971 war das kein alltägliches Trinkgeld für mich, weshalb ich es nie vergessen habe. Später als ich mir ein Auto leisten konnte, ist die Verbindung zum Filmzentrallager leider abgeklungen. Dann kam ich noch zu einem anderen Nebenjob, nämlich als Filmvorführer. Ich hatte in Bayreuth familiäre Beziehungen zu einem Filmtheater Betreiber, der drei Kinos in der Stadt hatte. Meine Mutter hat dort nach dem Krieg gearbeitet und so kam es, dass auch ich immer aushilfsweise dort arbeitete und zum Film vorführen angelernt wurde. Dieser Theaterbetreiber hatte gute Verbindungen zur Ilse Kubaschewski. Und so kam es, dass ich aushilfsweise im Gloria Palast in Laim Filme vorführen durfte. Die Filmmaschinen waren derzeit schon von Kohle auf Xenon umgerüstet. Nur die Diaprojektoren für die Werbung wurden noch mit den Kohlestäben betrieben. Das war für mich völliges Neuland und deshalb hat es immer mal die Glasscheiben der Diarahmen wegen Überhitzung zerrissen und so manches Dia war im Eimer. Sehr lange ist es her, aber ich habe diese schöne Zeit niemals vergessen. Schade, dass es den Gloria Palast in Laim nicht mehr gibt.5 Punkte
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Verrückte Geschichte. Ich frage mich zusehends, warum überhaupt noch analog gefilmt werden soll, wenn es immer mehr darum geht, (Negativ)-material zu scannen und mit KI zu optimieren, um möglichst nah an Videoqualität heranzukommen. Den analogen Umweg und die Kosten für Film, Entwicklung, Scan, Rechner und Software kann man sich dann sparen. Wenn schon, dann auch Projektion!4 Punkte
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Kein Grund, ihn zu beleidigen. Wenn man den „Sommerurlaubsfilm“ aus Preisgründen schon vor Jahren von 3 auf 2 Kassetten kürzen musste, dann kann man ihn theoretisch natürlich noch auf 1 Kassette kürzen. Aber dann lohnt es sich nicht mehr, die Kamera überhaupt noch einzupacken. Also nimmt man gleich eine Kürzung auf 0 Kassetten vor. Das hatte man bei den anderen Urlauben ja auch schon gemacht. Es ist ja nicht nur der Film, der die letzten Jahre immer teurer geworden ist, sondern auch die nicht mehr inkludierte Entwicklung - und alles andere auch (Miete, Strom, Lebensmittel,…). Jetzt kommt vermutlich die übliche Litanei, dass das ein Hobby sei und man dann dafür auch mal einen Monat auf jegliche Nahrungsaufnahme verzichten können müsse. Und die, die am lautesten schreien, haben dieses Jahr aber auch noch keinen einzigen Meter belichtet…4 Punkte
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Nach längerer Winterpause ist es wieder so weit, meine Ag hat ein neues Filmchen veröffentlicht. Diesmal war die gute alte Abklebetechnik in meinem Experimental-Curriculum dran. Zunächst haben wir UN54 gegen Fomapan 100 Cine getestet und uns für letzteren entschieden, da postitive und negative Aufnahmen bei diesem Film besser ausgewogen auf den Schirm kommen. Dann ging es ans Überlegen, was wir aufnehmen können. Der Wechsel von Positiv und Negativ allein drückt ja schon eine gweisse Hektik aus, zusammen mit Zeitrafferaufnahmen wird das Ganze noch unübersichtlicher. Und wenn wir schon die Hektik des Schulalltags auf Film bannen wollten, mussten natürlich auch viele Leute drauf sein, die man aber, der Datenschutz klässt grüßen, nicht wirklich erkennen darf. Eigentlich wollte ich einen Rollstuhl für echt Kamerafahrten. Ich konnte aber keinen organisieren. Es wurde dann also ein einfacher Schreibtischstuhl auf Rollen, der mit Kameramädchen und -jungen drauf wild durch die Pause geschoben wurde. Was dann folgte war natürlich eifriges Abkleben und hin- und herentwickeln.4 Punkte
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Hans war ja auch ein passionierter Filmmusikfreak. So war es im 1982 gelungen für AFN Stuttgart gemeinsam mit seiner leider schon sehr früh verstorbenen Lebensgefährtin Yvonne Mason ein Interviewtermin mit Miklos Rozsa in Rom zu bekommen. Spannend dabei die Frage, wie Rozsa zur Zusammenarbeit mit John Wayne für GREEN BERETS kam.4 Punkte
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 2. MICHAEL 3. DER SUPER MARIO GALAXY FILM 4. DER ASTRONAUT - PROJECT HAIL MARY 5. MET OPERA LIVE - EUGEN ONEGIN 6. LEE CRONIN'S THE MUMMY 7. ROSE 8. DAS DRAMA 9. DER WUNDERWELTENBAUM 10. HOPPERS Weitere Neustarts: 14. TOM UND JERRY - DER VERLORENE KOMPASS 15. PATRIOT 19. MEINE WIEDERGEBURT ALS SCHLEIM IN EINER ANDEREN WELT: DER FILM 22. DER FROSCH UND DAS WASSER 26. AMERICAN SWEATSHOP Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,3 Mio. Besuchern liegen ...4 Punkte
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Moin @Friedemann Wachsmuth und @Martin Rowek Danke für Eure Kommentare und Vorschläge. Es ist so, dass wir zunächst eine antike Kondensor-Linse eingebaut haben, die im Vergleich zu anderen vorhandenen Kondensorlinsen den besten Effekt erzeugt hat. Tatsächlich sehen wir das aber auch so, dass bei der Lichtausbeute noch Luft nach oben ist. Allerdings sind wir alle drei keine Fachleute für Optik. Wenn Ihr also konkrete Ideen oder Vorschläge habt, wie oder wo wir uns die nötige Expertise hinzuziehen oder selbst aneignen können, dann sagt uns doch bitte Bescheid, am besten direkt per Email an filmi@gmx.de Die Wasserkühlung allerdings ist tatsächlich sehr viel leiser als jeder luftgekühlte Kühlkörper oder Lüfter, die würden wir auch bei schwächeren LEDs einbauen. Es ist sogar so, dass der Hersteller Getian inzwischen selbst wassergekühlte LEDs anbietet. Da wir direkten Kontakt mit der Firma hatten, gab es einen regen Austausch. Wir haben dann auch unser Projekt erläutert. Und zwei Jahre später tauchten dann die wassergekühlten LEDs auf deren Webseite auf. China halt... Beim Stepper-Motor bin ich auch skeptisch. Es ist ja nicht so, dass diese Möglichkeit nicht in Betracht gezogen worden wäre. Da unser Projektor auf der Entwicklung eines tragbaren, akkubetriebenen Projektors von Mire aufbaut, bei der auch Zach Poff maßgeblich beteiligt war, gab es hier bereits massig Erkenntnisse und eine entwickelte Steuerung. Auch auf diesem Gebiet bin ich kein Experte, ich habe aber einer sehr langen Diskussion beigewohnt, in der die Vor- und Nachteile diverser Motor-Technologien diskutiert wurden. Erklärtes Ziel des Projektes war übrigens nicht weniger Mechanik – die Idee war, die Mechanik zu behalten, denn diese wurde jahrzehntelang von hochbezahlten Ingenieuren entwickelt - warum sollte man das ersetzen? Stattdessen wollten wir die antike Elektronik durch moderne ersetzen und viele viele Features einbauen, die in erster Linie für Künstler interessant sein könnten, die live und performativ mit Film arbeiten. Das ist natürlich eine Zielgruppe, die hier im Forum unterrepräsentiert ist. Aber das erklärt vielleicht die vielen verrückten und womöglich unsinnig erscheinenden Funktionen... bis die Tage! ;B4 Punkte
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Finde den Thread hier prima, inspirierend und beeindruckend. Schön zu sehen, wie die Maschine wieder in neuem Glanz erstrahlt, und auch wie hier die "alten Hasen" gemeinsam nach Kräften beitragen. Bitte fortführen.3 Punkte
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Nee, davon steht eine bei mir 😉 (30 EC II) (Die einzelne aus dem Neubau). Die etwas ältere EC aus Studio 6 (? - im Gebäude in dem auch das Atelier mit den U2 war) ging ebenfalls an ein gut Bekanntes Forummitglied. Die beiden FP30 E-S (?) aus dem SDDS Mischkino gingen leider in die Sammlung der Dt. Kinemathek und gammeln dort jetzt vor sich rum...3 Punkte
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Nachtrag 2: Im Anschluß an die Metalldampf-Versuche kam eine chinesische cob-LED 100W zum Einsatz und ich habe die Abstrahleigenschaften ohne und mit Kondensor überprüft. Die LED wurde mittels Labornetzteil soweit bestromt, dass nahezu alle LEDs auf dem Träger aktiv waren (die streuen in den Daten und beginnen nicht zeitgleich zu emittieren). Damit man sich nicht die Finger verbrennt bzw. noch halbwegs was erkennen konnte habe ich die LED nicht voll ausgefahren. Das aufgelegte Papier zeigt eine ungleichmäßige Farbverteilung: weiße Fläche mit bläulichen Punkten direkt über den LEDs, je nach Distanz. Das Foto vermittelt das leider nur unzureichend: Die China-Kondensorlinse sitzt auf einem Zwischenstück aus metallbedampftem Kunststoff. Dieses Teil soll die seitliche Randstrahlung reflektieren, führt aber in den Ecken zu besonders starken Farbsäumen. Die Abstrahlung wurde wieder mit dem Papierblatt visualisiert: Man sieht, dass die Abstrahlung sehr breit ist. Sodann habe ich die LED versuchshalber auf den Bauer-Kondensor gesetzt: Bei größerem Abstand werden die Farbsäume und die ungleichmäßige Wirkung des Plastik-Randstrahlen Reflektors deutlich sichtbar. Außerdem ein viel zu breiter und nicht auf das Bildfenster fokussierter Lichtkegel. Da eine zweite China-Kondensorlinse vorhanden war, habe ich aus einer Klopapierrolle einen Versuchskondensor gebaut: Auch mit den anderen Linsen ließ sich der Lichtkegel nur unwesentlich kleiner fokussieren; die spektrale Aufspaltung der einzelnen LED-Spots ist augenfällig. Ich habe den Klopapierkondensor provisorisch in den Strahlengang vor der Filmbühne gebracht; die blauen Punkte werden deutlich vom Projektionsobjektiv angebidet. Wählt man eine kleinere Distanz zwischen Kondensor und Filmbühne, ist der Lichtkegel zwar kleiner und gleichmäßiger, aber es stören die Blendenhebel im Selecton. Insgesamt sind die Streuverlußte gewaltig. Ein Versuch mit einer Mattglasscheibe zur Vergleichmäßigung der Farbspots brachte auch nur mehr Lichtverluste. Immerhin hat Eumig mal mattierte Kondensorlinsen verwendet; das ist aber was anderes. Ich habe kurzzeitig mal "Vollgas" auf die LED gegeben, um einen subjektiven Eindruck von der Projektionshelligkeit zu bekommen. Besser als bei dem Metalldampf-Brenner war es nicht. Eher ungleichmäßiger wegen der Farbspots. Es mag bei Diaprojektion vielleicht gehen, für eine Lösung am Selecton ist es m.E. so nicht brauchbar. Allerdings ist mein Vorrat an Linsen beschränkt; bei anderer Ausgestaltung des Kondensors ist vielleicht mehr zu erreichen. Jedoch bietet das Lampenhaus für größere Linsen keinen Platz. Die Versuchsreihe mit dieser LED-Bauform habe ich daher vorerst abgebrochen.3 Punkte
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Es freut mich besonders, dass die Serie bei den Aficionados im Forum so gut ankommt. In aller Bescheidenheit weise ich darauf hin, dass meine Tochter Natalie die initiatorische Koproduzentin für die SR/ARD/ARTE Filmreihe ist. Siehe Endkredits. Nun ratet mal, wer sie zu dem Projekt beeinflusst hat.3 Punkte
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Du kannst es Dir ja offensichtlich noch leisten. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass weniger mehr ist. Es gibt die Möglichkeit weniger Kameras zu kaufen, wenn der persönliche Filmbedarf konstant bleiben soll. oder eben umgekehrt. Manchmal muss man Kompromisse machen. Den Kosum und Besitz zu reduzieren kann unglaublich befreiend und entlastend sein.3 Punkte
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Hier einige Bilder von gewissen Vorversuchen mit Halogen-Metalldampf-Leuchtmitteln. Zunächst hatte ich eine 70W-Powerball HCI-TC (70W/942NDL) provisorisch vorgehängt. Die Kondensoroptik des SII blieb im übrigen unverändert. Leider ist die erste Linse in der unerhörten Hitze des vorherigen Leuchtmittels 700W gerissen. Für die Versuche einstweilen egal. Die Helligkeit war natürlich nicht umwerfend, jedoch ließ der Versuch gewisse Rückschlüsse über die zu erwartende Ausleuchtung des Bildfensters zu, wenn der Brenner -wie der Name Powerball schon sagt- kugelförmig und relativ klein ist. Im zweiten Experiment kam eine 150W CMH von General Electric zum Einsatz; zylindrischer Brenner. Die Abmaße der Leuchtfläche sind näher am Originalleuchtmittel dran. Dafür wurde eine provisorische Sockelaufnahme gefräst: Mechanisch ließ sich das Leuchtmittel gut unterbringen; eine höhere Leistung (250W) wäre wohl besser, aber ich hatte diese 150W-Lampen noch im Keller herumliegen (vor 16 Jahren incl. Vorschaltgerät eingelagert und nie benutzt). Die Fotos entstanden bei nicht abgedunkeltem Raum (geht beim Arbeitszimmer leider nicht), einmal mit Blitzlicht, das andere Mal ohne. Der Lichteindruck ist natürlich insofern irreführend, das der Projektor stillstand. Bei laufender Blende dürfte das Ergebnis deutlich schlechter ausfallen... . Der Laserpointer leistete beim Abschätzen des Strahlengangs gute Dienste. Der rückwärtige Spiegel hatte übrigens eine geringfügige Wirkung, was ich so nicht erwartet hatte. Ob sich mit einem individuell angepaßten Reflektor (poliertes Alublech) noch etwas herausholen läßt, um die Randstrahlung noch auszunutzen bezweifle ich. Einen Versuch dazu werde ich aber noch machen. Vergleichende Messungen mit der zweiten Maschine (mit Halogen-LM) konnte ich noch nicht machen. Dies geht leider nur in den Nachtstunden und erfordert etwas aufwand um das parasitäre Streulicht aus den Projektoren von der Messfläche fernzuhalten. Versuche mit einer 100W-Flächen-LED (Fläche 23 x 23mm) verliefen mit dem Originalkondensor völlig erfolglos; man sieht nur blaue Punkte. Hierzu muß der Kondensor angepaßt werden, um ein verkleinertes Abbild der Leuchtfläche ins Bildfenster zu bringen. Zwei Kondensorlinsen aus chinesischer Quelle sind zwar vorhanden, jedoch läßt sich das Kondensorgehäuse des Projektors nicht umnutzen. Die Tubuslänge reicht nicht. Ich denke, die Luminus-LED ist da definitv die bessere Wahl. Das Ganze unterfangen erhebt keinen Anspruch auf optische Korrektheit. Und gerne gebe ich zu, dass ich von Optik nicht viel verstehe. Versuch macht klug... Martin3 Punkte
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Wir haben mal gemessen; Bauer P8 mit 250w Halogen gegen Selecton IIo mit neuer 900w Xenonlampe bei 45a und bestmöglich justierten Spiegeln. Jeweils mit der 50mm Festbrennweite von isco für 16mm... Ergebnis: gleiche Helligkeit des Bildes auf der Leinwand. Das Xenonlicht wirkte durch die weiße Lichtfarbe heller, war es aber gemessen nicht. (Ist schon ein paar viele Jahre her und war im Moviemento Kino)3 Punkte
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Was für eine traurige Nachricht. Ich war schon einige male bei Hans in seinem Zimmerama, es war immer ein Erlebnis, auch hatten wir stundenlage Gespräche in denen die Zeit wie im Fluge verging. Möge er in Frieden ruhen und möge sein Nachlass nicht zerrupft werden wie bei so vielen verstorbenen Kollegen. Christian3 Punkte
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Ein Reparateur der auf seiner Reparatur-Angebotsseite (für Kameras!) mit "Noch besser wäre eine Digitalisierung auf DVD oder USB-Stick" wirbt, gewinnt mein Vertrauen leider nicht so recht.3 Punkte
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Hier noch ein link zum Datenblatt der LED: https://download.luminus.com/datasheets/Luminus_CFT-90-WDH_Datasheet.pdf3 Punkte
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3 Punkte
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Doch, das habe ich im Auge, heller Gegenstand mit so viel Bildfläche in der prallen Sonne erfordert bei 25 ISO, meine Kodachrome-25-Prägung, Blende 16. Bei ISO 100 folglich, vier Mal empfindlicherer Film, zwei Blendestufen kleiner: f/32.3 Punkte
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Für simples Doppel 8 empfehle ich die einfachen Kodak Brownie 8 (https://www.ebay.de/itm/397549263013), eine wunderschöne oderbare Kamera, mit der ich vor ein paar Jahren einen Deidesheimfilm gedreht habe. Sieht aus wie eine schicke Brotdose, macht aber großes Spaß.3 Punkte
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Was man nun davon hält schöbe ich mal nach hinten. Jedenfalls führt die ja zu einem Zwangs-Einsatz von LED-Technik in der Produktion. Es ging ja hier um den Arri-Produktionsstandort Stephanskirchen und den Abverkauf der Insolvenzmasse von restlos.com. Dort wird hauptsächlich Technik verkauft, die aktuell kaum mehr eingesetzt wird. Darauf wollte ich kurz hinweisen. Unsachlich rumgewitzt: Wer neben einem Windkraftwerk wohnt, der kann dann hier mit ein paar 10KW HMIs seine Modelleisenbahn beleuchten und sich auf einer 4KW Fresnel Halogen seine Würschtel grillen.2 Punkte
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Kleiner Eingriff, weg vom Originalzustand aber einheitlich im Vergleich zur Standard B14. Die Studio-Maschine hat von Haus aus (jedenfalls in der Version, wie ich sie erhalten habe) keinen Zündknopf der am Lampenhaus untergebracht ist. Der Platz an dem dieses Bedienelement typischerweise beheimatet ist, befindet sich mittig zwischen Amperemeter und Stundenzähler. Ich habe also erstmal aus dem kürzlich erworbenen Lampenhaus den Zündknopf ausgebaut, entrostet, gereinigt und die unedlen Metallteile wie Klemmring und Mutter geölt und abgerieben. Im Anschluss wurde mit Stufenbohrer das passende Loch (15,5mm) hergestellt und der Zündknopf eingepasst. Das sind immer nur kleine Arbeitsschritte, nichts für Eilige die ein schnelles Ergebnis erwarten. Foto: Konsole statt ohne - mit - Zündknopf..🙂 Foto unten: Vorarbeit/Aufarbeiten.2 Punkte
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Ich habe mal die "Suchereinblicke" verglichen (Man entschuldige die schlechte Qualität der Handyfotos). 1. Durch das Okular des Arco, bei korrekter Ausrichtung auf das Motiv: 2. Arco nach oben gedreht, Blick durch den Prismensucher der Bolex H8: 3. Blick durch das Octameter, auf 75mm eingestellt: Was schon immer feststand: Das Octameter gibt nur einen groben Vorschlag, was später auf dem Bild sein könnte. Jetzt überlege ich doch, mir so ein Rackover zu besorgen. Mit dem Tele-eigenem Okular könnte man den Parallaxenausgleich ja ganz gut für meine Kamera justieren.2 Punkte
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Ja, aber es ist Teil des Reizes umständliche historische Technik zu verwenden. Ebenso wie die Sucherparallaxlinsen für die kleinen Bolex bei 25cm und 50cm: hat irgendwie Spaß gemacht damit eine Teetasse in Großaufnahme zu filmen.2 Punkte
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SMPTE scheint da aber anderer Meinung zu sein (nicht dass es mir persönlich nicht ein bisschen "egal" wäre), aber der Vollständigkeit halber: https://journal.smpte.org/periodicals/SMPTE Journal/102/8/23/07238654.pdf2 Punkte
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Für diese nervigen Wasserzeichen und den Zeitstempel kann ich leider nichts, aber ich finde den Film dennoch interessant und wollte ihn Euch nicht vorenthalten:2 Punkte
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Ich kann jetzt nur von uns sprechen, der Show-Fault/IMB von Doremi verarbeitet das Audiosignal via HDMI bei uns problemlos und speist es als 5.1 Audiosignal in den Prozessor ein, der ist hier ganz normal auf "DCI Input" eingestellt.2 Punkte
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Genau so war es. Es werden jährlich übrigens etliche hunderte Millionen an EU-Fördermitteln nicht abgerufen, wer Lust auf die zugehörigen Verfahren hat, kann hier also sicherlich was bewegen. Macht aber eher wenig Spaß. Super 8 ist aber auch einfach zu sehr ein reines Luxusgut, die Diskussion dazu also ziemlich frommes Wunschdenken. 🙂2 Punkte
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Nachtrag 1: Mit dem Laserpointer (sozusagen "rückwärts" ins Projektionsobjektiv eingestrahlt) habe ich versucht, die Aperturen abzuschätzen. Der Strahl trifft den Brennerzylinder und man kann durch "Abscannen" mit dem Laser (verschiedene Einstrahlwinkel lateral und in der Höhe) sehen, welcher Sektor auf der Zylindermantelfläche des Brenners aktiv an der direkt auf den Kondensor gerichteten Lichtemission teilnimmt. Der Sektor befindet sich auf der Position des Glühfadens der entfernten Halogenlampe, das Foto zeigt die Position bei seitlicher Einstrahlung; bei genau zentrischer Einstrahlung liegt der Laserpunkt natürlich exakt in der Mitte der Zylindermantelfläche (nicht fotografiert): Wie man sieht, ist nur ein geringer Flächenanteil des Brenners ausgenutzt; alles andere geht als Streulicht verloren. Hieraus läßt sich schließen, dass es sinnlos ist, ein noch stärkeres Leuchtmittel einzubauen. Denn die Brennerfläche (und Durchmesser) wäre zwar größer, läßt sich aber bei gegebenem Strahlengang ebenfalls nicht ausnutzen. Ebensowenig kann man die Lichtstrahlen des Streulichts "um den Brenner herumbiegen". Sie fallen dann seitlich in einem zu flachen Winkel in den Kondensor und laufen dort ohne irgeneine Erhöhung des effektiven Lichtstroms gegen die Objektivwandungen. Die Idee war nun, mit Hife eines abenteuerlich zurechtgebogenen, zylindrischen Reflektors einen Teil des Streulichtes direkt auf den Brenner zurückzuspiegeln in der Hoffnung, daß dieser matte Keramikkörper dadurch zusätzlich aufgehellt wird ("return to sender"). Die zusätzliche Erhitzung -so meine Annahme- wird das elektronische Vorschaltgerät wohl hoffentlich ausregeln. Na ja; der Effekt war ebenfalls nicht signifikant; eine merkbare Zunahme der Helligkeit auch damit nicht zu erreichen. An diesem Alureflektor konnte man sich allenfalls in kürzester Zeit die Finger verbrennen. Erst bei Annäherung auf 1-2mm Abstand zum Außenkolben ließ sich eine geringe Veränderung der Leuchtdichte auf dem Projektionsschirm wahrnehmen. Ohne laufende Gebläsekühlung habe ich das aber vorerst nicht weiter vertieft um die Lampe nicht zu gefährden. Auch ist das verwendete Reflektormaterial von mangelhafter optischer Beschaffenheit...2 Punkte
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Here we go again ... Do -Sa (3 Tage) - Ranking nach Umsatz 1. DER TEUFEL TRÄGT PRADA 2 2. MICHAEL 3. BILLIE EILISH 4. NÜRNBERG 5. DER SUPER MARIO GALAXY FILM 6. MORTAL KOMBAT 2 7. DER ASTRONAUT - PROJECT HAIL MARY 8. LEE CRONIN'S THE MUMMY 9. WHISTLE 10. ROSE Weitere Neustarts: 13. DER VERLORENE MANN 22. DAS GEWICHT DER WELT 26. NACHBEBEN Gesamtwochenende (Do-So) sollte bei ca. 1,1 - 1,2 Mio. Besuchern liegen ...2 Punkte
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In unserer Hauptschule gab es auch ein Fotolabor, aber das war fest in der Hand unseres Kunstlehrers. Nur er benutzte es, was echt schade war. Ich hätte gerne das Selbstentwickeln gelernt. Doch er lies das nicht zu, warum auch immer. In der achten Klasse habe ich damals mit meiner Revue S8 S6 einen Aktionstag unserer Klasse festgehalten. Die Stadt Saarbrücken veranstaltete eine sogenannte Frühjahrsputz-Aktion. Man zog mit großen Mülltüten und Gummihandschuhen "bewaffnet" durch die Gegend und sammelte Müll ein. Ein Klassenkamerad hat sogar zusätzlich noch fotografiert. zwar nur mit einer Pocketkamera, aber immerhin. Das Geld für die Filme, haben alle Klassenmitglieder größtenteils gespendet. Den Rest zahlte ich von meinem spärlichen Taschengeld. Schon 14 Tage später, war der Film zur Vorführung fertig und es hat sich jeder darüber gefreut, dass er darin auch zu sehen war. Das Mülleinsammeln haben wir sogar bezahlt bekommen. Wir bekamen 50 DM für die Klassenkasse. Wir waren die einzige Klasse der ganzen Schule, die bei dieser Aktion mitgemacht hatten. Und das an einem Samstag. damals gab es noch Samstagunterricht. Das Müllsammeln war besser, als Mathe zu machen. Und als die anderen in der Schule davon hörten, dass man auch noch Geld dafür kriegt, waren sie im kommenden Jahr alle dabei. Den Film gibt es übrigens heute noch. Als wir uns bei einem Klassentreffen 2007 wieder trafen (inklusive unserem Klassenlehrer) habe ich den Film tatsächlich als S8-Film wieder gezeigt und jedem der wollte, eine Kopie auf DVD machen lassen. Später in meiner Lehrzeit auf der Post, drehten meine Kollegen und ich in der Berufsschule einen "Kriminalfilm" mit einer Bauer S 609 XL und Livetonkassetten von Revue (in Wirklichkeit AGFA-Film). Das "Drehbuch" war nichts weiter, als ein kurzes Exposé und die Dreharbeiten total chaotisch, um es mal Milde auszudrücken. Dauernd fehlte irgendjemand, der in dem Film vorkam, vor allem eine unserer Hauptdarstellerinnen. Dann zickte die Kamera rum und ich musste sie erstmal reparieren lassen. Dadurch gingen mindestens vier Wochen Zeit flöten und einmal kam das Material mit tausend Fusseln im Bild zurück. Also, wieder neu drehen und der zweite Durchgang war darstellerisch viel schlechter, als der erste, schade. Am Schluss, war jeder genervt und froh zu gleich, als die letzte Klappe fiel und unsere "Regieseurin" (unsere Klassenlehrerin) die letzten Anweisungen gab. Ich war am allermeisten fertig mit den Nerven, denn ich machte außerdem noch den Schnitt und die Nachvertonung (sprich: Musik und Geräusche). Das ganze dauerte das gesamte Lehrjahr, bis wir alles fertig hatten. Auch der Streifen ist noch Existend, mitsamt seiner "Outtake-Rolle", die weitaus interessanter ist, als das eigentliche Machwerk.2 Punkte
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Heute habe ich mich um die Montage des Motors gekümmert. Vorgehensweise war erstmal die Freiläufigkeit zu prüfen, ob irgendwas hängt oder schleift. Desweiteren habe ich mir die Gummischeibe die Motor und Antriebsachse des Werkes verbindet, genau angesehen. Weder Verbindungsscheibe noch Anker des Motors weisen irgendwelche erkennbaren Mängel auf. Die eigentliche Arbeit lag dann im Reinigen und Nachlackieren des Mororgehäuses, dass leider an einigen Stellen stark ramponiert war. Das Anbringen des Motors ans Werk war etwas nervig. Ich habe die Nocken des Motors nicht in die Löcher der Gummischeibe bekommen. Musste mir erstmal Hilfe zum Halten des Motors holen, denn das Ding ist wenn man länger heben muss, ganz schön schwer. Vielleicht kann mir jemand die Verkabelung etwas aufschlüsseln. Ich habe zwar einen Verdrahtungsplan aber es ist doch etwas anderes wenn jemand aus eigener Erfahrung berichten kann wie man am besten vorgeht. Ich vermute die kleine Lüsterklemme dient zum Anschluss des Filmrißschalters. Auf dem Foto rechte Seite zu erkennen. Anscheinend diente die Verbindung nur zum Brücken, da ja bekanntlicherweise der Filmrißschalter am Projektor defekt war. Foto: Werk mit angeschlossenem Motor.2 Punkte
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ich nannte das "Piratenprojektion" ... bei einem Junggesellen-Abschied im engen Altstadt-Hinterhof mit einem kleinen Eumig auf der Schulter S8-Pornos an die Wand geworfen...gab ein bischen Ärger mit den Nachbarn... ist aber schon 25 Jahre her....2 Punkte
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Geht aber ziemlich unter. Da wäre ein neuer Thread sicher besser gewesen als hinten als Anhängsel bei einem Veranstaltungstipp 🙂 Mal sehen ob man das nicht absplitten kann. Verdient hätten sies auf jeden Fall. Für mich ist das Profiarbeit, definitiv. Da kennt sich jemand aus, bzw. steckt sehr viel Recherche und Know-how in die Sache. Erinnert mich an eine Aktion die wir mal hatten, als man unbedingt den Look alter Filme haben wollte. Der letzte neg/pos prozess auf 16mm für einen Tatort. 90min. 16mm im Positiv für die Abtastung, des looks wegen, Herrlich. zwei Tage später, dann "Stecker raus" nicht herrlich ;(2 Punkte
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2 Punkte
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Nein, zumindest in Deutschland und Europa nur in 35mm. Die Kameras waren spezielle, nur rückwärtslaufende Arris (Modell 35 I) später dann in Weiß und ohne Sucher. in den 70ern kam dann die "Arritechno" auf den Markt und das "arrilab35" in der Größe eines Kleiderschrankes. Die Prospekte dazu hab ich noch. Man Kann übrigens aus einer Röntgen-Arri eine "normale" Arri bauen. Habe ich auch schon gemacht. Aus dem Body der "Röntgen" entwickelte sich die 35 III, mit einer Zwischenstufe davon wurden auch Szenen von "das Boot" gedreht. Röntgenfilme gelten als Sozial/Krankheitsdaten und mussten unter strenger Auflage aufbewahrt und Vernichtet werden. Die Chance, da was zu bekommen tendieren inzwischen gegen Null.2 Punkte
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Hallihallo, ich hab diesen Threat gerade erste entdeckt! Danke @filma für die ausführliche Zusammenfassung, da ich selbst an dem Projekt beteiligt bin, kann ich fast alle geschilderten Details bestätigen. Nur ein paar kleine Zusatzinfos und Korrekturen: • Die Lichtfarbe der LED kann man bei der Bestellung auswählen. Man kann also tatsächlich auch wärmeres Licht einbauen. LEDs mit variablen Lichtfarben wären zwar auch toll, die sind aber momentan noch nicht stark genug... • Aus Kostengründen haben wir uns bei unserem Prototypen zunächst für Getian-LEDs entschieden. Die Firma ist sehr kundenfreundlich und hilfsbereit. Beim CRI 70 waren wir selbst skeptisch, aber die Farbdarstellung auf der Leinwand lässt unserer Meinung nach keine Wünsche offen. Wir vermuten, dass sich dies bei der Projektion sehr viel weniger auswirkt als beim Scan, weil man natürlich für die Farbkorrektur die volle Farbtiefe haben will. Ausserdem starrt man beim Scan viel öfter auf ein Standbild, dadurch fallen Defizite viel leichter auf. In der Projektion dagegen wird ja nichts korrigiert, die Farben bleiben einfach, wie sie sind... • Eine offene Frage besteht noch bei der Kondensor-Linse. Die haben wir ausgewählt aus einem großen Haufen ausgeschlachteter Linsen. Offensichtlich hatten wir wirklich Glück, denn im Direktvergleich mit einem Eiki EX-2000 N2 mit 350W Xenon und 1,3 / 35-65mm Zoom war das LED-Bild nicht nur heller, sondern auch sehr viel weniger grünlich (!!!) und schärfer obendrein! Natürlich wollten wir das zunächst nicht glauben, aber auch nach Austausch der Objektive war der LED-Projektor der schärfere... Jedenfalls müssen wir noch herausfinden, wo man genau so einen Kondensor herbekommen kann, wenn man das Ganze nachbauen will... • Es gibt einen Safe- und einen Risk-Modus (einzustellen über den original Eiki Hauptschalter) Wie der Name schon sagt, kann man im Safe–Modus runtergehen bis zu Standbild, ohne den Film zu beschädigen, denn die LED wird hier gedimmt. Im Risk–Modus allerdings kann es gut sein, dass man den Film im Standbildmodus verbrennt... • Vario-FPS von 0 – 33 FPS. Man kann aus jeder Geschwindigkeit heraus per Knopfdruck sofort auf genau 18 oder 24 FPS umschalten. Die Motorgeschwindigkeit ist elektronisch kontrolliert und sehr genau – wir gehen davon aus, dass man flickerfrei auf Video abfilmen kann. • Wir arbeiten noch am Lichtton mit LED, das funktioniert noch nicht. • Digitalsound geht per SD Karte: WAV file mit 16bit /44.1 KHz (CD-Standart). Man kann per Knopfdruck einen In-Punkt für den eingelegten Film speichern, dann bleibt der Ton synchron. • Fernbedienung über Handy ist NICHT geplant • Geplant ist noch eine Sync-Funktion, mit der man mehrere Projektoren koppeln und synchron laufen lassen kann. Das eröffnet neue Möglichkeiten für Installationen, Loops und Stereoskopie. Für Präsentationszwecke haben wir einen Werbefilm ÜBER den Projektor und FÜR den Projektor gedreht (mit Bolex H16 SBM). Dies erlaubt uns, vor Publikum die Funktionen auf der Leinwand live to demonstrieren. Der Film ist stumm, ein Text wird live in der Präsentation vorgelesen. Alle weiteren Infos findet Ihr auch in unserem Wiki: https://www.filmlabs.org/wiki/en/meetings_projects/spectral/laborberlin16mmprojector/start Wie geht's weiter: Wir wollen dieses Jahr alle verbleibenden Features einbauen und Bug-Testen. Danach bauen wir mehrere Repliken (einen für jeden Projektbeteiligten) – und dabei werden wir parallel eine detaillierte Step-by-Step Dokumentation erstellen, die im Anschluss als Open Source Projekt veröffentlicht wird. Natürlich kann das dann jeder in Teilen oder komplett nachbauen und verbessern. Über konstruktives Feedback freuen wir uns immer! Schönen Abend! Bernd2 Punkte
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Sollte die Filmbörse nicht stattfinden, dann wandere ich mit meiner Frau durch den Pfälzer Wald. 🌳2 Punkte
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2 Punkte
