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Hateful Eight - 70 mm


FP
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Lieber Jean Pierre,

 

du weißt, dass ich Deine Fachkompetenz sehr schätze und ein Gespräch mit Dir ist immer ein spannender Augenblick.

 

Mit Deiner Feststellung "Die preston Sturges-Sorgen finde ich daher geistig zurückgeblieben."

unterschreitest Du aber die Schmerzgrenze.

Ich bin zwar kein Moderator, aber als eines der ältesten Mitglieder im Forum erlaube ich mir an zu merken,

eine Entschuldigung wäre angebracht .

Edited by Klaus Peter Weber (see edit history)
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Die 70mm Teller (132cm Tellerscheibe) fassen ca. 6500 Meter Film. THE HATEFUL 8 wird ca. 6400 Meter in der 70mm Fassung lang sein. Da ist es nicht zu verantworten, den Film in einem Stück vom Teller abzuspielen. Auf den letzten Minuten werden dann die Windungen ganz weit außen liegen ... zu riskant. Wird man in 2 Teilen abspielen müssen.

 

Dafür gibt es seit Jahren eine Lösung, ein Blick nach USA lohnt:

 

http://www.film-tech.com/products/safetyring.html

Edited by showmanship (see edit history)
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Klar ... geht auch. Ich halte allerdings 6400 Meter als zu viel für einen Durchgang. Dann lieber zwei Teile und Trennung in der Pause.

 

Hat den Vorteil, dass man dann Filmbühne etc. leichter ausgiebig reinigen kann.

 

So macht man das immer bei 2 Teilen und Tellerbetrieb.

 

TITANIC als 70mm Kopie war einige Minuten länger als The Hateful 8 und war nicht mehr verantwortungsbewusst in einem Teil auf den Teller zu bekommen.

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Danke, so etwas hatte ich im Sinn, aber andere sind gottlob schneller und klüger und realisierten es bereits.

 

Auch TITANIC lief wochenlang auf Telleranlage im CinemaxX auf einer Ebene.

 

 

 

Dafür gibt es seit Jahren eine Lösung, ein Blick nach USA lohnt:

 

http://www.film-tech.com/products/safetyring.html

 

Danke, so etwas hatte ich im Sinn, aber andere sind gottlob schneller und klüger und realisierten es bereits.

 

Auch TITANIC lief wochenlang auf Telleranlage im CinemaxX auf einer Ebene.

Die Filmbuehne laesst sich auch in der Pause öffnen und reinigen, oder?

Edited by cinerama (see edit history)
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Die DCPs werden keine Pause haben.

 

Warum dies, und woher kommt die Info?

 

Der Teller würde im Randbereich auch ziemlich langsam laufen, evtl. sogar stehenbleiben (Gabs nicht mal eine Modifikation dagegen?). Das wäre schlecht.

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Die Filmbuehne laesst sich auch in der Pause öffnen und reinigen, oder?

Nicht wenn der Projektor 12 Minuten durchlaufen soll! Ansonsten braucht man ja nicht so viel Filmmaterial verschwenden und einfach ein Endband und Startband dazwischen lassen und die Kinos können ihre Pause machen, so lange es nötig ist.

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Ich stehe gerade etwas auf dem Schlauch. Ich dachte, die Aufwicklung bis an den Rand des Tellers sei das kritische Moment. Diese Safety Rings können doch allenfalls am Abwickelteller installiert werden. Besteht das Problem also darin, dass der dünner werdende Wickel auf den letzten Metern vom Teller rutscht?

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Dann stellt sich der verantwortliche Vorführer daneben und führt den Film ganz leicht, damit das nicht passiert. Bedritt nur das Ende des Endbandes, also Schrammen gibts davon keine. Da aber sowieso eine Pause vorgesehen ist, spricht nichts gegen die 2 Wickel.

Jens

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Der Wickel fällt nicht einmal von einem defekten Teller wie preston befürchtet, sofern man die Tellerraender mit einfachsten Mitteln sichert! Mehrere Klammern, weniger als 1 Minute Arbeit und weniger Stress und Risiko als beim zweimaligen "Einfaedeln" nach der Pause durch die komplizierte Einsteckeinheit und bis zu 20 Leit- und Umlenkrollen...

 

Auf der Vorseite steht dankenswerterweise der alle Fragen beantwortende Fachhinweis von @showmanship, wie man das macht.

 

Natuerlich koennen wir hier eine endlose Angst-Diskussion führen, aber weltmaennisch ist sie nicht.

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cinerama schrieb am 27 November 2015 - 12:58:

Der Wickel fällt nicht einmal von einem defekten Teller wie preston befürchtet, sofern man die Tellerraender mit einfachsten Mitteln sichert! Mehrere Klammern, weniger als 1 Minute Arbeit und weniger Stress und Risiko als beim zweimaligen "Einfaedeln" nach der Pause durch die komplizierte Einsteckeinheit und bis zu 20 Leit- und Umlenkrollen...

 

Mit dieser Einstellung darfst Du nicht darauf hoffen, dass Du zu den "guten Filmvorführern" gehörst.

 

Allein der Sicherheit wegen würde ich eine Teilung des 70mm-Films mit erneutem Einlegen ebenfalls

bevorzugen. Das mag ja ganz lustig sein, wenn Filmspulen überladen werden, beim Thema "Filmteller"

steht die Sicherheit an erster Stelle. Vielleicht sind die amerikanischen Filmteller im Durchmesser etwas

größer und somit auch sicherer für große Filmmengen als der Filmteller ST270 von Kinoton mit

132cm-Tellerscheiben.

 

Der "Century electronic Film Platter" hat Tellerscheiben mit 54" = 137cm im Durchmesser. Das sind

entscheidene 5cm im Durchmesser, die für eine bessere Sicherheit garantieren.

 

Der "ORC Maxi Platter" ist ausgelegt für eine ununterbrochene Spielzeit von mehr als 4,5 Stunden

bei 35mm Triazetatfilm. Der Tellerdurchmesser ist 4,5 Foot, das entspricht 137,12cm.

 

cinerama schrieb am 27 November 2015 - 12:58:

Fragen und Zweifel kommen mir nur, inwieweit die Trafos in die Magnetitpisten früherer Magnettonrollen "streuen"?

 

"The Hateful 8" hat keine Magnettonpisten.

 

Als ehemaliger Filmforführer für 70mm-Filme und 15/70mm-IMAX-3D-Filme kann ich

die Worte von preston sturges mit Nachdruck unterstützen. Er schrieb am 26 November 2015 - 18:05

Ich halte allerdings 6400 Meter als zu viel für einen Durchgang. Dann lieber zwei Teile und Trennung in der Pause.

 

Hat den Vorteil, dass man dann Filmbühne etc. leichter ausgiebig reinigen kann.

 

So macht man das immer bei 2 Teilen und Tellerbetrieb.

 

Das unterschreibe ich blind. ;-) B) :smile:

 

 

Gruß

Maximum

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Jetzt hast du das aber schon gelesen. ;) ...Spaß. :)

 

Mit 70 mm habe ich keine Erfahrung, dennoch erscheint es mir fahrlässig, im Randbereich zu operieren. Einmal lag mir eine Kopie auf dem Teller, ST-200, und der Film war über die Breite leicht gewölbt. Gegen Ende des Hauptfilms, da lagen vielleicht noch fünf Minuten auf dem Teller, wurde aus dem runden Wickel zunächst ein Sechseck, und weiterhin ein Viereck. Ich war zufällig im BWR und habe das fasziniert beobachtet und war froh, daß der Film nicht lang genug war, um am Ende bei solchem Verhalten mit den Ecken über die Kante zu rutschen. Da reicht dann ein Mucken der Einsteckeinheit, die gegen End eim Langsamlauf schon mal recht träge sein kann, und der Teller gibt etwas Gas und schwupps, da rutscht es dann.

 

Diese Kopie, ich weiß nicht mehr, was es war, war auch neu.

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Ich verweise nochmal auf den Tellerring, lässt sich auch recht leicht selbst nachbauen für den Abwickelteller. Da wird kein Film vom Teller geworfen.

Die Aufwickelseite finde ich ebenfalls nicht wirklich kritisch, ein ordentlicher Teller wickelt auch am Ende noch stramm genug - soweit meine Erfahrung.

 

Kompetentes Personal setze ich bei 70mm eh voraus - und immer einer im BWR versteht sich von selbst, oder?

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cinerama schrieb am 27 November 2015 - 12:58:

 

 

Mit dieser Einstellung darfst Du nicht darauf hoffen, dass Du zu den "guten Filmvorführern" gehörst.

(...)

Als ehemaliger Filmforführer für 70mm-Filme und 15/70mm-IMAX-3D-Filme kann ich

die Worte von preston sturges mit Nachdruck unterstützen. Er schrieb am 26 November 2015 - 18:05

 

Gruß

Maximum

 

Die Gnade, IMAX, Showdown und Todd-AO vorzuführen hatte ich schon, kam aber etwas spaet. Letzteres Format ununterbrochen dann seit 35 Jahren.

 

Da wir nebenher die gleichen Projektionstypen wie preston einsetzen, DP70 und ST270, kann ich mich nur ueber dessen Vorträge wundern.

Mit anderen Worten: Jammern auf pseudodidaktischem Niveau, basierend auf der ganzen Mittelmäßigkeit personalmaessig überforderter Kinocenter-Praktiken.

So gesehen hat preston sogar recht!

 

Das Wort "Loesung" buchstabiert sich m.E. anders: so wie es im vorigen Beitrag neuerlich erwaehnt wird.

 

Bitte dies netterweise lesen und ueberdenken, moechte ich in aller Kollegialitaet empfehlen...

Edited by cinerama (see edit history)
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Die Gnade, IMAX, Showdown und Todd-AO vorzuführen hatte ich schon, kam aber etwas spaet. Letzteres Format ununterbrochen dann seit 35 Jahren.

 

Das muß dann aber ein ganz großer Teller sein, oder gab es einen Endlosteller für 70mm? ;-)

 

 

Da wir nebenher die gleichen Projektionstypen wie preston einsetzen, DP70 und ST270, kann ich mich nur ueber dessen Vorträge wundern.

Mit anderen Worten: Jammern auf pseudodidaktischem Niveau, basierend auf der ganzen Mittelmäßigkeit personalmaessig überforderter Kinocenter-Praktiken.

So gesehen hat preston sogar recht!

 

Nun werden auch noch Prestons Vorführer von Dir hier pauschal beleidigt. "Weltmännisch" ist das nicht!

 

 

Das Wort "Loesung" buchstabiert sich m.E. anders: so wie es im vorigen Beitrag neuerlich erwaehnt wird.

 

Stimmt! Richtig ist "Lösung". ;-)

 

 

Bitte dies netterweise lesen und ueberdenken, moechte ich in aller Kollegialitaet empfehlen...

 

Ein wichtiger Bestandteil von "Kollegialität" ist Friedfertigkeit, die man Dir nun beim besten Willen nicht unterstellen kann.

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