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100 Jahre 16mm-Jubiläum 2023


Matthias Bätzel

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vor 10 Stunden schrieb Lichtspieler:

Neuveröffentlichung auf einem hochauflösenden Medium

 

Bei "Friends" ist das der Fall. Wurde damals auf 35 mm gedreht und konnte hochauflösend neu abgetastet werden.

Sitcoms, die in den 80ern/90ern auf MAZ aufgezeichnet wurden, kann man heute visuell in die Tonne kloppen...

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vor 4 Stunden schrieb filma:

@Martin Rowek

Armin Maiwald wurde im Januar 83. Dreht er wirklich noch? Kann ich mir ja kaum vorstellen.


Ja, das Thema wurde sogar hier vor 3 Jahren bereits besprochen und Du warst sogar dabei:
 


Wenn er nicht gestorben ist, wovon ich ausgehe, dann dreht er noch heute mit seiner Arri SR2 die er auch bestimmt mitnimmt, wenn mal in 20 Jahren der Sargdeckel zufallen sollte. Ich glaube es kann ein Garant für ein langes Leben sein, wenn man seiner Leidenschaft nachgehen kann.

Letzten Sonntag gab es eine schöne Sachgeschichte, über Flugzeug und Hai. Beides mag ich.
 

Edited by Martin Rowek (see edit history)
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vor 13 Stunden schrieb Martin Rowek:

Armin Maiwald dreht vermutlich immernoch die Sachbeiträge für die Sendung mit der Maus auf 16mm mit Arri SR3. Das Thema hatten wir wohl hier bereits vor einiger Zeit. Vermutlich bezahlt er die Kosten aus eigener Tasche.

 

Nach meiner Kenntnis hat sich Flashfilm im Frühjahr 2022 von Super-16 verabschiedet. So ganz verstanden habe ich den plötzlichen Abschied auch nicht. Aber es gab wohl ein paar Probleme. Ob Armin Maiwald noch dreht ist schwer zu sagen. Wer es genau wissen will muss sich da schon direkt an Flashfilm wenden.

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vor 21 Stunden schrieb Gizmo:

 

Nach meiner Kenntnis hat sich Flashfilm im Frühjahr 2022 von Super-16 verabschiedet. So ganz verstanden habe ich den plötzlichen Abschied auch nicht. Aber es gab wohl ein paar Probleme. Ob Armin Maiwald noch dreht ist schwer zu sagen. Wer es genau wissen will muss sich da schon direkt an Flashfilm wenden.

Das ist korrekt. Das nachgekommene Jungvolk hat, wie in so vielem, keine Ahnung mehr von der Materie und deshalb wird digital gedreht.

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vor 6 Minuten schrieb Martin Rowek:

Es gibt erstaunlicherweise noch einige junge Menschen, die analog drehen und vorführen

 

aber nur aus "Spass an der Freud" oder als künstlerisches Gestaltungsmittel.

Bei Profiproduktionen eher nicht 

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vor 1 Stunde schrieb TK-Chris:

Das ist korrekt. Das nachgekommene Jungvolk hat, wie in so vielem, keine Ahnung mehr von der Materie und deshalb wird digital gedreht.

Vielleicht, aber erstens geht digital auch nicht ohne Ahnung und zweitens ist es vielleicht auch eine nüchterne Betrachtung von Aufwand (= Kosten und Zeit) gegen den erzielbaren Zusatznutzen einer analogen Produktion.

Ich kenne durchaus Leute, die, wie ich 20 Jahre jünger sind als Armin Maiwald und noch deutlich jünger und die das analoge Business gelernt haben und sich dennoch für etwas wie eine Reportage jederzeit für die heutige digitale Technik entscheiden würden, aus genau diesen Gründen.

Nicht jeder schafft Meisterwerke für die Ewigkeit, die unbedingt analog sein sollen, wie z.B. Tarantino. Ich denke eine Firma wie Flash-Film sieht das schlicht pragmatisch.

Edited by Helge (see edit history)
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vor 6 Stunden schrieb k.schreier:

Zum Thema " Darstellung von analogem Film " und speziell für @Film-Mechaniker :

So stellt moderne künstliche Intelligenz sich eine 16mm-Kamera vor:

20230330_072442.thumb.png.cc8eb2658f741715e3366c3e1ba8fcf7.png

(Quelle: Facebook-Post)

 

Ich möchte anregen, die AI zu diesen exquisiten Modellen mal eine Bedienungsanleitung zu verfassen.
Ich bin schon ganz gespannt, was dabei herauskommt.

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vor 4 Stunden schrieb Friedemann Wachsmuth:

Mal sehen, wann sowas das erste Mal als "Rarität" bei EBay verkauft (und dann nie geliefert) wird. 🙂


Gibt es schon, zumindest andere Produkte die dann vom KI kommentiert bzw. beworben werden. Zu erkennen an der sehr merkwürdigen Ausdrucksweise 😉

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vor 6 Stunden schrieb Regular8:

Ich möchte anregen, die AI zu diesen exquisiten Modellen mal eine Bedienungsanleitung zu verfassen.
Ich bin schon ganz gespannt, was dabei herauskommt.

Die Aufgabe "Schreibe eine Bedienungsanleitung für eine Aaton 16mm Kamera" wurde wie folgt ausgeführt:

 

"Die Aaton 16mm Kamera ist eine professionelle Filmkamera, die von Filmemachern und Kameraleuten auf der ganzen Welt geschätzt wird. Hier sind die Schritte, um die Kamera zu bedienen:

Schritt 1: Vorbereitung Stellen Sie sicher, dass die Kamera mit einem frischen Akku oder einer externen Stromversorgung betrieben wird. Legen Sie eine leere Filmrolle in den Kamerarumpf ein und befestigen Sie das Kameragehäuse auf einem Stativ oder einer Schulterstütze.

Schritt 2: Objektivbefestigung Bringen Sie das gewünschte Objektiv an der Kamera an. Stellen Sie sicher, dass das Objektiv sicher an der Kamera befestigt ist.

Schritt 3: Einstellung von Blende und Fokus Stellen Sie die gewünschte Blende und den Fokus am Objektiv ein. Überprüfen Sie die Fokussierung mithilfe des Suchers oder des Monitors.

Schritt 4: Belichtungseinstellungen Stellen Sie die Belichtungseinstellungen für die Kamera ein, einschließlich ISO-Wert, Verschlusszeit und Filter.

Schritt 5: Starten Sie die Aufnahme Sobald alles eingestellt ist, drücken Sie den Aufnahme-Knopf, um die Aufnahme zu starten. Achten Sie darauf, dass Sie die Kamera während der Aufnahme stabil halten.

Schritt 6: Stoppen Sie die Aufnahme Drücken Sie den Aufnahme-Knopf erneut, um die Aufnahme zu stoppen.

Schritt 7: Entfernen Sie die Filmrolle Entfernen Sie die volle Filmrolle aus dem Kamerarumpf und ersetzen Sie sie durch eine neue leere Filmrolle.

Schritt 8: Wartung und Reinigung Nach Abschluss der Aufnahmen sollten Sie die Kamera sorgfältig reinigen und warten, um sicherzustellen, dass sie in einwandfreiem Zustand bleibt.

Hinweis: Dies sind nur grundlegende Schritte zur Verwendung der Aaton 16mm Kamera. Es ist ratsam, vor der Verwendung der Kamera eine umfassende Schulung und Anleitung von einem erfahrenen Kameramann oder Techniker zu erhalten."

 

Da müsste ChatGPT wohl mit anderem Material trainiert werden um eine wirkliche Hilfe zu sein.

 

 

 

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vor 11 Stunden schrieb AndreasH:

Es ist ratsam, vor der Verwendung der Kamera eine umfassende Schulung und Anleitung von einem erfahrenen Kameramann oder Techniker zu erhalten

 

Der Techniker würde zu einem kräftigen Tritt in den Hintern bei einer darauf spezialisierten Person raten.

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Am 30.3.2023 um 11:41 schrieb TK-Chris:

Das nachgekommene Jungvolk hat, wie in so vielem, keine Ahnung mehr von der Materie und deshalb wird digital gedreht.

 

Was da nun genau bei Flashfilm zu der Entscheidung geführt hat, weiß ich leider nicht. Ich habe nur sporadisch Kontakt mit Leuten aus dieser Szene. Der letzte Meter Super-16 wurde jedenfalls regelrecht zelebriert. Jemand hat mir mal einen Clip gezeigt, wo der letzte Meter durch einen Abtaster lief. Bin der Meinung, der Kameramann hatte sich selbst gefilmt, oder mit der Kamera in einen Spiegel gefilmt. So genau weiß ich es nicht mehr. Habe den Clip auch nicht im Netz finden können und weiß nicht, ob es in der Sendung mit der Maus irgendwann Bestandteil eines Beitrags war.

 

Probleme waren eher, dass KODAK eine zeitlang Lieferschwierigkeiten in Europa hatte. Es ist auch ein weitverbreitetes Märchen, das Armin Maiwald die Produktionskosten aus eigener Tasche subventioniert hat, nur um weiter auf Super-16 drehen zu können.

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Das mit dem Jungvolk war nicht explizit auf Flash bezogen, da glaube ich, dass das wissen vorhanden war. Aber leider sind die Nachwuchskräfte an den Filmhochschulen dermaßen auf "Video" gepolt, dass eben schlicht das Wissen fehlt, wie man auf Film dreht. "We fix it in the Post" ist ja heute leider gängiger Workflow.

Edited by TK-Chris (see edit history)
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Am 30.3.2023 um 07:23 schrieb k.schreier:

Zum Thema " Darstellung von analogem Film " und speziell für @Film-Mechaniker :

So stellt moderne künstliche Intelligenz sich eine 16mm-Kamera vor:

20230330_072442.thumb.png.cc8eb2658f741715e3366c3e1ba8fcf7.png

(Quelle: Facebook-Post)

Dieser Beitrag kam zwei Tage zu früh, denn heute ist der erste April!

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Am 27.3.2023 um 20:40 schrieb k.schreier:

Pumuckl war 35mm - das weiß ich bzw. ist bekannt...

 

Und so "große" Weihnachts-Vierteiler wie "Seewolf" mit Raimund Harmstorf ?

 

Zu den Advents-Vierteilern kann ich nur das das grandiose Buch "Seewolf & Co." von Oliver Kellner und Ulf Marek (Schwarzkopf & Schwarzkopf Verlag) empfehlen. Auf 500 Seiten wird man mit einer unglaublichen Flut von Produktionsdetails "erschlagen".

Die ersten Vierteiler sind alle auf 35mm gedreht worden (auch der Seewolf) bis zu "Lockruf des Goldes". 

("Robinson Crusoe" und "Don Quichotte" noch in sw)

Ab "Michael Strogoff (1976)" dann alle auf 16mm. 

(Vorher war schon mal "Cagliostro" 1973 auf 16mm gedreht worden aber das war auch nur ein Dreiteiler und zählt würde ich sagen deshalb nicht mit 🙂, obwohl die Autoren ihn mit in ihr Buch aufgenommen haben)

 

PS:

Am 27.3.2023 um 20:03 schrieb Regular8:

Die typischen 16 mm Vertreter im TV:
-> Tatort
-> die Sachbeiträge zu Die Sendung mit der Maus
-> die ZDF Weihnachtsminiserien,

---> Timm Thaler, (1979)

 

Bei Timm Thaler waren zumindest die Innenaufnahmen elektronisch gedreht, sieht man auch, übler Röhrenkamera-Style. (Hat die BBC auch jahrzehntelang so gemacht...)

Edited by PerfoPeter (see edit history)
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vor 7 Stunden schrieb PerfoPeter:

Bei Timm Thaler waren zumindest die Innenaufnahmen elektronisch gedreht, sieht man auch, übler Röhrenkamera-Style. (Hat die BBC auch jahrzehntelang so gemacht...)

 

Stimmt. Diese Aufnahmen hatten sogar einen derart unverwechselbaren Look, daß man nach einer Sekunde erkannte, daß da grade eine Sendung aus England läuft.

 

Viel später, bei den "Mighty morphin Power Rangers", sah man sofort, wann die Bildquelle vom japanischen Original mit Filmmaterial auf die billige amerikanische Umarbeitung mit Videokamera umsprang.

 

Heute braucht man nur für 3 Sekunden eine ganz unspezifische Landschaftsaufnahme ohne menschlichen Einfluß zu sehen, und sofort weiß man, ob da ein Kinofilm der 50er Jahre läuft, oder der 60er, oder aus der DDR oder Russland, oder irgendwas Modernes aus der Videokamera.

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vor 2 Stunden schrieb Lichtspieler:

Heute braucht man nur für 3 Sekunden eine ganz unspezifische Landschaftsaufnahme ohne menschlichen Einfluß zu sehen, und sofort weiß man, ob da ein Kinofilm der 50er Jahre läuft, oder der 60er, oder aus der DDR oder Russland, oder irgendwas Modernes aus der Videokamera.

"Sowas" erkennen oder merken aber auch nur "wir".

"Normale" Leute merken so etwas nicht und es ist ihnen auch egal (Leute aus der Familie, die damals die Serien mitgeschaut haben) 

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vor 12 Stunden schrieb Lichtspieler:

Diese Aufnahmen hatten sogar einen derart unverwechselbaren Look, daß man nach einer Sekunde erkannte, daß da grade eine Sendung aus England läuft.

 

Man kann die Sache auch umgekehrt betrachten: "Monty Python's Flying Circus" z.B. war eine typische Studioproduktion. Außenaufnahmen wurden MOS auf Film gedreht, wohl weil mobile farbige Videoaufnahmen damals viel zu aufwendig gewesen wären - man hätte einen Ü-Wagen gebraucht.

 

Sendefähige MAZ-Technik war exorbitant teuer.

Edited by Ray Van Clay (see edit history)
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