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k.schreier
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Der Dreck verfolgt mich. Meine letzten Meter 3383 habe ich für den ersten Test der Pacentro-Kopie verwendet.

Trotz sorgfältiger Reinigung des Filmgates hat sich doch wieder ein Flusen gelöst. So ein Mist!

 

Und das Original muss ich vor dem nächsten Kopiervorgang wohl auch nochmal durch den Filmreiniger ziehen.

 

Nun denn. Die Kopie ist ja für die Projektion gemacht. Ich war total begeistert, dass gleich beim ersten Versuch (YMC 70-20-0) nahezu perfekte Farben abgebildet wurden. Viel besser als auf meinem digital umgekehren Negativ. So wie ich es sollte: kräftig, trotzdem leicht pastellig und nicht so hart wie vei E-100.

 

Interessanterweise kommt das in der digitaliserten Version gar nicht so rüber. Außerdem sieht man im Digitalisat den ganzen Dreck. Auf der Leinwand fällt das gar nicht so aus (sieht dann eher so aus wie der alte Urlaubsfilm aus dem Keller).

 

@Jürgen LossauEs sind auch sie Szenen von der Zipline dabei 😉

 

Jetzt kann ich aber ganz in Ruhe abwarten, bis mir frischer 3383 geliefert wird. Aber die nächsten Labor-Experimente sind schon in meinem Kopf.

 

P.S. DAs ist natürlich "neulich auf Youtube". Auf Vimeo veröffentliche ich nur fertige Filme, kein Testkram.

 

 

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vor 39 Minuten schrieb MFB42 aka M. Bartels:

Der Dreck verfolgt mich. Meine letzten Meter 3383 habe ich für den ersten Test der Pacentro-Kopie verwendet.

Trotz sorgfältiger Reinigung des Filmgates hat sich doch wieder ein Flusen gelöst. So ein Mist!

 

Ich will ja jetzt nicht wie Klugscheißer daher kommen, aber wäre es nicht besser, Du machst das Teil, von dem vermutest, dass es den Dreck verursacht, mal gänzlich auf und putzt es gut durch? Nicht das Du künftig nur noch mitkopierte Fusseln in all deinen Filmen vorfindest. Dein Film wirkt auf mich tatsächlich, wie ein Urlaubsfilm aus den 60er oder 70er-Jahren. Diese Pastel-Farben sind einfach cool. Hat auch ein bisschen was von einer alten Technicolor-Kopie. Das gefällt mir. Es hat mich direkt an das Farbfilm-Kino der 50er-und 60er-Jahre erinnert.

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Ich bin sehr beeindruckt von Deinen Ergebnissen. Lass Dich bitte ja nicht von ein paar Fusseln entmutigen! Ich habe seit kurzem auch so einen SP-F, vor allem wegen meines "Doppel-8-Wahns". 😀 

Eben auch bei D8 ein helles und großes Bild mit den entsprechenden Optiken...

Edited by Matthias Bätzel (see edit history)
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Ich beantworte mal so alles:

@F. WachsmuthDanke für das Kompliment. Ja, 3383 und die Vision3-Negative sind halt füreinander gemacht. Wenn man den Dreh raus hat, liefern beide zusammen die richtigen Ergebnisse. Leider hat die digitalisierte Version einen leichten Gelbstich, was wohl entweder an der Kamera oder der Lampe liegt. Auf der Leinwand sieht der Film farblich exakt so aus, wie er sein soll.

Klar: Ich muss bei Filmen schon auch relativ genau belichten, denn eine Dichtekorrektur und/oder color grading kann ich nicht bieten. Der Film kann bei mir nur in einem Rutsch durch den Kopierer laufen.

 

@Matthias BätzelJetzt ist mein guter alter SP-F zur Kopiermaschine geworden. Normal-8 projiziere ich wieder mit dem lichtschwachen Bolex 18-5. In Deidesheim konnte ich mir aber immerhin eine neue "pregnant oyster" besorgen, das macht schon einiges aus.

 

@Der rosarote PantherIch bin heute mal alle Ecken, die ich ohne Komplettzerlegung erreichen konnte, durchgegangen und habe eifrig gepustet und gewischt. Er ist erstaunlich, wie viele tote Winkel so ein Projektor hat. Aber das ist wie mit Autos: Den preisgekrönten Herren Designern und Entwicklern ist es herzlich egal, wie man ihr preisgekröntes Produkt hinterher reinigen soll.

 

Die Tage ziehe ich auch das Negativ nochmal durch den Filmreiniger.

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Am 25.9.2022 um 17:39 schrieb MFB42 aka M. Bartels:

 

Jetzt kam mir dann noch noch eine Idee. Wenn die ich staubige Ober- und v.a. Unterkante abschneide, komme ich auf eine "Cinescope"-ähnliches Format von ca. 2:1. Das Filmgate meines Kopierers habe ich schon abgeklebt.

 

1703420943_Gate2zu1.thumb.jpg.42390effd1acdb8d3e5fb0ef0d1e50ef.jpg

 

 

Hattest Du das Problem jetzt eigentlich gelöst mit schwarzen statt weißen Rändern für „CS“? Hab ich das überlesen?

 

Ich würde sagen: umgekehrt wird ein Schuh draus 🤪

Warum nicht einfach einmal ganz normal kopieren, erst dann die Andrukplatte anpassen mit nur einem Klebestreifen in der Größe des gewünschten Filmbildes (also Dein Filmbild abkleben, nicht den Rand) und dann einfach nochmal belichten mit weißem Licht ohne Negativfilm drin? Schon hättest Du zwei schöne, fette, schwarze Streifen oben und unten 🙂

 

Ganz nebenbei kann ich mich den Lobhudeleien der Vorredner nur anschließen! Ganz was feines, was Du da machst! Ich würde sehr gern noch mehr erfahren über Deine Kopiermaschine inkl. dessen, wie Du filterst (ganz banal: an welcher stelle schiebst Du die Filter ein, so dass sie auch halten), wie wird der Film geführt usw.!

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@filmaIch habe im Vorübergehen den Fehler mit dem Fussel gefunden. Der ist mir gar nicht vor das Kopier-Objektiv geraten, ich hatte nur den Bildstrich falsch eingestellt und es ist einer der Originalfussel aus der Kamera (s.o.).

 

Die Beschreibung meines Kopierers und meine Vorgehensweise werden demnächst auf filmkorn.org erscheinen. Ich habe einen mehr oder weniger ausführlichen Artikel geschrieben. Also noch ein kleines Bisschen warten, bitte... 😉

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vor 16 Stunden schrieb Matthias Bätzel:

IIch habe seit kurzem auch so einen SP-F..

Eben auch bei D8 ein helles und großes Bild mit den entsprechenden Optiken...

Das ist zwar jetzt offtopic aber ich habe mir auch schon  überlegt, mir einen Elmo aus der SP-Reihe anzuschaffen, um die wenigen N8-Filme, die ich dann doch habe in einigermassen von S8 gewohnter Größe und Helligkeit schauen zu können.

@Matthias Bätzel

Ist der SP-F dann mit einem "normalen" S8-Projektor vergleichbar oder evtl. sogar mit den 150W Halogen der Bauer Studioklasse?

Ein Elmo 1,1/12,5-25 - Projektionsobjektiv habe ich noch hier...

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  • 2 weeks later...
Am 30.9.2022 um 16:22 schrieb k.schreier:

Ist der SP-F dann mit einem "normalen" S8-Projektor vergleichbar oder evtl. sogar mit den 150W Halogen der Bauer Studioklasse?

Ein Elmo 1,1/12,5-25 - Projektionsobjektiv habe ich noch hier...

 

Hallo Klaus,

 

hatte gerade wenig Zeit, deswegen erst jetzt die Antwort. Ich habe keine Erfahrungen mit der Bauer Studioklasse. Meine kleine "Sammlung" für N8/S8 umfasst Doppelformater wie den Meos Duo (Festbrennweite 1,2/15), Bolex 18-3 (Zoom 1,2.12,5-25), Russ (Festbrennweite 1,4/18, 2 Helligkeitsstufen schaltbar), Elmo SP-F (Zoom 1,1/12,5-25 und bald 1,0/12,5-30) und Agfa Movector (leider Kratzer im Glas zwischen Lampe und Objektiv). Da ich fast nur N8 und 16mm filme, war es mir wichtig, ein vergleichsweise helles und großes N8-Bild in heimischer Umgebung zu bekommen. Mit einem Abstand von etwa 5m erreiche ich das mit den Zooms und auch mit der Festbrennweite des Meos. Bei dem Vergleich, den ich habe, ist die Helligkeit ab 1,2 deutlich besser als 1,3. Das ist auch beim Bolex 18-3, welcher bei mir ein 1,3-Objektiv hatte, augenfällig. Mal sehen, was das 1,0-Objektiv noch bringt. Mit dem 1,1/12,5-25 hast Du ja schon ein lichtstarkes für den SP-F. Ob sich das für gelegentliche N8-Filme lohnt, musst Du natürlich selbst entscheiden. Vielleicht hat jemand in Deiner Nähe so ein Gerät und Du kannst probieren. Wenn ich das richtig sehe, hast Du auf jeden Fall viel mehr Erfahrung (...und Projektoren) als ich, der erst relativ kurz von dem Schmalfilmvirus "infiziert" ist.

Edited by Matthias Bätzel (see edit history)
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  • 2 weeks later...

Nachtrag:

 

Nach mehreren Vergleichen mit meiner bescheidenen „Sammlung“ an Projektoren kann ich sagen, daß der Elmo SP-F mit neu erworbenem Elmo Zoom 1,0/12,5-30 Schärfe und Helligkeit betreffend das beste N8-Bild erzielte. Ich hätte die nochmalige Verbesserung von 1,1 zu 1,0 so nicht erwartet. Jetzt bin ich sehr glücklich über ein vergleichsweise schönes, großes N8-Bild. Damit kann man das kleinste Schmalfilmformat in heimischer Umgebung wirklich genießen.

Dank eines Beitrages von Patrick Müller bin ich überhaupt erst auf diese Kombination von Projektor und Objektiv aufmerksam geworden. Vielen Dank!!!

 

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@Matthias BätzelIch habe mir jetzt auch einen Elmo GP-E für 16 € in OVP zugelegt. Er liefert auf Grund seiner 150W-KLS-Lampe ein sehr helles Bild und hat axial verstellbare Vor- und Nachwickelrollen für S8/N8. Zudem ist er stufenlos regelbar. Er hat alles, was man heutzutage noch braucht, wenn man S8/N8-Umkehrfilmmaterial projizieren möchte. Den Meos duo habe ich auch, nur leider hat er keine Zahntrommeln.

Ich hatte auch mal eine 1,0-Optik von Elmo, die in einem schrottreifen Elmo ST 1200 steckte. Kostete mich damals vor 17 Jahren ca. 50 €. Die Optik war leider sehr stark verschmutzt und zerkratzt.

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Am 21.10.2022 um 18:40 schrieb AndreasH:

Um wieder zum Thread-Titel zurückzukommen ...

Naja - fast: nicht auf Vimeo sondern bei Arte:

https://www.arte.tv/de/videos/052406-000-A/er-nannte-sie-bolex/

 

Habe  nir auch endlich Zeit genommen und den Film gesehen. Leider habe ich mich mit Chips und Bier vor den Bildschirm gesetzt. Ich hatte eigentlich das Bedürfnis, den ganzen Film über meine H8 und H16 im Arm zu wiegen. Aber nicht mit den Chipsfingern...

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Am 28.10.2022 um 17:52 schrieb Jürgen Lossau:

Es ist leider nicht der komplette Film, sondern eine Kurzfassung von 52 Minuten. Im Original sind es 90 Minuten.

 

Zumindest scheint diese Version kein Arte-Eigengebräu, sondern recht verbreitet zu sein und lief auch auf Festivals.

Diese Quellen geben auch 51-52 Minuten als Laufzeit an:

https://www.dschointventschr.ch/de/inproduction/documentaries/er-nannte-sie-bolex

https://www.swissfilms.ch/de/movie/beyond-the-bolex/682C2D1054E34E1E9F6EC5AB542F7DE7

Es gibt aber auch Quellen welche die 94-95 min angeben:

https://www.imdb.com/title/tt6799420/

https://www.filmart.co.il/movie/בולקס/?lang=en

 

Vielleicht sind beides "Original" Fassungen?

 

So oder so finde ich die arte Version sehr rund, sehenswert und lehrreich. Leg ich mir als Konserve auf die Festplatte - kann man nochmal kucken.

 

Gruß,

Andreas

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