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Neulich an der Kinokasse...


Jens-D
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Kunde: "Zwei mal Britney Spears Bitte!"

 

Kasse: "Entschuldigen Sie, wir spielen keinen Film oder Sondervorstellung mit dem Titel!"

 

Kunde: "Das steht aber in Ihrem Prospekt" ... (Zeigt den Titel .... )

 

Kasse: "Ach Sie meinen Bridge of Spies! Alles Klar!"

 

Den Titel hätte ich nie erraten :D

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Wie kann man denn bitte bei diesem Film nach Britney Spears fragen, wenn auf dem Kinoplakat Tom Hanks zu sehen ist, wurde auch geschrieben auf diesem Poster.

 

Ich denke eher das die einfach nicht des englischen mächtig waren. Vielleich hätte man fragen sollen, ob die überhaupt wissen wovon der Film handelt?

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Telefonanrufer: Wann läuft heute nachmittag der Film xy?

Kinobetreiber: Der Film xy läuft heute um 16:00 Uhr.

 

Telefonanrufer: Also dann läuft der die nächsten Tage.

Kinobetreiber: Bis Mittwoch ja. Das Programm ab Donnerstag wird heute gemacht.

Telefonanrufer: Also dann läuft der am Wochenende nicht mehr!?

 

 

Wie ist die Szene aus dem Trailer von Kungfu Panda 3, wo Vater und Sohn sich nicht finden? *AnDieStirnKlatsch"

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Da haben wohl etliche Kinos das Problem, dass insbesondere älteres Publikum Montags die Freizeitplanung macht und mit einer Spielwoche nichts anzufangen weiß. Hatte schon überlegt, ob man das Nebenprogramm zukünftig Montags bis Sonntags disponieren muss.

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...

 

Kinobetreiber: Bis Mittwoch ja. Das Programm ab Donnerstag wird heute gemacht.

Telefonanrufer: Also dann läuft der am Wochenende nicht mehr!?

 

Das Gespräch könnte sich wie folgt fortsetzen:

 

Moi: Das weiß ich noch nicht, das Programm steht - wie gesagt - noch nicht fest. Sie müßten später noch mal vorbeigucken oder auf unsere Homepage schauen.

Kunde: Könnten Sie eine Tendenz abgeben?

Moi: Ich schreibe das Programm nicht, nein, kann ich leider nicht.

Kunde: Es ist so, daß ich da einen Kindergeburtstag plane und da müßte ich schon wissen, ob der Film dann am Samstag um 14 Uhr noch läuft.

 

... *Kopf --> Wand*

Edited by FP (see edit history)
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Manche versuchen es halt mit Hartnäckigkeit, hilft ja auch oft. Über die Vorgehensweise der Filmdispo sind ja 99,9% und ein paar mehr der Bevölkerung nicht informiert. Woher auch. Das merke ich selbst bei Leuten, die überlegen, wieder ein Kino aufzumachen, das sie aus allen Wolken fallen, wenn man im Vorgespräch das Thema anspricht.

Jens

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Ein Stück weit kann ich es verstehen, der Donnerstag ist als "Wochenbeginn" einfach ein absurdes Datum, wenn man nicht bedenkt, daß man als Normalbürger das WochenENDE herannahen sieht. Daß gerade deshalb der Programmwechsel Donnerstags stattfindet, um die neuen Filme eben auch anschauen zu können, ist ein Aspekt, der zwar einfach klingt, aber schwer vermittelbar ist. Mir selbst erschließen sich einige "Logiken" hinter Filmdispo auch nicht ganz, aber ich nehme einige "Absurditäten" im Spielplan einfach hin, denn dahinter könnte oftmals ein höherer Gedanke stecken.

 

Mich stört eben einfach nur, daß die Kunden meistens denken, man verheimliche etwas, wenn man sagt, man wisse eben nicht, ob der Film ab Donnerstag in diesem oder jenem Saal, zu der und der Uhrzeit oder überhaupt noch läuft, und auf das kommende Programm verweist.

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Dazu erst gestern wieder eine E-Mail erhalten mit einer schön förmlich ausgedrückten Beschwerde z.Hd. der Geschäftsführung, dass es unprofessionell sei, dass das Programm für Freitag, d. 25.12. noch nicht online sei. Gut ist auch immer, wenn der Beisatz kommt "bei den anderen Kino(s) kann man es schließlich auch schon sehen" ;)

Aber auch da - selbst wenn es in den Fingern juckt zu sagen/schreiben "dann guck noch mal genauer nach" - erkläre ich lieber ein weiteres mal, wie das abläuft. Dann verstehen sie es wenigstens. Warum ich mir die Erklärung immer noch nicht als Copy+Paste Textvorlage vorbereitet habe, weiß ich selber nicht.

Auf jeden Fall hilft der Hinweis, dass das in jedem Kino in Deutschland so gehandhabt wird. Natürlich kontrollieren die das, aber umso größer ist der Aha-Effekt. Das ist tatsächlich eine der Sachen, wo die Leute sich letzten Endes gerne eines Besseren belehren lassen.

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Heute Abend 20 Uhr, der Kassenraum ist voll, Vorstellung 17:30 Uhr ist beendet.

 

Kommen 2 junge Männer und diskutieren lautstark über "Star Wars":

 

"Mensch, ist doch scheiße, dass ***ACHTUNG SPOILER*** XXXXXXXXx ist."

 

Die Blicke der Wartenden haben Bände gesprochen... :twisted:

Edited by preston sturges
Spoiler entfernt! (see edit history)
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Naja, das war jetzt auch nicht besser.

 

"Mensch, ist doch scheiße, dass ***ACHTUNG SPOILER*** xxxxxxxxxxx gestorben ist."

 

Hat mir die Lust versaut, den Film zu sehen.

Die dummen Sterne helfen nix., da hat man doch längst die Initialen gelesen und verarbeitet.

 

Besten Dank...

:mad:

Edited by preston sturges
Spoiler entfernt! (see edit history)
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Hat mir die Lust versaut, den Film zu sehen.

Die dummen Sterne helfen nix., da hat man doch längst die Initialen gelesen und verarbeitet.

 

Die Tatsache, dass Kurt Masur (Name geändert) möglicherweise gestorben ist - was ich übrigens bezweifle -, ist so ziemlich das Unwichtigste in diesem Film. Da gäbe es noch zu erzählen, dass xxx xxx xxx und xxx xxx xxx.

Vielleicht sollte man zur Auflockerung des Publikums vor Beginn des Films durch den Saal laufen und Homer-Simpson-mäßig rufen "Darth Vader ist Luke Skywalkers Vater!" :dance1:

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Wäre ein lustiger Gag, im Star Wars Logo knatternd zu unterbrechen, dann auf die Bühne zu treten und zu sagen: 'Als Einführung in den Film gibts jetzt mal eine kleine Zusammenfassung der Ereignisse vorweg.'

 

Geht natürlich nur in Vollschutz...

 

Oder an der Kasse beim Ticketverkauf: 'So, hier, zweimal ermässigt, bitteschön! Öh, Sie wissen schon so in etwa was im Film passiert, also xxx stirbt, und dann yyy, und am Schluss zzz'? Nein, wussten Sie nicht? Na dann haben Sie das Schönste ja noch vor sich, viel Spaß!

 

 

- Carsten

Edited by carstenk (see edit history)
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  • 2 weeks later...

Auf jeden Fall hilft der Hinweis, dass das in jedem Kino in Deutschland so gehandhabt wird. Natürlich kontrollieren die das, aber umso größer ist der Aha-Effekt. Das ist tatsächlich eine der Sachen, wo die Leute sich letzten Endes gerne eines Besseren belehren lassen.

Nur mal um zu testen ob Du bereit bist für einen Aha-Effekt: http://www.lunafilmtheater.de/download/LunaJan16_Tab_web.pdf

Es soll ja sogar unter Kinobetreibern welche geben, die sich eines Besseren belehren lassen. :cool:

Weiss ja nicht ob dieser Hinweis hilfreich ist, aber es gibt durchaus eine Kinoform namens Programmkino, die länger als 7 Tage verbindlich plant.

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In dem Zusammenhang drängt sich da eine Frage auf: Was ist das begriffliche Gegenstück zum Programmkino, was das gemeine Kino mit Wochenprogramm dann bezeichnet? Gibt es da einen (historischen) Begriff?

 

Meiner Auffassung nach gehört es zum Allgemeinwissen eines durchschnittlich befähigten und gebildeten Menschen, zu wissen, daß gewöhnlicherweise ein Kinoprogramm eine Woche lang geht, genauso wie Friseure meist Montags geschlossen sind oder man im Bus nicht vorne aussteigen soll... soziale Grundbildung.

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Kundin kommt aus dem Saal zur Kasse: "Entschuldigung, darf ich hier mein Handy aufladen? Die Steckdose da drinnen funktioniert nicht." :blink:

(Die Steckdose im Saal hat eine Putzschaltung und funktioniert nur bei eingeschaltetem Putzlicht.)

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Nur mal um zu testen ob Du bereit bist für einen Aha-Effekt: http://www.lunafilmt...n16_Tab_web.pdf

Es soll ja sogar unter Kinobetreibern welche geben, die sich eines Besseren belehren lassen. :cool:

Weiss ja nicht ob dieser Hinweis hilfreich ist, aber es gibt durchaus eine Kinoform namens Programmkino, die länger als 7 Tage verbindlich plant.

 

Das stimmt - nur ist das gezeigte Programm kein "Programmkino" im engeren Sinne. Diese Bezeichnung wird zwar gern für alle Kinoformate abseits des Mainstream verwendet (vgl. auch "programmkino.de"), im engeren Sinn ist Programmkino aber ein Format, das eben keine Bundesstarts zeigt sondern vor allem Repertoire. Hier macht ein Monatsprogramm durchaus Sinn.

 

Programm in diesem Sinn machen immer noch eine erhebliche Zahl von Kinos in D - das genannte Programm ist in diesem Sinne kein Programmkino, sondern aktuelles Arthouse-Kino. Und hier ist ein Monatsprogramm heutzutage m.E. nicht mehr sinnvoll. Das war vor einigen Jahren vielleicht noch anders (weil Druckkosten für Wochenprogramme zu hoch gewesen wären und es keine Möglichkeiten gab, ein Wochenprogramm elektronisch zu kommunizieren; auch kam man vielleicht generell nicht an Bundesstarts heran).

 

Das hat sich in der digitalen Welt aber m.E. grundlegend geändert: Man kommt auch als kleines Kino viel leichter an Bundesstarts heran als früher, auch das klassische Arthouse-Publikum nutzt eifrig digitale Medien und auch der Druck eines Wochenprogramms ist im Zeitalter der Internet-Druckereien ohne weiteres finanzierbar.

 

Mag ja sein, dass es an diesem Standort konkurrenzfähig ist, prinzipiell nur einige Wochen nach Bundesstart nachzuspielen, aber mir wären die Einschränkungen viel zu hoch. Was ist denn, wenn ein Wochen im Voraus geplanter Film als totaler Rohrkrepierer herausstellt, ein anderer aber super läuft? Und will man wirklich generell fast keine Bundesstarts spielen?

 

Das sage ich alles als Arthouse-Kinobetreiber mit ähnlichem Programm. Wir hatten anfangs ein 14-Tages-Programm (richtig doofe Idee im Rückblick - damit vereint man die Nachteile beider Konzepte ;-) und seit einigen Jahren ein Wochenprogramm. Unterm Strick ist das weitaus weniger Aufwand.

 

Beste Grüße,

Matthias

(Casablanca Nürnberg)

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im engeren Sinn ist Programmkino aber ein Format, das eben keine Bundesstarts zeigt sondern vor allem Repertoire. Hier macht ein Monatsprogramm durchaus Sinn.

 

Also, DAS wäre mir neu. :-) Programmkinos haben immer auch Erstaufführungen gezeigt.

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Also, DAS wäre mir neu. :smile: Programmkinos haben immer auch Erstaufführungen gezeigt.

 

Ok, ersetze "keine" in meinem Satz durch "nicht nur". Dennoch war in der großen Zeit der Programmkinos eben das Programm entscheidend - und das war (und ist immer noch) unabhängig von den Startlisten der Verleiher. Und es wurde (und wird) in langfristigen Planungen, üblicherweise monatlich publiziert. Der Begriff stammt aber aus einer Zeit, aus der es nicht die große Zahl von kleinen Arthouse-Verleihern gab wie heute, und die Kopien in diesem Programmsegment in der Regel sehr knapp waren - selbst in einer Stadt wie Nürnberg waren vor der Digitalisierung viele Filmkunst-Filme (die mit gerade mal zweistelligen Kopienzahlen starteten) längst nicht immer zum Start zu sehen.

 

Ist aber alles nicht entscheidend - entscheiden ist, dass die Kollegen aus Ludwigslust mit einem monatlich geplanten Arthouse-Programm heute Exoten sind und auch in diesem Segment fast ausschließlich wöchentlich montags geplant wird und Spielzeiten in der Regel nur kurzfristig feststehen.

 

Schöne Grüße,

Matthias

Edited by macplanet (see edit history)
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OK, ich korrigiere mich: Programmkinos waren immer daran interessiert, auch Erstaufführungen zu zeigen. Ob das dann so geklappt hat, steht auf einem anderen Blatt. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass Heiner Pier ganz aus dem Häuschen war, als das Cinema Münster "Talk Radio" von Oliver Stone als Erstaufführung zeigen durfte. Aber wir sprengen gerade den lustigsten Diskussionsfaden hier im Forum...

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